In jungen Jahren machen sich die meisten Menschen noch wenig Gedanken um die Rente und um die private Altersvorsorge. Dies ist in gewisser Weise verständlich, sind doch insbesondere junge Heranwachsende und Erwachsene erst einmal mit Ausbildung oder Studium befasst und dann damit, überhaupt Fuß zu fassen und sich eine eigene Existenz aufzubauen. Doch mit der Zeit wird auch die Frage nach dem Leben im Alter zunehmend von Interesse und viele beginnen, ihren jährlichen Rentenbescheid genauer unter die Lupe zu nehmen und bekommen Zweifel: Wie werde ich im Alter leben? Wie kann ich mich möglichst absichern und meinen Lebensstandard gewährleisten? Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es überhaupt? Wie kann ich es vermeiden, möglicherweise in die Altersarmut abzurutschen?

Hierbei stellt sich immer mehr heraus, dass Versicherer hinsichtlich ihrer Produkte und Leistungen ebenfalls umdenken müssen, denn kommende Generationen haben ganz andere Vorstellungen bezüglich ihrer Altersvorsorge als die vorhergehenden.

Leben im Alter – Was ist jungen Menschen bei der Altersvorsorge wichtig?

Das ist ein eindeutiger Trend, wie eine repräsentative Umfrage des ausländischen Lebensversicherer „Canada Life“ zeigt, der über ein Meinungsforschungsinstitut zahlreichen Menschen in Deutschland, Kanada, den USA und Irland die Frage stellte: Was ist jungen Menschen bei der Altersvorsorge im Jahr 2029 wichtig?

Die Ergebnisse waren dabei äußerst interessant, wobei es im Vergleich der einzelnen Länder deutliche Abweichungen gab. In Deutschland gaben lediglich 18 Prozent der Befragten an, dass sie sich für die Rentenzeit bereits gut aufgestellt sehen. 34 Prozent würden zwar gerne mehr für die Renten sparen, können es sich derzeit aber leider nicht leisten. 24 Prozent gaben an, dass sie sich neben der Absicherung von Risiken auch mehr Angebote zur Prävention wünschen und 43 Prozent teilten außerdem mit, dass Versicherungsprodukte und Leistungen individueller auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten sein sollten, als sie es bislang sind. Deswegen sind auch 36 Prozent der Ansicht, dass Versicherungsprodukte flexibler gestaltet werden sollten, beispielsweise bei kürzerer Versicherungsdauer höhere Rentenzahlungen als Voraussetzung für eine bessere Lebensqualität im Alter.

Prävention und Vorsorge, Lebensqualität und Individualität

Somit lässt sich zusammenfassen, dass bei der Altersvorsorge drei Schwerpunkte bei den Befragten hervorzuheben sind: Altersvorsorge soll einerseits der Prävention und Vorsorge dienen, andererseits ein Garant für eine gute Lebensqualität im Alter sein und drittens außerdem möglichst individuell zugeschnitten sein. Da nur eine Minderheit sich bereits für die Rente gut aufgestellt sieht, besteht für Versicherungsdienstleister deswegen die Herausforderung, gezielt Produktpakete zu schnüren und anzubieten, die diesen Wünschen ihrer potenziellen Kunden gerecht werden. Die Chancen stehen dann gut: Viele Menschen würden gerne mehr für die Rente tun und sind insgesamt, was die Anbieter angeht, eher traditionell eingestellt. Dies bedeutet, die meisten sind eher skeptisch gegenüber neuen Versicherungsanbietern wie Google oder Amazon. Wie die Umfrage außerdem zeigt, tendiert ein großer Teil eher dazu, sich über die klassischen Versicherungsdienstleister für ihr Alter privat vorzusorgen. Jüngere Menschen sind dabei aber grundsätzlich aufgeschlossener gegenüber den neuen Anbietern auf dem Versicherungsmarkt als Menschen in mittleren und späteren Jahren. Dies hat gewiss damit zu tun, dass die heutige Generation unter 30 Jahren mit Google & Co. praktisch aufgewachsen ist. Versicherungsdienstleister sind also aufgefordert, sich an die Wünsche und Anforderungen dieser Klientel anzupassen.

Effektiv auf das Alter vorbereiten – Wege und Möglichkeiten

Dabei kann man gar nicht oft genug wiederholen: Je früher Menschen beginnen, für die Zeit in der Rente vorzusorgen, desto besser ist es und desto mehr Optionen gibt es. Warum dies ist, dazu sei zur Veranschaulichung nochmal gesagt: Seit der Einführung der Agenda 2010 hat der Gesetzgeber geregelt, dass die Rente künftig auf drei Pfeilern basieren soll: gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Altersvorsorge. Begründet wurde dieser Schritt mit der demographischen Veränderung in der Gesellschaft mit einem steigenden Anteil von Rentnern, die nach dem Umlagesystem von den jüngeren Generationen finanziert werden. Die gesetzliche Rente reicht demnach für viele voraussichtlich nicht mehr aus, um im Alter ihren Lebensstandard zu halten, während die Betriebsrente nur bedingt als Vorsorge geeignet ist. Umso eine größere Relevanz kommt inzwischen der privaten Altersvorsorge zu. Dies deckt sich mit den wichtigsten Ergebnissen der repräsentativen Umfrage von „Canada Life“: In Deutschland sehen sich nur 12 Prozent der Befragten finanziell bereits gut abgesichert für das Alter. Insgesamt 18 Prozent sparen bereits und sind der Meinung, dass sie gut aufgestellt sind. 34 Prozent hingegen würden zwar gerne mehr für die Rente tun, können es sich derzeit aber nicht leisten. Was kann man nun diesen 34 Prozent raten?

Vergleichen und profitieren

Erschwerend kommt noch folgender Umstand hinzu: Nicht nur ist es eine Tatsache, dass die gesetzliche Rente für die meisten Bundesbürger wahrscheinlich nicht ausreicht, um für das Alter abgesichert zu sein. Auch vom Gesetzgeber wurde jüngst mit dem neuesten Rentenpaket lediglich bis zum Jahr 2025 die Garantie gegeben, dass das Rentenniveau bei 48 Prozent stabil bleibt. Danach könnte das Rentenniveau sogar noch weiter sinken. Da deswegen die private Altersvorsorge so elementar ist, lohnt es sich, die Anbieter und ihre Produkte genau zu vergleichen. Ein Vorteil für Verbraucher besteht darin, dass es sehr viele Angebote zur privaten Rentenabsicherung gibt und Kunden insofern eine große Auswahl haben. Um auf dem Versicherungsmarkt, der auf den ersten Blick undurchschaubar erscheinen mag, eine Übersicht zu bekommen, sollte man deswegen frühzeitig anfangen Angebote einzuholen, zu vergleichen, Testberichte zu lesen, mit Kundenberatern zu reden und die Erfahrungen von anderen Kunden ebenfalls zu berücksichtigen. Es existieren zum Beispiel einige renommierte Zeitschriften, die regelmäßig Finanztestberichte veröffentlichen und im Internetzeitalter sind Informationen außerdem auch sonst in Hülle und Fülle vorhanden.

Fit und gesund im Alter

Allerdings ist ferner anzumerken, dass die finanzielle Altersvorsorge nur ein Aspekt ist, wenn auch ein sehr wesentlicher. Genauso wichtig ist es aber, dafür Sorge zu tragen, dass man bis ins hohe Alter fit und gesund bleibt. Für die Eventualitäten des Lebens gibt es zwar keine Garantie, jedoch kann man durch regelmäßige Bewegung und Sport sowie durch eine gesunde Ernährung und eine ausgewogene Lebensweise mit ausreichend Erholungsphasen und soliden sozialen Kontakten eine Menge selbst zur eigenen Gesundheit beitragen. Pflegen Sie also auch Ihre Partnerschaft, die Beziehung zu Familienmitgliedern, Ihre Freundschaften und den Kontakt zu Gleichgesinnten. Ein geselliger Abend in netter Runde ist keine Zeitverschwendung, sondern leistet ebenfalls einen Beitrag zu unserer Gesundheit und Vitalität. Die Wissenschaft hat dabei zudem inzwischen herausgestellt, dass es auch im höheren Lebensalter noch lohnenswert und gesundheitsförderlich ist, mit einer Art Sport zu beginnen. Eine alte Weisheit besagt: „Nur was sich bewegt lebt.“ In diesem Sinne wünscht Generali Ihnen ein „bewegtes Leben“ und dass sie frühzeitig das richtige Versicherungsprodukt für Ihre optimale private Altersvorsorge finden.

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