Zwischen August und September geht es wieder los: Für viele Kinder in Deutschland beginnt ein neuer, spannender Lebensabschnitt – sie werden eingeschult. Viele Erstklässler werden nach den ersten Eingewöhnungstagen allein mit den Klassenkameraden den Schulweg bestreiten. Doch es lauern viele Gefahren auf dem Weg zur Schule. Was gilt es also zu beachten?

Vor dem ersten Schultag sollten Eltern den Schulweg mit ihren Kindern mehrmals gemeinsam absolvieren. Hierbei ist zu empfehlen, auch mal die Rollen zu tauschen: So kann der Schulanfänger Papa und/oder Mama den Schulweg erklären und auf Gefahren hinweisen. Auf dem Rückweg sind dann die Eltern am Zuge und erklären den Kleinen was sie richtig gemacht haben und was sie noch beachten sollten. Dabei sind Stress und Hektik zu vermeiden.

Es ist ratsam auch an den ersten Tagen nach Schulbeginn mit den Neulingen den Weg abzugehen. Beispielsweise kann man den Kindern die Möglichkeit geben, den Weg mit ihren neuen Schulkameraden zu gehen – man hält sich als Elternteil zurück und geht ihnen nach.

Sobald die Kleinen sich allein auf den Weg machen ist vor allem die Zeit ein wesentlicher Aspekt. Kinder müssen pünktlich losgeschickt werden, sodass sie auf dem Weg nicht in Stress verfallen und aus Unachtsamkeit in eine brenzlige Situation geraten. Dennoch: hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Sollte auf dem Schulweg etwas passieren, ist das Kind durch die gesetzliche Unfallversicherung finanziell geschützt. Geht das Kind aber einen Umweg zum Spielplatz und verlässt so den direkten Weg zur Schule, greift diese schon nicht mehr – dann ist eine private Unfallversicherung umso wichtiger.

Hilfe – es ist was passiert! Ein Unfall kann lebenslange Folgen haben. Jedoch sind es Krankheiten, die mit 60 Prozent die häufigste Ursache für eine Schwerbehinderung bei Kindern sind. Folglich können Kinder nicht mehr zur Schule gehen – später möglicherweise keinen Beruf erlernen oder gar für sich selbst sorgen. Solch ein Schicksalsschlag bedeutet nicht nur eine hohe emotionale Belastung, sondern auch eine finanzielle Belastung für die Familie. Denn die gesetzliche Absicherung ist lückenhaft und reicht kaum aus, um die finanziellen Belastungen der Familie aufzufangen und langfristig den Lebensstandard des Kindes zu erhalten. Alles muss neu organisiert werden! Neben einer Unfallversicherung bietet sich daher eine Kinderinvaliditäts- oder Kinderunfallversicherung an. Mit der Kinderunfallversicherung erhält das Kind eine lebenslange Rente bei Schulunfähigkeit, Erwerbsfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit – unabhängig davon, ob die Beeinträchtigung durch einen Unfall oder eine Krankheit verursacht wurde.

Versicherungsschutz für Kinder – ein Überblick, wann Versicherungsschutz besteht!

• Gesetzliche Unfallversicherung: Nach einem Unfall auf dem direkten Schulweg, auf Klassenfahrten oder in der Schule
• Private Unfallversicherung: Nach einem Unfall auf dem direkten Weg, auf Klassenfahrten und in der Schule. Zusätzlich im privaten Umfeld, also etwa zu Hause oder beim Sport
• Kinderinvaliditäts- oder Kinderunfallversicherung: Lebenslange Rentenleistung bei Schulunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit – auch in Folge einer Krankheit. Wenn nichts passiert, kann diese später in eine Berufsunfähigkeitsabsicherung – ohne erneute Gesundheitsprüfung – umgetauscht werden.

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