Junge Frau im Büro am Schreibtisch zusammen mit ihrem Hund.

Hunde im Büro – was die Versicherung zahlt

  1. ALLE THEMEN IM ÜBERBLICK
  2. HUNDE IM BÜRO – WAS DIE VERSICHERUNG ZAHLT
Zukunft planen

Hunde im Büro – was die Ver­si­che­rung zahlt

Den Hund mit zur Arbeit nehmen: Für manche bleibt es ein Traum, für immer mehr Arbeitnehmer wird dieser Traum jedoch Wirklichkeit. Denn mittlerweile erlauben zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern das Mitnehmen ihres Hundes. Hunde im Büro bergen allerdings auch einiges an Konfliktpotenzial, denn nicht jeder ist ein Fellnasen-Fan.

Erfahre hier, warum Hunde im Büro eine tierisch gute Idee sein können und wo Probleme lauern. Welche Gefahren gibt es im Büroalltag mit Hund? Wer haftet bei Schaden durch einen Bürohund? Wir geben dir Antworten!

Nicht nur im Büro ist für jeden Hundehalter eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll. Informiere dich darum frühzeitig über die Tierhaftpflichtversicherung von Generali.

Hunde am Arbeitsplatz – Arbeitgeber entscheidet

In der Gewerbeordnung wird Arbeitgebern das Recht zur „Gestaltung der inneren Ordnung“ zugesprochen. Das heißt im Klartext: Dein Arbeitgeber entscheidet, ob dein vierbeiniger Gefährte mit an den Arbeitsplatz darf oder nicht. Ohne Erlaubnis darfst du deinen Hund auch in Ausnahmefällen nicht mitbringen – sonst drohen Abmahnungen und bei Wiederholungen sogar eine Kündigung. Ausnahmen gelten für Blindenhunde und je nach Konstellation für ausgebildete Assistenzhunde.

Willkürlich darf ein Chef aber nicht entscheiden, denn es gibt im Arbeitsrecht einen Gleichbehandlungsgrundsatz, der für alle gilt: Ist es einem Kollegen erlaubt, seinen Hund mitzubringen, kann der Arbeitgeber es dir nicht pauschal verbieten. Liegen jedoch sachliche Gründe vor, die für das Verbot sprechen, sind diese zu akzeptieren. Dazu kann beispielsweise die Allergie eines Kollegen im gleichen Raum gehören. Ein Arbeitsplatz mit viel Kundenkontakt oder im Lager gehört auch dazu.

Du hast eine Erlaubnis für den Hund im Büro? Prima! Allerdings kann der Arbeitgeber eine gegebene Erlaubnis widerrufen. Zum Beispiel, wenn andere Arbeitnehmer sich durch den Hund gestört fühlen oder eine Allergie entwickelt haben. Hundehalter sollten also immer einen Plan B für die Betreuung haben – zum Beispiel eine Hundepension. Den Hund acht Stunden täglich allein zuhause zu lassen, ist dabei keine Option für Tierfreunde.

6 gute Gründe für Hunde am Arbeitsplatz

  1. Studien belegen: Hunde im Büro wirken beruhigend und senken sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  2. Hunde reduzieren die Gefahr für psychische Erkrankungen wie Depression oder Burnout.
  3. Hundehalter, die ihre Gefährten mit ins Büro nehmen dürfen, arbeiten motivierter.
  4. Hundefreundliche Unternehmen sind in der öffentlichen Wahrnehmung attraktive und moderne Arbeitgeber.
  5. Rudelbildung: Hunde sind – im besten Fall positives – Gesprächsthema und schweißen Büro-Teams enger zusammen.
  6. Hundestreicheln sorgt für eine Ausschüttung des Hormons Oxytocin – das wiederum verbessert die Stimmung.

In Summe gilt also klar: Hunde verbessern die Gesundheit der Mitarbeiter sowie das Betriebsklima. Allerdings nur, wenn sie die Harmonie im Team nicht stören.

Tiere am Arbeitsplatz: Risiken und Haftungsfragen

Selbst ein gut erzogener Hund bietet keine absolute Sicherheit dafür, dass er im Büro keinen Schaden anrichtet. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen wie: Wer kommt für den Schaden auf? Sind Schäden durch Hunde im Büro durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt?

Welche Gefahren gehen von Bürohunden aus?

Selbst der bravste Hund hat mal eine Magenverstimmung und präsentiert den zweibeinigen Kollegen sein Frühstück auf dem Hochflorteppich. Daneben sind Verletzungen von Personen möglich. Hier einige Beispiele rund um die Gefahren mit Bürohunden:

  • schlafender Hund als Stolperfalle
  • Bissschäden an Bürotischen
  • Spieltrieb verursacht Schaden an PC
  • Urinieren auf den Teppich
  • Beschädigungen von Akten, etc.
  • andere Hunde, Kollegen oder Kunden werden gebissen.

Wer haftet bei Schaden durch den Bürohund?

Sachschaden, Arbeitsausfall, Verdienstausfall, Krankenhausrechnungen und Schmerzensgeld: Auch eine harmlos aussehende Fellnase kann im Büro Schaden in hohen Summen verursachen. Diese können den betroffenen Hundehalter finanziell ruinieren. Denn: Unabhängig von der Schuldfrage liegt die Haftung immer beim Hundehalter. Daher ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung bzw. Hundehaftpflichtversicherung ein Muss, wenn du deinen Hund mit ins Büro nimmst.

Pflichtprogramm: Hundehaftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde bietet umfassenden Schutz bei Forderungen durch Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Eine Tierhalterhaftpflicht für Hunde und Pferde übernimmt berechtigte Ansprüche eines Geschädigten und geht gegen unberechtigte Ansprüche vor. Wenn Arbeitgeber ihren Mitarbeitern erlauben, einen Hund mit auf die Arbeit zu nehmen, sollten sie eine schriftliche Vereinbarung über die Pflicht zum Abschluss der Haftpflichtversicherung für Hundehalter treffen. In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Thüringen und Hamburg muss jeder Hundehalter eine Haftpflicht für Hunde abschließen. In anderen Ländern ist diese Pflicht oft von der Größe oder der Rasse des Hundes abhängig.

Welche Schäden übernimmt die private Haftpflichtversicherung?

Grundsätzlich: die private Haftpflichtversicherung ist kein Ersatz für die Tierhalterhaftpflichtversicherung. Denn für Schäden durch Hunde – oder Pferde – gibt es keine Deckung in der privaten Haftpflichtversicherung. Private Haftpflichtversicherungen decken in der Regel nur tierische Schäden ab, die durch Kleintiere wie Nager oder Katzen entstanden sind.

Informiere dich hier rund um die Vorteile der Generali Privathaftpflichtversicherung.

Tipps für eine tierisch gute Zusammenarbeit mit Bürohund

Wie so oft im Leben gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht! Hier einige Tipps für ein sicheres, harmonisches Miteinander von Mensch und Hund im Büro:

  • Sicher: Dein Bürohund ist haftpflichtversichert, vollständig geimpft und frei von Parasiten.
  • Sozial: Der Vierbeiner ist freundlich zu Menschen und, sofern vorhanden, zu anderen Bürohunden.
  • Rücksicht: Halte deinen Hund von Kollegen, die keinen Hundekontakt wünschen und von allergischen Kollegen fern.
  • Routine: Ein geregelter Tagesablauf hilft dem Hund, sich im Büro wohlzufühlen.
  • Sauberkeit: Entferne Schmutz und Dreck, den dein Hund verursacht.
  • Ruhe: Ein kurzes „Wuff“ bei ungewohnten Geräuschen ist in Ordnung. Dauerbeller hingegen sind im Büro nur störend.


Neben dem Grundgehorsam gibt es auch einige Kniffe aus dem Hundetraining, die das Büroleben erleichtern. So kann eine Stoffbox im Büro deinem Hund einen geschützten Rückzugsort bieten. Es kann sinnvoll sein, sich von einem Hundetrainer mit Erfahrung rund um Hunde im Büro beraten zu lassen. Dies gilt vor allem, wenn sich mehrere Bürohunde in einem Raum aufhalten.

Fazit: Hund mit ins Büro – aber sicher!

Wer seinen Hund mit ins Büro nehmen möchte, braucht die Erlaubnis des Arbeitgebers. Sind alle Kollegen mit dem Vierbeiner einverstanden, kann ein Hund die Stimmung am Arbeitsplatz erwiesenermaßen verbessern. Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit sind neben einer guten Grunderziehung auch Rücksichtnahme und Sauberkeit rund um den Hund. Sollte doch einmal ein kleines oder größeres Malheur passieren, bist du mit einer Tierhalterhaftpflicht-Versicherung auf der sicheren Seite!

Der Tierhalterhaftpflichtschutz sichert Halter von Hunden oder Pferden ab.

Unsere Emp­feh­lung

Entdecke die Vorteile der Tierhalterhaftpflichtversicherung von Generali.

Mehr erfahren