Rundum-Schutz
München – Die Generali Deutschland hat sich in den letzten Jahren erfolgreich weiterentwickelt. Sie ist profitabel gewachsen, hat ihre Vertriebskraft ausgebaut, ihre kulturelle Transformation erfolgreich vorangetrieben und steht heute stärker da als jemals zuvor. Auf diesem Fundament soll nun der eingeschlagene Kurs konsequent fortgesetzt und beschleunigt werden.
Dabei verfolgt die Generali Deutschland einen klaren Ansatz: Sie investiert in die Zukunft und richtet ihre Ressourcen gezielt auf die Handlungsfelder aus, die für nachhaltiges Wachstum und ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind. Zugleich schärft sie Verantwortlichkeiten, vereinfacht und modernisiert Service- und Betriebsprozesse und rückt so die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden, Kunden sowie Vertriebspartner noch stärker in den Mittelpunkt.
Stefan Lehmann, CEO der Generali Deutschland AG: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unsere Transformationsinitiativen wirken und die Generali Deutschland sehr gute Ergebnisse erzielt*. Gleichzeitig verändert sich die Versicherungsbranche so schnell und disruptiv wie nie zuvor. Wer in diesem herausfordernden Umfeld unternehmerisch langfristig erfolgreich sein möchte, muss bereit sein, aktiv Transformation zu gestalten und in Wachstum zu investieren. Mit den geplanten Veränderungen schaffen wir die Voraussetzungen, um auch künftig profitabel zu wachsen und unseren Kunden und Vertriebspartnern erstklassige Lösungen und Services zu bieten. Zukunftsfähigkeit und soziale Verantwortung gehören dabei für uns zusammen.“
INVESTITIONEN IN ZUKUNFT, WACHSTUM UND STÄRKUNG DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT
Die Generali Deutschland investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung ihrer IT, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Zudem investiert sie in ihre Marke und Partnerschaften, wie zum Beispiel im Kontext ihres Ökosystems Sport. Weitere Investitionen fließen unter anderem in moderne und nachhaltige Gebäude wie in die neue Konzernzentrale im Münchener Werksviertel sowie in die Weiterbildung von Mitarbeitenden und marktführende freiwillige Sozialleistungen.
Zur weiteren Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und zur Beschleunigung des Kunden- und Beitragswachstums plant die Generali Deutschland die Weiterentwicklung ihres Service- und Betriebsmodells, die Neuausrichtung ihres Standortkonzepts, Anpassungen in einzelnen Organisationsbereichen sowie das Outsourcing ausgewählter Tätigkeiten.
Deshalb hat die Generali Deutschland zu folgenden Themen Verhandlungen mit dem Konzernbetriebsrat aufgenommen:
VERANTWORTUNGSVOLLE UND SOZIALVERTRÄGLICHE UMSETZUNG
Im Zuge der neuen Standortstrategie sollen mit einem zeitlichen Vorlauf bis Ende 2030 die Teams aus Aachen/Köln, Nürnberg/München sowie Stuttgart/Karlsruhe jeweils an den Zielstandorten Köln, München und Karlsruhe zusammengeführt werden. Durch Investitionen in technologischen Fortschritt und die damit verbundenen Produktivitätssteigerungen plant die Generali Deutschland, bis Ende 2030 Tätigkeiten im Umfang von 800 Arbeitsplätzen zu reduzieren. Die verantwortungsvolle Umsetzung soll insbesondere über freiwillige Altersinstrumente („Doppelte Freiwilligkeit“), die Nutzung bevorstehender Renteneintritte (Demografie-Entwicklung) sowie durch natürliche Fluktuation erfolgen. Gleichzeitig wird die Generali Deutschland gezielt neue Mitarbeitende mit Zukunftsskills einstellen.
„Durch die frühzeitige Kommunikation, verbunden mit einer Arbeitsplatz- und Standortgarantie bis Ende 2030, wollen wir die Veränderungen planbar gestalten und gemeinsam mit der Mitbestimmung faire und verantwortungsvolle Lösungen für unsere Mitarbeitenden vereinbaren“, sagt Arne Benzin, Personalvorstand der Generali Deutschland AG.
* Kennzahlen zur Entwicklung der Generali Deutschland sind bei der Investoren-Konferenz am 25. Juni 2026 vorgestellt und auf der Generali-Webseite unter diesem LINK veröffentlicht worden.
Foto Stefan Lehmann:
Foto Arne Benzin: