Rückenansicht einer jungen Frau, die ihre Daumen in den Himmel streckt

Drei Vorsätze für ein gesundes und stressfreies Jahr

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Gesund bleiben
Lesezeit: 7-8 Minuten

Gesund und gelas­sen im neuen Jahr

Stress vermeiden, mit dem Rauchen aufhören oder die Work-Life-Balance in Ordnung bringen, das sind besonders beliebte Neujahrsvorsätze. Auch deshalb, weil sie nicht ganz einfach umzusetzen sind. Erreichen wir das Ziel nicht in diesem Jahr, dann vielleicht im nächsten?

Das Aufschieben muss aber nicht sein. Es gibt ein paar einfache Dinge, die du schon im Januar tun kannst – und die sich auf das ganze neue Jahr auswirken. Wir geben dir drei Tipps, mit denen du schon zu Jahresbeginn den richtigen Grundstein legst, um im neuen Jahr deine Ziele stressfreier und effektiver zu erreichen. Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Konkrete, verschriftlichte Vorsätze lassen sich leichter umsetzen als vage Verallgemeinerungen.
  • Indem du Vorsätze wie richtige Pläne behandelst und deine Ziele an deine Kapazitäten anpasst, beugst du Enttäuschungen vor und bleibst das ganze Jahr motiviert.
  • Gesunde Ernährung, Sport und der Umgang mit Geld führen die Liste der beliebtesten Neujahrsvorsätze an.

Eine spannende Methode, mit der du deine Vorsätze schrittweise umsetzen kannst, ist die der Tiny Habits. Wie sie funktioniert, erfährst du hier in unserem Video.

Viele Neujahrsvorsätze sind zum Scheitern verurteilt

Warum? Weil wir uns zum Jahreswechsel chronisch zu viel vornehmen und zu hohe, unerreichbare Ziele stecken. Wer diese verfehlt, empfindet vielleicht ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle oder hält sich für willensschwach. Aber lass dich nicht von verpassten Gelegenheiten und verfehlten Neujahrsvorsätzen des zurückliegenden Jahres entmutigen. Mangelndes Durchhaltevermögen lässt sich nämlich beheben, indem du deine Ziele in diesem Jahr so festhältst:

Konkret: Formuliere dein Ziel so genau wie möglich. Schwammige Vorsätze lassen sich leichter über Bord werfen als handfeste. Mach dir klar, was hinter einem Vorsatz steht. Möchtest du gesünder leben, kannst du dir zum Beispiel konkret vornehmen, täglich zwei Liter Wasser zu trinken oder einmal pro Woche zum Zumba zu gehen. Setze dir auf dem Weg zu größeren Zielen außerdem konkrete Meilensteine oder Etappenziele inklusive Datum, wann du sie erreichen möchtest.

Realistisch: Wem es schwerfällt, den Weg zum Supermarkt zu Fuß statt mit dem Auto zurückzulegen, wird vermutlich nicht so bald zum Marathonläufer. Natürlich dürfen Vorsätze dich herausfordern. Zu hohe Erwartungen können aber schnell entmutigen und zum Aufgeben bewegen. Es muss nicht alles perfekt laufen. Sei deshalb nicht zu streng mit dir, sondern akzeptiere: Auf dem Weg zum Ziel gehören kleinere Misserfolge meist dazu.

Schriftlich: Hältst du deine Vorsätze schriftlich fest, schaffst du ein Gefühl größerer Verpflichtung. Du kannst sie in einem Tagebuch festhalten, in dem du bald auch deine Fortschritte notierst. Alternativ kannst du sie auf einem Klebezettel an den Computerbildschirm oder an den Spiegel heften oder du richtest eine Erinnerung auf dem Smartphone ein. Als Vertrag mit dir selbst kannst du Neujahrsvorsätze ebenfalls festhalten – und dabei Belohnungen aufschreiben, die dich erwarten, wenn du Etappenziele erreichst.

Übrigens: Selbstreflexion kannst du das ganze Jahr über üben. In diesem Artikel findest du Denkanstöße, mit deren Hilfe du zu jedem Zeitpunkt im Jahr deine Werte und Ziele überdenken kannst.

Ähnlich wie in vorangegangenen Jahren sind laut einer Umfrage von Statista und YouGov auch für 2023 die Top 3 der Neujahrsvorsätze der Deutschen gesunde Ernährung, Sport und größere Sparsamkeit. Dahinter verbirgt sich der Wunsch, die Gesundheit mithilfe ausgewogener Ernährung und Sport zu erhalten oder zu verbessern. Weil eine angespannte finanzielle Lage sehr belastend sein kann, nehmen sich viele außerdem vor, zu sparen und stärker auf ihre Ausgaben zu achten.

1. Vorsatz: Gesund ernähren im neuen Jahr

Für ein gesundes Leben ist neben körperlicher Bewegung die Ernährung ein entscheidender Einflussfaktor. So kannst du etwa mit einer ausgewogenen Ernährung verschiedenen chronischen Erkrankungen vorbeugen. Tipps dazu findest du hier.

Die komplette Ernährung umzustellen, kann für den Anfang allerdings überfordernd sein. Setze stattdessen lieber bei einer Schwachstelle an. Das kann die allabendliche Tüte Chips sein, die du durch eine Handvoll ungesalzener Nüsse ersetzt. Oder du tauschst zuckerhaltige Getränke durch ungesüßten Tee und Wasser.

Überprüfe deinen Vorsatz auf Machbarkeit und frage dich, in welchem Maß du ihn umsetzen kannst. Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Umgewöhnung steigt, wenn du deine Neujahrsvorsätze konkret, aber realistisch hältst. Möchtest du etwa weniger Alkohol trinken, setze dir ein konkretes Limit – zum Beispiel zwei Abende in der Woche, an denen alkoholische Getränke erlaubt sind.

Es hilft auch, die Gründe zu beleuchten, die dich bisher von deinen Zielen abgehalten haben. Ist dein guter Vorsatz, mehr Gemüse und frisches Obst zu essen, scheitert dieser vielleicht weniger daran, dass dir das Grünzeug nicht schmeckt. Es liegt womöglich eher am Alltagsstress oder der Ideenlosigkeit beim Einkauf. Sobald dir das bewusst wird, kannst du deinen Vorsatz ganz anders angehen: Lass dir zum Beispiel zu Weihnachten ein Veggie-Kochbuch schenken oder sammle in der ruhigen Zeit zwischen den Jahren einfache Rezepte, die Lust auf vegetarisches Kochen machen. Du kannst Zutatenlisten ausdrucken oder bei Pinterest sammeln, damit du beim nächsten Einkauf nicht wieder zu ungesunden Varianten greifst oder nicht weißt, was du mit den Zutaten anstellen sollst.

Mit etwas Unterstützung geht sowieso alles viel leichter: Deshalb hilft dir Generali Vitality dabei, gesünder zu leben. Mit Tipps und Programmen für Körper und Geist (zum Beispiel Playsports), die dich für jeden Schritt belohnen. Informiere dich jetzt!

2. Vorsatz: Fit in das neue Jahr mit mehr Sport

Körperliche Bewegung, vor allem an der frischen Luft ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern wirkt auch Stress entgegen. Wer reizüberflutet und in ständiger Alarmbereitschaft durch den Alltag hetzt, leidet oft unter Konzentrations- und Schlafstörungen und rutscht leichter in eine Depression.

Ob du einen Ausgleich zum Schreibtischjob schaffen oder einfach dein Wohlbefinden steigern möchtest, den Vorsatz, mehr Sport zu treiben, solltest du konkreter visualisieren. Statt dir einfach mehr vorzunehmen, könntest du dir je nach deinem aktuellen Fitnesslevel die Aufgabe stellen, zweimal pro Woche einen längeren Spaziergang zu unternehmen (warum sich das lohnt, kannst du hier nachlesen) oder dich an einem festen Wochentag mit einer Freundin zum Laufen zu treffen. Einen festen Laufpartner zu haben, bringt viele Vorteile. Welche das sind und wie du den richtigen findest, erfährst du hier.

Dein guter Vorsatz mag auch sein, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, etwa mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Indem du andere Personen mit ins Boot holst, bleibst du leichter dabei, weil du das gemeinsame Training nicht so einfach sausen lassen wirst.

Dein Vorsatz für mehr Sportlichkeit im neuen Jahr darf auch konkrete Steigerungen enthalten, etwa welche Zeit du wann schwimmst oder welches Gewicht du stemmst. Eine neue Sportart, die du schon lange ausprobieren wolltest, kann ebenfalls ein guter Motivator sein durchzustarten. Als Bonus lernst du in Sportgruppen und Vereinen wiederum Menschen kennen, die dich motivieren weiterzumachen und dafür sorgen, dass du den Spaß an deinen guten Vorsätzen nicht verlierst.

Wir wollen dich dabei unterstützen, deine Gesundheit im Blick zu behalten. Mit unserer App Generali Mobile Health hast du dafür immer eine smarte Komplettlösung zur Hand: mit Zugang zu Spezialisten, Videosprechstunde sowie Symptom- und Krankheitschecker.

3. Vorsatz: Mehr sparen

Das liebe Geld kann zum großen Stressfaktor werden. Wenn du das Gefühl hast, zur Monatsmitte oder spätestens zum Ende des Monats wird es finanziell knapp, zählt Sparsamkeit wahrscheinlich zu deinen Neujahrsvorsätzen. Um deine Finanzen auf Vordermann zu bringen, solltest du dir zunächst einen Überblick über den Istzustand verschaffen. Das geht, indem du ein klassisches Haushaltsbuch über deine Ausgaben und Fixkosten führst.

Das gibt es auch als App, praktisch für unterwegs. Damit verfolgst und dokumentierst du deine Ausgaben zum Beispiel einen Monat lang und siehst dann schwarz auf weiß, wohin dein Geld fließt. Dabei tut sich meistens von allein auf, an welcher Stelle du sparen oder dein Verhalten ändern könntest. Nicht nur überflüssige Kleinigkeiten, auch feste monatliche Ausgaben kannst du hier einmal unter die Lupe nehmen. Brauchst du wirklich Abos bei drei verschiedenen Streamingdiensten?

Konkret könnte ein finanzieller Vorsatz lauten, nichts auf zu Raten kaufen, während du noch den Fernseher abbezahlst. Wenn du genug verdienst, aber es dir dennoch nicht gelingt, etwas zurückzulegen, definiere einen Betrag oder Prozentsatz deines Gehalts, den du zur Seite legen möchtest. Richte dir direkt zum Januar einen Dauerauftrag dafür ein. Auch hier gilt, konkrete Zahlen und Summen wirken verbindlicher als unklar gefasste Vorsätze.

Wenn es dir im Hier und Jetzt darum geht, Ausgaben zu reduzieren, solltest du beim Thema Finanzen deine finanzielle Absicherung für die Zukunft im Auge behalten. Mit der Basisrente baust du mit staatlicher Förderung ein Finanzpolster für deinen Ruhestand auf und investierst schon heute darin, deine Sorgen im Alter zu reduzieren.

Fazit

Nimm dir zum Jahresende eine ruhige Minute, um deine guten Vorsätze zu überdenken, zu konkretisieren und sie als machbare Pläne zu behandeln. Führe dir dabei vor Augen, was du ehrlich für deine Ziele zu tun bereit bist und was du realistisch erreichen kannst. Häufig ist es klüger, nicht alles auf einmal verändern zu wollen. Hat sich eine gute und gesunde Gewohnheit gefestigt, kannst du die nächste in Angriff nehmen.

Rechtzeitig fürs Alter vorzusorgen, ist ein besonders sinnvoller Vorsatz: Informiere dich jetzt über die Basisrente, ein finanzielles Polster mit staatlicher Förderung.

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