Ich reise für mein Leben gern!
Reisen bildet den Geist und macht einen offen für neue Kulturen, Sitten und Menschen. Ich liebe es neue Orte zu entdecken und seit kurzem mache ich dies nicht nur beim Wandern, Spazieren, per Hop-on-Hop-Bus, sondern auch während dem Laufen.

Meine ersten Entdeckungsabenteuer konnte der ein oder andere von euch auf dem Instagram-Kanal von Generali Deutschland vor wenigen Tagen in Budapest live mitverfolgen.

Meine Erfahrungen und wie ich das Laufen mit einem Urlaub verbinde, teile ich heute in diesem Artikel mit dir.

 

Ruhepause oder Training?

Die Sonne brennt, die Landschaft ist wunderschön und viele wollen auf ihr sportliches Hobby auch im Urlaub nicht verzichten.
Gerade wer auf einen Wettkampf hin trainiert, wie ich, weiß, wie einem der Trainingsplan im Nacken sitzt. Der Termin des Laufes rückt näher und näher und man möchte den Urlaub nutzen, um die Leistungen zu steigern und das Training zu intensivieren.

Urlaub ist eine Auszeit vom stressigen Alltag und sollte vor allem zur Regeneration für den Körper und den Geist dienen. Mach dir im Urlaub keinen Stress, wie du das zusätzliche Laufen in deinem Urlaubsplan unterkommst. Entscheide schon vor Reiseantritt, ob die Reise ein Trainingslager wird oder du dich eher für lockere erholsame Laufeinheiten entscheidest.

Ich habe in Budapest gemerkt, wie ich im Laufen einen Ausgleich und eine aktive Entspannung gefunden habe. Ich bin circa 18 Kilometer am Tag durch die Stadt marschiert und habe mir alle Sehenswürdigkeiten angeschaut, die ich gerne sehen wollte, habe aber dennoch kurze Laufeinheiten einbauen können. Bedenke, dass auch andere Sportarten, wie Schwimmen oder Mountainbike eine tolle Abwechslung für deine Muskeln und den Körper sein können.

Setze im Urlaub auch einmal andere Reize und verharre nicht nur im Laufen. Die alte Weisheit stimmt hier auf jeden Fall: „Weniger ist manchmal mehr“.

 

Zielorientierung Ade!

Ich laufe am Ufer der Donau entlang, links von mir sehe ich das im Sonnenlicht leuchtende „House of Parlament“, vor mir den Sprungturm der Schwimm- WM 2017 und etwas weiter oben ragt das Schloss und die Fishermans Bastion auf dem Berg. Ich genieße die Abwechslung zu meiner üblichen Laufstrecke und die Gebäude und Orte zu entdecken - ich gehe neue Wege: mit dem Laufen und in dieser unbekannten Stadt und sehe so Ecken, die ich niemals mit einem Touristenbus gesehen hätte.

Selbst, wenn du nicht läufst, erkunde die neue Stadt zu Fuß! Benutze keine Rolltreppen, Lifts oder Bergbahnen. Geh mehr zu Fuß und tracke deine gelaufenen Schritte. Auch das gehört zur aktiven Urlaubsgestaltung.

„Zielorientierung Ade!“ ist vielleicht nicht ganz die richtige Überschrift für diesen Absatz. Ich bin nicht mit einem sportlichen Ziel gelaufen - keine Zeitbegrenzung und auch keine Kilometer, die ich unbedingt schaffen muss.
Natürlich habe ich mir die Umgebung vorher im Internet und auf dem Stadtplan angeschaut. Ich habe die Strecke so gewählt, dass diese mich nicht überfordert in Länge und Schwierigkeitsniveau.

Ich habe mir ein Ziel gesetzt: Ich möchte mich oben an der National Gallery auf dem Schlossberg mit meiner Freundin treffen. Schließlich reise ich nicht alleine und muss mich auf meine Mitreisenden einstellen.

 

Die Mitreisenden und das Laufen

Das Lauftraining steht an und die Freundin trommelt mit den Fingern vor Ungeduld auf dem Tisch des Hotelzimmers und möchte endlich die Stadt entdecken. Da ist Konfliktpotenzial vorprogrammiert. Aber das muss nicht sein.

Wenn man seinen Laufplan mit dem Partner, den Kindern oder anderen Mitreisenden abstimmt, findet sich immer ein freier Sport-Slot im Urlaubsplan. Die beste Zeit dafür ist am frühen Morgen, wenn die anderen Reisenden noch schlafen oder abends.

Ideal ist es natürlich, wenn der Partner mitläuft und eine aktive Urlaubsreise liebt. Ist dies nicht der Fall, zwinge deinen Lieben nicht deinen Trainingsplan auf – findet Kompromisse! Diese können so aussehen, dass der Partner einen bestimmten Teil des Tages alleine verbringt, im SPA sich (natürlich auf deine Kosten verwöhnen lässt oder durch die unzähligen Shops der Stadt zieht und ihr trefft euch, so wie ich das gemacht habe, an einer Sehenswürdigkeit wieder und genießt einen Kaffee mit Blick über die Stadt.

Der Vorteil ist, dass der Partner gleich die Wechselklamotten für dich dabei hat und ihr gemeinsam den restlichen Tag zusammen verbringen könnt.

 

Klima und Zeitzonen

Als ich mich mit meinen ausgelatschten Laufschuhen von meinem geliebten Waldboden auf den Spalt von Budapest begab, merkte ich ganz schnell, was es heißt, sich an neue Gegebenheiten zu gewöhnen.

Aber nicht nur der Laufuntergrund war eine knackige Umstellung. Auch die trockene Luft und die erhöhten Temperaturen forderten eine Umstellung meines Körpers. Ich muss ehrlich sagen, ich habe die 32 Grad, die kurz nach dem Morgen hereinbrachen ordentlich unterschätzt. Die leichte Brise, die vom Donauufer her kam, ließ die Sonneneinstrahlung anders wirken, als diese dann tatsächlich war.

Lauft ihr im Bergurlaub, bedenkt die Veränderung der Höhenluft, unterschätzt bei einem Strandlauf nicht die Anstrengung auf Sand zu laufen und gebt Acht, wenn ihr in einer anderen Zeitzone seid.

An dieser Stelle muss einfach der Hinweis auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr kommen. Es ist ein alter Hut und man kann ihn schon nicht mehr hören, aber kaum jemand hält sich daran.
Du benötigst circa 30 bis 35 ml pro kg Körpergewicht. Weitere 500 bis 1000 ml pro Stunde körperlicher Aktivität kommen dazu. Mit körperlicher Aktivität meine ich Tätigkeiten, die starkes Schwitzen verursachen.

Das kann bei dir ein 5-km-Lauf sein, bei deinen Mitreisenden kann dies schon der Fall sein, wenn sie ihr Handtuch in den Morgenstunden auf eine Sonnenliege legen – immer abhängig vom Körperbau und dem Aktivitätslevel.

Ich sollte somit vier Liter am Tag trinken. In den seltensten Fällen halte ich das ein. Wie sieht es bei dir aus?

Ich wünsche dir viel Spaß in deinem nächsten Urlaub und hoffe, du gestaltest ihn aktiv!

Dein Jens

 

Über Jens – Fitnessfoodblog Kochhelden.TV

Jens Glatz ist nicht nur Foodblogger, sondern vor allem Ernährungs- und Fitnesscoach. Auf seinem Fitnessfoodblog Kochhelden.TV kocht der studierte Betriebswirt leckere Gerichte, die gesund sind und Lust auf mehr machen. Regelmäßig erweitert Jens mit seiner Art zu Kochen den geschmacklichen Horizont seiner Leser und Zuschauer. Mit seinem Mix aus leckeren Gerichten, Reisen, Bildern und Videos gepaart mit seiner fröhlichen Art ist Jens eine feste Größe im deutschsprachigen Foodblogger-Kosmos. Doch jetzt steht Jens vor neuen Herausforderungen. Auf den Generali Kanälen wird er an seine Grenzen gehen, das Laufen in seinen Alltag integrieren und euch auf seine Reise mitnehmen! Das große Ziel vor Augen: eine Laufdistanz beim Marathon in München mitlaufen.