Leinöl in einem Glasgefäß auf einem Tisch mit weiteren Glasschälchen gefüllt mit geschroteten und ganzen Leinsamen.

Die gesunde Wirkung von Leinöl auf Gefäße und Verdauung

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Die gesunde Wir­kung von Leinöl auf Gefäße und Ver­dau­ung

Leinöl ist ein optimaler Lieferant für Omega-3-Fettsäuren. Für den menschlichen Körper sind Omega-3-Fettsäuren von besonders großer Wichtigkeit. Da in der herkömmlichen Nahrung nur wenige vorhanden sind, kann es schnell zu Mangelerscheinungen kommen.

Dem Öl werden viele positive Eigenschaften zugesprochen. Unter anderem soll es hinsichtlich der Verdauung hilfreich sein. Ebenfalls soll es zur Reinigung der Blutgefäße dienen. Das sind wichtige Punkte, die für Leinöl auf dem täglichen Ernährungsplan sprechen. Es gibt aber noch viele weitere Bereiche des Körpers wie Nieren oder bei Diabetes, in denen sich das Öl als nützlich herausgestellt hat.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten des Öls Linum usitatissimum

Bei dem Linum usitatissimum, auch als Flachs bekannt, handelt es sich um eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Leinöl wird schon viele Jahrhunderte gewonnen und bei körperlichen Beschwerden angewendet. Auch Ölfarben wurden damit hergestellt.

Heutzutage kommt Leinöl vielseitig zum Einsatz. Besonders gesundheitsfördernd ist das Leinöl aufgrund des hohen Anteils an Omega 3 Fettsäuren.

Adern freihalten mit Leinöl

Viele Menschen erleiden einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Doch es gibt auch Produkte, mit denen das Risiko minimiert werden kann. Leinöl ist dafür bekannt, dass es die Gefäße reinigen soll. Leinöl enthält viele gesunde Fette und hat einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Leinöl kann dazu beitragen, dass die Adern flexibel bleiben und entsprechende Probleme ausbleiben. Meist wird empfohlen einen Esslöffel Leinöl pro Tag zu sich zu nehmen und zum Beispiel auf Leinsamenbrot zu setzen. Bereits nach drei Monaten der täglichen Einnahme zeigen sich viele positive Resultate. Die Blutfettwerte und die Cholesterinwerte fielen deutlich besser aus. Im Prinzip kann Leinöl als Alternative zu anderen Präparaten angesehen werden.

Leinöl für eine gute Verdauung

Das spezielle Öl wird zu der Sparte Superfood gezählt, da es viele positive Eigenschaften haben soll. Bereits in der Antike wurde das Leinöl bei Bauchschmerzen und Durchfall angewendet.

Außerdem wird dem Leinöl eine entzündungshemmende Eigenschaft zugesprochen, da es über viele gesunde Fette verfügt. Es hat zudem einen hohen Anteil Alpha-Linolensäure, welche als entzündungshemmend gilt. Alpha-Linolensäure ist für den Körper ein notwendiger Nährstoff. Der Körper ist nicht in der Lage, ihn selber herzustellen. Da in der Ernährung des Menschen oft der Anteil an Fettsäuren mager ausfällt, ist Leinöl eine gute Option.

In den Leinsamen sind Schleim- und Quellstoffe enthalten, die letztendlich einen Schutzfilm im Darm bilden. Schadstoffe können eingefangen werden. Außerdem regt es den Darm an. Gerade bei Magenschleimhautentzündungen, Durchfall und Reizdarm setzen daher viele Menschen auf Leinsaat, um ihre Darmgesundheit zu fördern.

Leinöl zuführen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Leinöl ist auch als flüssiges Gold bekannt. Es gibt unzählige Rezepte, die du ausprobieren kannst. Wie wäre es einmal mit Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl? Gerne wird auch Quark mit Müsli und Leinöl verspeist. Du musst Leinöl aber nicht unbedingt immer in Kombination mit anderen Lebensmitteln einnehmen. Möglich ist es auch, auf nüchternen Magen am frühen Morgen Leinöl pur dem Körper zuzuführen. Ein Löffelchen genügt schon.

Kaltgepresstes Leinöl und seine Eigenschaften

Kaltgepresstes Leinöl ist goldgelb, warm gepresstes Öl hingegen hat eine gelblich braune Färbung. Allgemein hat Leinöl einen würzig riechenden Heuduft. Der Geruch wird aber auch leicht röstig und dumpf beschrieben. Unter Umständen kann das Öl auch eine gewisse fischige Note mit sich bringen. Der hohe Gehalt an mehrfach und einfach gesättigten Fettsäuren bewirkt, dass das Leinöl auch aushärten kann.

Richtige Anwendung von Leinöl

Möchtest du Leinöl in deine Ernährung integrieren, solltest du einige Dinge beachten. Ganz wichtig ist, dass das Öl niemals erhitzt werden sollte. Gib das Leinöl immer erst nach dem Kochen deinen Speisen hinzu.

Außerdem ist die Lagerung von großer Wichtigkeit. Empfohlen wird eine kühle und dunkle Lagerung des Öls. Vorzugsweise stellst du eine geöffnete Flasche mit Leinöl in deinen Kühlschrank. Zu lange solltest du das Leinöl aber nicht lagern. Ein ranziger und bitterer Geschmack würde sich ansonsten ausbreiten.

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