Future Skills 2030: Vielfalt als Wegbereiterin für die Zukunft der Arbeit

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buon appe­tito @ gene­rali am 27. Mai 2026

Unsere Arbeitswelt ist zunehmend von Vielfalt geprägt. Unterschiedliche Lebensrealitäten, berufliche Biografien, Fähigkeiten und Perspektiven bestimmen maßgeblich das Berufsleben von morgen. Welche Kompetenzen brauchen wir für die zukünftige Arbeitswelt und vor allem: Wie gelingt es, diese Future Skills so in Organisationen zu verankern, dass sie wirksam, alltagsnah und nachhaltig eingesetzt werden?

Diese und weitere Fragen diskutierte die Generali Deutschland anlässlich des Deutschen Diversity Tages 2026 mit Florian Rampelt, Programmleiter Future Skills und KI beim Stifterverband, sowie Olivia Trager, stellvertretende Abteilungsleiterin Strategie und Zukunft der Arbeit bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

 

Die Zukunft der Vielfalt in Theorie…

Der Stifterverband identifiziert mit dem Future Skills 2030 Framework ein Set grundlegender Zukunftskompetenzen. Das sind „die Handlungskompetenzen, die in den nächsten fünf Jahren besonders wichtig sein werden“, so Florian Rampelt – und Vielfalt stehe hier ganz im Mittelpunkt. Mit drei zentralen Kompetenzbereiche (Transformation, Gemeinschaft und Digitalisierung) hat das Future Skills Framework das Ziel, Bildungsakteure, Unternehmen und die Gesellschaft durch klare Orientierung und Innovationsfähigkeit zu stärken. 

Zu den gemeinschaftsorientierten Kompetenzen zählen unter anderem kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten, Kommunikation und Kooperation – Fähigkeiten, die gleichzeitig auch Vielfalt gezielt fördern. Florian Rampelt erklärte, wie sie dazu beitragen, das gesellschaftliche Zusammenleben zu stärken und Herausforderungen gemeinschaftlich sowie demokratisch zu bewältigen. Diese Fähigkeiten bilden das Kernstück des Future Skills Frameworks.

… und Praxis 

Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch nach der Definition der Grundkompetenzen, nämlich bei der konkreten Umsetzung im betrieblichen Alltag. Dies unterstrich auch Olivia Trager, die sich der Frage widmete: Wie können wir Vielfalt nicht nur als eines von vielen Skills, sondern als grundlegendes Prinzip organisationalen Handelns begreifen? Denn mit zunehmender Vielfalt verändern sich auch Anforderungen an Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Lebensrealitäten prägen Teams heute mehr denn je und genau darin liegt ein entscheidender Vorteil für zukunftsfähige Organisationen. 

Im Anschluss an die Veranstaltung hat uns Florian Rampelt für unser Format „3  Fragen an…“ außerdem verraten, wie Diversity den Blick auf Future Skills verändert, welcher Gedanke aus der Diskussion ihn besonders bewegt hat und welchen Schritt mutige Organisationen jetzt gehen sollten.

3 Fragen an Florian Rampelt

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