Nach dem Umzug in eine andere Stadt müssen Sie Ihr Kfz ummelden. Wo die Ummeldung erfolgt und welche Dokumente Sie dazu benötigen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Kfz-Ummeldung ist bei Wohnortwechsel Pflicht

Wenn Sie in einen anderen Zulassungsbezirk umziehen, müssen Sie dort ihr Kfz anmelden. Kennen Sie Ihren Umzugstermin, können Sie dort bereits im Voraus einen Termin bei der Kfz-Zulassungsstelle vereinbaren. Wenn Sie nicht wissen, welche Kfz-Zulassungsstelle für Sie zuständig ist, können Sie dies auf der Internetseite des Kraftfahrtbundesamtes in Erfahrung bringen.

Laut Gesetz sind Fahrzeughalter verpflichtet, das Fahrzeug unverzüglich umzumelden. Eine exakte Frist wird jedoch nicht festgelegt. Letztlich liegt es also im Ermessen der Beamten, ob eine verspätete Kfz-Ummeldung nach einem Umzug einen bußgeldbewehrten Verstoß darstellt oder nicht. Nehmen Sie die Angelegenheit am besten schnell in Angriff, um nichts zu riskieren.

Diese Unterlagen benötigt die Kfz-Zulassungsstelle

Stellen Sie alle notwendigen Unterlagen vor Ihrem Besuch bei der Kfz-Zulassungsstelle zusammen. Sie benötigen die Zulassungsbescheinigung I und II, die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer), eine gültige HU-Bescheinigung und AU-Bescheinigung, einen Personalausweis/Reisepass mit Meldebestätigung und (im Falle eines Kennzeichenwechsels) das bisherige Nummernkennzeichen. Erteilen Sie zudem eine Einzugsermächtigung für das separate Lastschriftverfahren, damit Ihre fällige Kfz-Steuer eingezogen werden kann.

Ein Kennzeichenwechsel ist nach einem Umzug nicht mehr zwingend erforderlich. Seit Januar 2015 ist es möglich, bisherige Kennzeichen mitzunehmen.

Die Kfz-Ummeldung ist mit Kosten verbunden. Die Gebühren variieren zwischen verschiedenen Zulassungsbezirken. Bei einer Kfz-Ummeldung ohne Halterwechsel fallen im bundesweiten Durchschnitt ca. 26 EUR an. Bei einer Kfz-Ummeldung mit Halterwechsel sind es durchschnittlich 29 EUR.