Junge Frau hält ihr Baby in den Armen während sie arbeitet.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – So wirst du Familie und Beruf gerecht

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Lesezeit: 5-6 Minuten

Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf – So wirst du Fami­lie und Beruf gerecht

Familie und Job unter einen Hut zu bringen, war schon immer eine große Herausforderung und wird auch heute in Zeiten der Pandemie nicht einfacher. Dabei treffen wir auf eine Generation, der eine gesunde Work-Life-Balance immer wichtiger wird. Welche Voraussetzungen Paare heute dafür schaffen möchten, um Beruf und Familie zu vereinbaren, und welche staatlichen Unterstützungen es gibt, erzählen wir in diesem Beitrag.

So tickt die jüngere Generation – Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Zeitschrift „Eltern“ hat vor einiger Zeit eine Studie beim Meinungsforschungsinstitut „forsa“ in Auftrag gegeben, in der 1.000 Deutsche zwischen 18 und 30 Jahren gefragt wurden, was sie im Leben glücklich macht. Dabei kam heraus, dass die junge Generation vor allem nach festen und stabilen Beziehungen sucht. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine harmonische Partnerschaft erfüllt. Für fast genauso viele der Männer und Frauen ist diese Basis der entscheidende Faktor für einen Kinderwunsch.

Die Balance zwischen Beruf, Freizeit und Familie

Nicht nur der Wunsch nach Harmonie in Beziehungen ist bei der jungen Generation besonders ausgeprägt, sondern auch der Wunsch nach einer gesunden Work-Life-Balance. Rund 56 Prozent der Befragten gaben an, dass ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Beruf und Freizeit entscheidend für ein harmonisches Familienleben ist. Fühlst du dich im Job zu stark eingebunden oder vom Partner nicht unterstützt, fällt es schwer Beruf und Familie zu vereinbaren.

Wie kann ich Familie und Beruf am besten vereinbaren?

Es gibt also zwei Punkte, die diese Studie rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verdeutlicht:

  • Eine gesunde Beziehung ist Voraussetzung für einen Kinderwunsch.
  • Nur, wenn das Verhältnis von Job und Freizeit im Einklang ist, kommt die Familienplanung zustande.

Daraus erschließt sich die Frage: Wie können wir uns als Arbeitnehmer, aber auch als Arbeitgeber oder Staat aufstellen, um die junge Generation bei der Familienplanung zu unterstützen?

Das tut bereits das Gesetz

Seit 2015 ist es inzwischen möglich, dass beide Elternteile bis zu 24 Monate Elternzeit nehmen und entsprechendes Elterngeld beziehen. In einer Zeit, in der häufig beide Elternteile arbeiten gehen müssen, um die Familie zu finanzieren, gibt es das traditionelle Rollenbild nicht mehr. Väter sind dafür da, um ihre Partnerinnen zu unterstützen. Das Elternsein wird gemeinsam erlebt und somit die Work-Life-Balance aber auch die harmonische Partnerschaft verbessert.

So hilft uns der Arbeitgeber

Arbeitgeber haben ein Interesse daran, gut qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu behalten – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels. Viele Arbeitgeber haben deswegen das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ hoch priorisiert. Flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit, Homeoffice oder Teilzeitarbeit sind häufig möglich. Auch gibt es immer mehr Arbeitgeber, die betriebseigene Kindertagesstätten anbieten oder Eltern mit Zuschüssen bei den Kita-Kosten entlasten. Bei der Auswahl des Jobs macht es für Paare mit Kinderwunsch Sinn, auf familienfreundliche Arbeitgeber zu achten.

Das kannst du selbst tun

Vor dem Kinderwunsch

Die Kommunikation mit deinem Partner bleibt natürlich auch mit der Geburt eures Kindes wichtig. Ihr solltet aber bereits vor einer möglichen Schwangerschaft klären, wie ihr euch zukünftig euer gemeinsames Leben rund um Familie und Beruf vorstellt. Sprecht dabei alle möglichen Szenarien durch und schaut, mit welcher Variante sich beide Partner am Ende am wohlsten fühlen. Auch Verwandte und Freunde können mit einbezogen werden. Gibt es zum Beispiel Großeltern, die Betreuungsanteile übernehmen würden oder wohnt eine qualifizierte Tagesmutter in der Nachbarschaft, bei der bereits eine Vormerkung gemacht werden kann.

Erfahre hier mehr über die Möglichkeiten der Kinderbetreuung.

Nach der Geburt

Ist das neue Familienmitglied dann auf der Welt, bleibt die Kommunikation und die gute Abstimmung in der Partnerschaft weiterhin sehr wichtig. Das Gespräch mit dem Arbeitgeber sollte aber auch gesucht werden. Treten auf einmal Probleme dabei auf, Familie und Beruf zu vereinbaren, rede mit deinem Chef. Oft kennt er diese Sorgen und hat vielleicht Lösungen im Blick, über die du noch nicht nachgedacht hast.
Nimm dir auch bewusst Zeit für dich selbst: Räume dir feste Zeitfenster ein, um beispielsweise deinem Hobby nachzugehen, Sport zu treiben oder dich zu Telefonaten oder Treffen mit Freunden zu verabreden. Pflege das, was dir wichtig ist.

Weitere Tipps rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Du hast das Gefühl, dass du rund um deinen Familienalltag in Coronazeiten noch Ratschläge gebrauchen könntest? In unserem Portal findest du Artikel zum Thema Quarantäne mit Kindern sowie alles über Routinen im Familienalltag in der Pandemie.

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