Die Skisaison ist eröffnet: Rein ins Auto und schnell ab in die Berge! Millionen Menschen packen jeden Winter ihre Koffer, freuen sich auf Berge, Schnee und Après-Ski. Der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) warnt: Jeder fünfte versicherte Sportunfall passiert beim Ski- oder Snowboardfahren. Mehr als 40.000 Deutsche verletzen sich in jeder Wintersport-Saison bei einem Skiunfall, bei über 7.000 Menschen sind die Verletzungen so schwer, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen.

Welche Versicherung brauche ich im Skiurlaub?

Im Alltag ebenso wie auf der Skipiste gilt: Wenn du einem anderen Menschen Schaden zufügst, haftest du dafür in unbegrenzter Höhe und mit deinem gesamten Vermögen. Bevor du die Ski anschnallst, solltest du deshalb unbedingt einen passenden Versicherungsschutz haben. Eine Haftpflichtversicherung, die für Ansprüche der Geschädigten aufkommt, ist unverzichtbar!

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur für Unfälle, die während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin geschehen. Unfälle in der Freizeit fallen nicht unter den Versicherungsschutz. Mit einer Unfallversicherung bist du optimal versichert, denn sie bietet weltweiten Versicherungsschutz und leistet nicht nur bei Invalidität, sondern übernimmt auch Kosten für die Bergung oder den Rücktransport.

Skifahren im Ausland

Deutschlands Skipisten sind wunderschön, aber viele Freizeitsportler wollen auch in Italien, Österreich, Frankreich oder der Schweiz die Berge testen. Eine Auslandsreise- und Krankenversicherung kommt zuverlässig für Behandlungskosten auf.

Weitere wichtige Aspekte im Skiurlaub sind Rettungs- und Bergungskosten. Wenn du etwa mit einem Hubschrauber aus unwegsamem Gelände gerettet werden musst, sind die Kosten hierfür hoch. Eine Auslands-Krankenversicherung übernimmt zusätzlich auch den Rücktransport nach Deutschland, wenn er medizinisch notwendig ist (hier solltest du unbedingt mit deinen vorhandenen Versicherungspolicen abgleichen, was du schon versichert hast).

So sorgst du für zusätzliche Sicherheit

Für die meisten Hobbysportler gehört die Hüttengaudi zu einem gelungenen Skitag. Du willst nur schnell in der Hütte einkehren, dann lässt du dich zu einem Jagatee überreden, obwohl du eigentlich Kaffee bestellen wolltest. Alkohol auf der Piste ist kein Kavaliersdelikt, wer betrunken fährt, riskiert, sich selbst und andere in Gefahr zu bringen. Alkohol macht nicht nur fröhlich, sondern er sorgt unter anderem für eine Verzögerung der Reaktionsfähigkeit. Schon bei 0,5 Promille – nach dem Genuss von zwei Gläsern Bier oder Glühwein – ist die Reaktionsfähigkeit deutlich beeinträchtigt. Bereits ab 0,3 Promille ist das Sehfeld eingeschränkt, du kannst Entfernungen schlechter einschätzen, Unebenheiten auf der Piste werden zum Beispiel zu spät oder gar nicht wahrgenommen.

Auch die Koordination deines Körpers verschlechtert sich mit jedem Glas Alkohol, zudem macht er müde, die Konzentrationsfähigkeit leidet. All das sind schlechte Voraussetzungen für die letzte Abfahrt ins Tal, bei der es häufig auch schon dämmert. Wer vernünftig ist, trinkt auf der Hütte Kaffee oder Tee und kehrt zum Après-Ski dann unten im Tal ein. Auch Restalkohol am nächsten Morgen darf nicht unterschätzt werden, wer nachts lange feiert, sollte seinem Körper die Möglichkeit geben, sich am nächsten Morgen zu erholen.

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