Wussten Sie, dass Anfang des Jahres die meisten Verkehrsunfälle verzeichnet werden?
Die dunkle Jahreszeit birgt aufgrund der schlechten Wetterbedingungen viele Gefahren für Autofahrer, weshalb vorausschauendes und vernünftiges Fahren oberste Priorität hat. Hier erfahren Sie, welche Vorkehrungen Sie treffen können, um auch bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt sicher mit dem Auto ans Ziel zu gelangen.

Kein unnötiges Risiko eingehen

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Müssen Sie wirklich fahren? Wenn eine Fahrt mit dem Auto unausweichlich ist, sollten Sie gefährliche Straßen unbedingt meiden. Nutzen Sie nur geräumte Straßen, auf denen ausreichend gestreut wurde. Passen Sie Ihre Fahrweise den Straßen- und Wetterbedingungen an. Beachten Sie Tempolimits und Warnschilder und drosseln Sie entsprechend Ihre Geschwindigkeit. Fahren Sie rechtzeitig los und planen Sie genügend Zeit ein. Bei widrigen Wetterverhältnissen kommt es häufig zu Verzögerungen durch Staus und Unfälle. Halten Sie zudem ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Auto. Als Faustregel gilt: im Vergleich zum Fahren auf trockener Straße mindestens dreimal so viel Abstand halten. Wenn es jemand hinter Ihnen besonders eilig hat, fahren Sie am besten rechts ran, damit der Drängler überholen kann. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, schneller zu fahren, als Sie möchten – und vor allem dürfen!

Das Auto winterfest machen

Ziehen Sie frühzeitig Winter- oder Ganzjahresreifen mit ausreichender Profiltiefe auf und prüfen Sie, ob der TÜV noch gültig ist. Wenn Sie in besonders verschneiten und vereisten Regionen unterwegs sind, sollten Sie rechtzeitig Schneeketten anlegen und die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h beachten. Füllen Sie geeignetes Frostschutzmittel ins Kühl- und Wischwasser und befreien Sie alle Scheiben – nicht nur die Windschutzscheibe – mit einem Eiskratzer von Schnee und Eis. Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Benzin im Tank haben. Besonders bei längeren Fahrten sollten Sie zusätzlich einen vollen Benzinkanister und einen Ersatzreifen im Auto haben.

Es kann nicht schaden, weitere nützliche Dinge für eine mögliche Panne in den Kofferraum zu legen. Zur wichtigsten Notfallausrüstung gehören: Erste-Hilfe-Kasten, Warndreieck, Warnweste, warme Decken, Starthilfekabel, Schaufel, Taschenlampe, Snacks sowie ein voller Smartphone-Akku und ein Ladekabel, das Sie bei Bedarf an den Zigarettenanzünder anschließen können. Außerdem kann ein Kfz-Schutzbrief von einem Versicherungspartner wie Generali im Fall einer Panne Ihr Rettungsanker sein. Damit erhalten Sie im Notfall zuverlässig Soforthilfe.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Damit Sie im Winter sicher unterwegs sind, gibt es abschließend noch einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen. Schalten Sie bei schlechten Sichtverhältnissen Ihr Licht an und kalkulieren Sie einen deutlich längeren Bremsweg ein. Aufgrund der erhöhten Schleuder- und Rutschgefahr sollten Sie ruckartiges Bremsen und Lenken unbedingt vermeiden. Wählen Sie nach Möglichkeit eine Spur, auf der Sie ausreichend Platz zum sicheren Fahren haben. Die Gänge an die Fahrverhältnisse anzupassen, kann das Weiterkommen ebenfalls erleichtern. Fahren Sie auf glatten Straßen am besten im zweiten Gang an, schalten Sie geschmeidig hoch und fahren Sie generell mit einer niedrigeren Drehzahl, um einen besseren Grip aufzubauen.

Zusatztipp: Falls Sie doch einmal feststecken sollten, können Sie zur Not auch die Fußmatten Ihres Autos unter die Antriebsräder legen und versuchen, darauf vorsichtig anzufahren. Wir wünschen Ihnen eine gute und sichere Fahrt!