Yoga muss man einfach lieben. Es kräftigt den Körper, befreit den Geist und stärkt das Immunsystem. Die Übungen sind für jedes Alter und Fitnessniveau geeignet. Die einzige Voraussetzung ist eine gute körperliche Gesundheit, um die Übungen eigenständig durchführen zu können. Alles, was Sie benötigen, ist eine Matte, bequeme Kleidung, Platz zum Ausstrecken und Freude an der Bewegung. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, probieren Sie doch einmal die folgenden Grundstellungen – oder Asanas – aus.

Kindhaltung (Garbhasana)



Hierbei handelt sich um eine klassische Ruhestellung im Yoga. Sie befreit den Kopf, streckt den Rücken und öffnet die Hüfte. Stützen Sie sich zunächst auf Händen und Knien ab, atmen Sie ein und setzen Sie sich gerade hin. Atmen Sie aus, lehnen Sie sich nach vorne und legen Sie Ihren Kopf auf die Matte. Strecken Sie Ihre Arme nach vorne aus, wobei die Handflächen nach unten zeigen. Atmen Sie für eine Minute tief ein und aus.

Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)

 

Dies ist eine tolle Übung zur Stärkung von Rumpf und Rücken. Gleichzeitig wird der Geist erfrischt und befreit. Stützen Sie sich zunächst auf Händen und Knien ab, atmen Sie ein, schieben Sie Ihre Handflächen nach vorne und spreizen Sie die Finger. Schauen Sie nach unten, atmen Sie aus, heben Sie Ihre Knie an und strecken Sie Ihre Beine. Senken Sie die Fersen für eine intensivere Dehnung so weit wie möglich ab. Die Hände sollten schulterbreit, die Füße hüftbreit auseinander sein. Atmen Sie für eine Minute tief ein und aus.

Heraufschauender Hund (Urdhva Mukha Svanasana)
 


Starten Sie in Bauchlage und legen Sie Ihre Fußrücken auf der Matte ab. Platzieren Sie Ihre Handflächen mit gespreizten Fingern auf Schulterhöhe. Atmen Sie ein, drücken Sie Hände und Füße in den Boden, während Sie Ihre Arme strecken. Heben Sie Ihren Körper leicht vom Boden an. Atmen Sie aus, öffnen Sie Ihren Brustkorb und heben ihn an. Spannen Sie gleichzeitig Ihre Bauch- und Beinmuskulatur an.

Dreieck (Trikonasana)
 


Diese Standhaltung öffnet den Rumpf und strafft den gesamten Körper. Nehmen Sie einen breiten, aber bequemen Stand ein. Strecken Sie die Arme zur Seite, sodass sie eine Linie mit den Schultern bilden. Drehen Sie den rechten Fuß 90 Grad nach außen und lehnen Sie sich über das rechte Bein. Legen Sie Ihre rechte Hand je nach Beweglichkeit auf Boden, Knöchel, Schienbein oder Knie ab. Achten Sie darauf, das Becken nicht zu verdrehen. Strecken Sie Ihren linken Arm zur Decke und schauen Sie vorsichtig nach oben, wenn es Ihr Nacken zulässt. Halten Sie die Position fünf bis acht gleichmäßige Atemzüge lang und genießen Sie die seitliche Dehnung des Rumpfes. Kehren Sie langsam zum aufrechten Stand zurück und wiederholen Sie die Übung auf der anderen Seite.

Baum (Vrikshasana)
 


Bei dieser Übung halten Sie Blick und Gedanken stabil und konzentrieren sich auf Ihr inneres und äußeres Gleichgewicht. Beginnen Sie im aufrechten Stand. Legen Sie Ihren rechten Fuß auf die Innenseite des linken Standbeins und schieben Sie ihn langsam nach oben. Sie können den Fuß an Knöchel, Wade oder oberhalb des Knies am Oberschenkel anlehnen. Wenn Sie bereits geübt sind, können Sie den Fuß auch in das gegenüberliegende Hüftgelenk legen. Führen Sie die Hände vor Ihrem Herzen in die Grußgeste Namaste und richten Sie Ihren Blick acht bis zehn Atemzüge lang auf einen bestimmten Punkt. Führen Sie die Übung anschließend auf der anderen Seite durch. Drücken Sie mit Ihrem Fuß nicht ins Standbein. Spannen Sie für mehr Stabilität stattdessen das Standbein an und drücken Sie gegen das angewinkelte Bein. Gesäß- und Bauchmuskeln ebenfalls anspannen!

Beine gegen die Wand (Viparita Karani)



Diese Übung ist eine nackenschonende Alternative zum Schulterstand. Sie wirkt entspannend und erfrischend und eignet sich besonders als Abschluss für Ihre Yogapraxis. Setzen Sie sich seitlich vor eine Wand. Bringen Sie Ihre Beine nach oben und legen Sie sie gegen die Wand, sodass Ihr Oberkörper in einem 90-Grad-Winkel zur Wand liegt. Atmen Sie für einige Minuten tief ein und aus. Namaste!

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