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Achtung, Baby an Bord! Doch worauf kommt es beim Autofahren mit Baby an und ab wann darf das Kleine im Familienauto mitfahren? Die besten Tipps, damit du mit deinem Kind sicher unterwegs bist, findest du hier. Informiere dich vor dem Ausflug vorsichtshalber über die aktuellen Corona-Regelungen der Bundesländer und im Falle von Auslandsreisen über die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Mit dem Baby Auto fahren – bevor es losgeht

Bei einer Autofahrt mit Kleinkind ist vor allem eines wichtig: die Vorbereitung. Insbesondere bei längeren Reisen solltest du gut organisiert sein. Am besten ist es, wenn du die Strecke vorab planst, inklusive Trink- und Wickelpausen. Denn während der Fahrt kannst du dein Baby nicht stillen oder Windeln wechseln. Stau, Umleitung oder Stop-and-go? Damit dein Plan nicht durchkreuzt wird, achte unterwegs stets auf Staumeldungen. Am besten richtest du die Fahrten so ein, dass dein Baby ein Nickerchen machen kann. So kannst du dich besser auf das Autofahren konzentrieren und bist weniger abgelenkt.

Schreib dir eine Liste

Was braucht dein Baby unterwegs im Auto? Am besten machst du eine Packliste und verstaust Utensilien wie Windeln und Trinkflaschen als Letztes im Auto. So liegt alles schon griffbereit für eine Pause. Das spart Zeit und Nerven, weil du nicht erst lange suchen musst.

Vorrat im Gepäck

Mit Baby im Auto kann man gar nicht vorbereitet genug sein. Eine Tasche mit Ersatzsachen, die du immer im Kofferraum dabeihast, ist darum eine gute Idee. Dort hinein gehören zum Beispiel Windeln und Tücher, eine Wickelunterlage, extra Flaschen und Milch, Decken, Kleider zum Wechseln und ein Erste-Hilfe-Koffer.

Mehr Überblick während der Fahrt

Wenn dein Kind unterwegs auf der Rückbank weint oder schreit, ist das beunruhigend und wirkt sich auch auf dein Fahrverhalten aus. Wenn du am Steuer sitzt, kannst du dich natürlich nicht ständig umdrehen. Deshalb ist ein Rücksitzspiegel eine lohnende Anschaffung. Damit behältst du dein Baby sicher im Blick und fährst verantwortungsvoll, ohne abgelenkt zu sein.

Der richtige Sitz

Bis zu einem Alter von 15 Monaten fährt dein Kind entsprechend der StVO i-Size-konform rückwärtsgerichtet im Auto mit. Dabei gilt der Platz hinter dem Fahrer als besonders sicher. Auf dem Beifahrersitz darfst du die Babyschale nur platzieren, wenn du vorher den Airbag deaktiviert hast.

Für längere Fahrten über zwei Stunden sind Babyschalen jedoch ungeeignet. Die Sitzvorrichtung sorgt zwar für optimalen Unfallschutz, doch die gekrümmte Haltung kann die Wirbelsäule deines Babys stark belasten. Wenn deine Familie häufig Autoreisen unternimmt, kommt vielleicht eine spezielle Liegewanne oder ein Kinderwagenaufsatz mit Gurtsystem infrage. Nutze auf jeden Fall Pausen, um dein Baby aus der Schale zu nehmen. Informiere dich auch, welche Kindersitze für welches Alter geeignet sind und bis wann dein Nachwuchs im Kindersitz mitfahren muss.

Mit einem Baby unter drei Monaten solltest du lange Fahrten möglichst vermeiden. So wird beispielsweise empfohlen, Autofahrten mit Säuglingen in den ersten sechs Lebenswochen auf maximal zwei Stunden am Stück zu begrenzen.

Infografik mit J´Hinweisen für eine sichere Autofahrt mit Kindern

Babygerechtes Auto

Mit Sonnenblenden schützt du dein Kind vor allem im Sommer vor Sonnenbrand und verhinderst auch, dass es geblendet wird. Achte außerdem auf eine angenehme Temperatur im Autoinneren, damit sich dein Nachwuchs wohlfühlt und weder friert noch überhitzt. Vor der Fahrt solltest du die Gurteinstellungen an der Babyschale oder am Kindersitz noch einmal überprüfen: Stimmen sie? So schaffst du Sicherheit im Auto.

Unterhaltungsprogramm nicht vergessen

Die ganz Kleinen schlafen während der Autofahrt meist, aber auf einer längeren Reise und für Kleinkinder solltest du für ein wenig Entertainment sorgen. Gut geeignet sind etwa Babybücher zum Festklemmen oder Spielsachen, die sich über dem Kopf befestigen lassen. Während dein Kind schön beschäftigt ist, kannst du dich in Ruhe auf die Autofahrt konzentrieren, damit die ganze Familie sicher ans Ziel kommt. Gut zu wissen: Musik fördert die Konzentration und wirkt außerdem auf die meisten Babys beruhigend im Auto.

Mach lieber eine Pause mehr, anstatt weiterzufahren, wenn du müde bist oder das Baby quengelt. Längere Strecken kannst du auch bequem per Bahn zurücklegen. Reserviere dafür am besten einen Platz im Kleinkindabteil des IC- oder ICE-Zugs. Die Bahnfahrt ist übrigens auch eine gute Alternative zu Flugreisen mit Kleinkind, die für kleine Babys noch nicht zu empfehlen sind.

Für noch mehr Sicherheit unterwegs sorgt die richtige Kfz-Versicherung, die du mit hinzubuchbaren Bausteinen auf deine Bedürfnisse abstimmen kannst.

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