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„Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren." Doch, wenn es nicht bei einem Drink bleibt? Besonders zum Jahresende gibt es viele Anlässe, bei denen Glühwein, Bier, Sekt und Wein nicht fehlen dürfen: die Weihnachtsfeier im Büro, private Adventstreffen, die Feiertage und schließlich Silvester. Wenn dann der Schädel an Neujahr brummt, ist das ein guter Grund, über eine Pause vom Alkoholkonsum nachzudenken.

Dem Organismus etwas Gutes tun: Dry January

Die Idee zum Dry January, dem „trockenen Januar", stammt aus dem Vereinigten Königreich (UK). Dort entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, einen alkoholfreien Monat einzulegen. Es ist ein gesunder Trend, der Leben retten kann. Immerhin ist Alkohol in Großbritannien die häufigste Todesursache bei Menschen zwischen 15 und 49 Jahren.

Und in Deutschland? Auch die Bundesrepublik ist ein Hochkonsumland, in dem jeder Bürger ab 15 Jahren pro Jahr rund elf Liter an alkoholischen Getränken genießt. Auf sie zu verzichten, bedeutet, dem Körper etwas Gutes zu tun.

Denn wer regelmäßig sehr viel trinkt, richtet einen großen Schaden im Organismus an. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhöht sich auf diese Weise drastisch das Risiko für folgende Krankheiten und Beschwerden:

  • Beschädigungen der Leber (Zirrhose)
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Krebserkrankungen
  • Impotenz
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Magenschleimhaut
  • Übergewicht und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken wie Diabetes

Die Volksdroge Alkohol: ein Partymacher und Entspannungshelfer

Alkoholische Getränke gehören für viele zu jedem Fest und häufig auch zum Entspannungsprogramm am Feierabend. Ein Bierchen vor dem Fernseher, der Sekt mit Freundinnen beim Nachmittagsplausch, die bunten Cocktails in wilden Partynächten: Viele greifen zum Glas, um eine gute Zeit zu verbringen. Dank der Alkoholwirkung fühlen sie sich entspannter, feiern ausgelassener und vergessen die Alltagssorgen. Ein Gläschen für die Geselligkeit – hin und wieder – ist unbedenklich. Aber der Schritt zum gefährlichen Konsum ist rasch getan. Verstärkt wird der Weg dorthin häufig durch einen sozialen Druck. Um dazuzugehören oder die störende Schüchternheit abzulegen, wird unbedacht zur Flasche gegriffen. Das kann gefährlich enden, denn die Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit.

Der Auftakt in ein gesünderes Leben

Schon der eine alkoholfreie Monat hat gesundheitliche Vorteile. Obwohl es dazu keine gesicherten Statistiken gibt, berichten viele, dass sie besser schlafen, Übergewicht einfacher reduzieren und die Haut reiner wird. Auch beim Immunsystem lässt sich ein Effekt erkennen, denn größere Mengen von Bier und Co. verhindern die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien. Wenn sich die Entgiftungsorgane im Körper regenerieren, können auch deine Konzentrationsfähigkeit und Energie steigen.  

Alkoholfreie Tage auch langfristig sinnvoll

31 Tage lang keinen Alkohol zu trinken, ist eine großartige Sache. Doch wenn du im Februar wieder ungebremst die Tassen hebst und deinen Magen mit übermäßig vielen alkoholischen Getränken füllst, verfliegt der positive Effekt des trockenen Januars im Nu. Der Dry January gibt dir die Möglichkeit, dein Trinkverhalten zu überdenken. Mache dir bewusst, wie viele gesundheitliche Probleme du durch ein Zuviel an alkoholischen Getränken provozierst. Denn langfristig schmälert es deine Lebensqualität und kann sogar zu einem verfrühten Tod führen. Überlege daher im ersten Monat des Jahres, wie wichtig dir der Alkohol ist und beobachte, wie schwer es dir fällt, ihn nicht zu konsumieren.

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