Gerade (und nicht nur) wenn Kinder zum Haushalt zählen, werden vielerorts während der Adventszeit Plätzchen gebacken. Stollen, Lebkuchen und Kekse – verschiedene süße und meist sehr kalorienreiche Köstlichkeiten werden gezaubert. Sie gehören für viele einfach dazu und sorgen für viel Freude. Das schlechte Gewissen meldet sich vor allem für viele die gerade Abnehmen wollen oder prinzipiell nicht viel Süßes zu sich nehmen. Aber was ist nun eigentlich so ungesund an den traditionellen Plätzchen?

Was ist ungesund am traditionellen Plätzchenbacken?

Das Ungesunde an den Plätzchen sind die Inhaltsstoffe und Bestandteile. Schließlich bestehen die Köstlichkeiten zu großen Teilen aus Zucker, Mehl und Fett. Das sind alles Zutaten, die nicht gerade zuträglich für eine gesunde Lebensweise und schlanke Figur sind. Außerdem werden die Plätzchen bei hohen Temperaturen gebacken. Leider hat das nicht nur positive Auswirkungen:

  • Erhöhen Blutfettwerte
  • Belasten die Leber
  • Können zu Sodbrennen beitragen
  • Liefern viele Kalorien

Oft werden diese Faktoren ausgeblendet. Leute backen trotzdem fleißig und essen die Plätzchen. Für viele ist Abnehmen an Weihnachten aus diesem Grund kaum möglich. Doch sie haben auch schon im Hinterkopf, nach der Advents- und Weihnachtszeit zu entschlacken und den Körper von den vielen unnötigen Ballaststoffen und Zucker zu befreien.

Alternativen für die typischen Plätzchen

Es gibt aber auch einige Alternativen für das traditionelle Plätzchenbacken mit viel Zucker, Mehl und Fett, sodass man mit Lust und Laune im Advent gesund backen kann. Es gibt viele vitalstoffreiche und hochwertige Zutaten, die Fett, Weizenmehl und Zucker ersetzen und somit gesunde Plätzchen entstehen. Alternative Zutaten sind beispielsweise:

  • Mandeln und allgemein Nüsse und Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne u.v.m.)
  • Kokosmehl und andere Mehle, wie Haselnuss-, Mandel-, Hafer- oder Kartoffelmehl
  • Getrocknete Früchte wie z.B. Datteln, Aprikosen und Feigen zum Süßen
  • Honig, Kokosblütenzucker oder Ahornsirup statt Haushaltszucker
  • Haferflocken

Mandeln und Nüsse liefern unter anderem viel Calcium. Ebenfalls sind sie Lieferanten für Magnesium und Vitamin E. Allgemein kommt die Kombination aus Nüssen und Mandeln auch geschmacklich sehr gut an.

Etwas Süße darf natürlich auch bei dem Plätzchen nicht fehlen. Soll es ein wenig süß werden, sollte aber auf den raffinierten Zucker verzichtet werden. Stattdessen sind andere Süßungsmittel relevant.

Honig, roher Agavendicksaft, Kokosblütenzucker und Dattelmus (selbstgemacht) bieten sich als Süßungsmittel gut an. Je nachdem, wie die Köstlichkeiten zusammengesetzt sind, kann man auch eine Diät machen abnehmen mit Plätzchen.

Plätzchen ohne Mehl herstellen

Mehl gehört im Normalfall zu Plätzchen, wenn sie gebacken werden sollen. Falls kein Mehl zur Verfügung steht, müssen Eier die Zutaten zusammenhalten. Auf Mehl und Eier kann jedoch verzichtet werden.

In dem Fall müssen die Plätzchen frisch gegessen oder im Dörrgerät getrocknet werden. Ein Rezept für Plätzchen gesunder Art gibt es online zu entdecken. Interessant ist beispielsweise:

Zimtsterne

Zutaten:

  • 200 Gramm Mandeln (gemahlen)
  • 3 TL Zimt
  • 10 entsteinte Datteln
  • Etwas Steinsalz
  • Halbe Nüsse zum Verzieren

Zubereitung:

  • Datteln einige Stunden einweichen
  • Einweichwasser abschütten
  • Mit Mandeln, Zimt und Salz zu zusammenhaltender Masse verrühren
  • Teig ausrollen
  • Plätzchen ausstechen
  • Direkt essen oder in Dörrgerät bei 40 Grad über Nacht trocknen

Plätzchen würden in dem Fall im Prinzip hauptsächlich aus Mandeln und Nüssen, Kokosflocken und verschiedenen Trockenfrüchten bestehen. Mandeln und Nüsse müssen gemahlen sein. Soll unbedingt Mehl verwendet werden, so sollte es vorzugsweise Vollkornmehl werden, sofern man nicht zu den Leuten mit einer Gluten-Unverträglichkeit gehört.

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