Johanna hat vor einem Jahr ihr Abitur gemacht. Seitdem jobbt sie in einem Jeans-Store – aber nicht, weil es ihr besonderen Spaß macht. Die 19-Jährige weiß einfach nicht, welchen Beruf sie ergreifen soll. Ähnlich wie der Hamburgerin geht es vielen Schulabgängern. Ist der Abschluss in der Tasche, stellt sich die Frage: Und nun? Hier findest du Tipps, die dir beim Einstieg ins Berufsleben helfen.

Model, Game Designer oder Mechatroniker? Entdecke dein Talent!

Lieber etwas mit Menschen oder doch mit Tieren? Etwas Handwerkliches oder wissenschaftliche Forschung? Die Auswahl an Berufen ist größer denn je. Für alle, die nicht wissen, welche Laufbahn sie einschlagen sollen, gilt: Erforsche dein Talent und deine Stärken. Kannst du dich gut in andere hineinversetzen? Liebst du es, selbstständig zu arbeiten oder eher im Team? Kannst du andere überzeugen? Bist du ein aufmerksamer Zuhörer? Wenn du deine persönlichen Stärken kennst, kannst du die Berufsfelder, die für dich in Frage kommen, sehr viel besser eingrenzen.

Job-Messen geben vielseitige Einblicke

Einen guten Überblick über mögliche Berufe geben auch Messen rund um Ausbildung und Studium. Hier informieren Unternehmen und Hochschulen über ihre speziellen Leistungen und Angebote. Diese Messen finden regelmäßig in größeren Städten statt. Dazu kommen Veranstaltungen zu Sprachreisen, Praktika oder Work & Travel. Einen guten Überblick über Berufs- und Ausbildungsmessen bietet zum Beispiel das Portal Messen.de. Hilfreiche Adressen gibt es ebenfalls bei der Bundesagentur für Arbeit, die im Übrigen auch immer über ein Berufsinformationszentrum vor Ort verfügt (BIZ). Berufs- und Ausbildungsmessen bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, sich umfassend und in aller Ruhe zu informieren, sondern es können auch hilfreiche Kontakte geknüpft werden. Ein guter persönlicher Eindruck zählt oftmals mehr als die besten Referenzen oder die beste Abiturnote.

Praktikum: Perfekter Einblick ins Berufsleben

Wenn du deinen potenziellen Traumberuf entdeckt hast, folgt der Praxistest. In einem mehrwöchigen Praktikum findest du schnell heraus, ob der Job dir wirklich liegt. Falls mehrere Berufe in Frage kommen, kannst du im Praktikum schnell feststellen, welcher der richtige ist. Oder soll es vielleicht die Akademikerlaufbahn sein? Dann hilft ein Schnupperstudium weiter, das von den meisten Universitäten inzwischen angeboten wird.

Bewerbung: Die persönliche Visitenkarte

Ob Ausbildung oder Berufseinstieg nach dem Studium, die Eintrittskarte in den Traumjob sind Bewerbungsmappe und Vorstellungsgespräch. Es lohnt sich, hierfür etwas Zeit zu investieren, denn der erste Eindruck zählt – und dafür bekommt man bekanntlich keine zweite Chance. Hilfe bei der Bewerbung gibt es auf zahlreichen Internetseiten, bei der Bundesagentur für Arbeit und im Rahmen von Job-Coachings.

An die Zukunft denken

Ist der perfekte Beruf gefunden, freut man sich natürlich auf das erste Gehalt. Endlich nach Herzenslust shoppen, fürs erste eigene Auto sparen oder die eigene Wohnung einrichten – die Wunschliste ist meistens lang. Kaum jemand denkt bereits beim Einstieg in das Berufsleben an die Rente. Doch genau das sollte man tun! Denn wer schon früh ans Alter denkt, profitiert mehrfach. Hierbei ist es sehr empfehlenswert die Angebote zu vergleichen, denn es gibt sehr viele Möglichkeiten, für die Rente vorzusorgen. Manche Versicherungen und Kreditinstitute bieten spezielle Konzepte zum Vermögensaufbau und den richtigen finanziellen Sicherheitsplan für junge Leute, die sich damit sowohl gegen Risiken absichern als auch schrittweise Vermögen aufbauen können.

Schrittweiser Vermögensaufbau und finanzielle Vorsorge

Eine gute private Rentenversicherung basiert dabei auf vier grundlegenden Pfeilern: die Absicherung der eigenen Arbeitskraft, Pflegeleistungen im Alter, finanzielle Unterstützung bei schweren Krankheiten und die Vorsorge für Hinterbliebene. Parallel dazu wird schrittweise Vermögen aufgebaut, wobei jeder selbst entscheiden kann, wie das geschieht und wie viel das ist. Auch Änderungen obliegen dem Einzelnen.

Je früher junge Menschen mit dem Vermögensaufbau beginnen, umso besser zahlt sich dies später aus. Zum einen ist eine finanzielle Vorsorge für spätere Lebensjahre sehr wichtig. Es ist dabei nicht zu unterschätzen, was für ein Vermögen auch in kleinen Schritten im Verlauf von 20 oder 30 Jahren aufgebaut werden kann, wenn man das richtige Finanzierungskonzept wählt. Zum anderen kann es immer wieder Eventualitäten im Leben geben, die eine entsprechende Finanzkraft erfordern. Vor den Wechselfällen des Lebens ist zwar niemand geschützt; doch eine solide finanzielle Grundlage macht vieles einfacher. Banken und Kreditinstitute sind außerdem bei der späteren Vergabe von Krediten (beispielsweise bei Immobilienkäufen) grundsätzlich kooperativer, wenn schon junge Menschen sich als umsichtig und vorausschauend bei ihrer finanziellen Planung erweisen. Nicht zuletzt verleiht der schrittweise Aufbau von Vermögen über die Jahre hinweg ein beruhigendes Gefühl, da finanzielle Freiheit auch viele andere Freiheiten mit sich bringt.

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