Angestellte reibt sich ihre müden Augen von Bildschirmarbeit.

Tipps für gesunde Augen: Augenbeschwerden vermeiden

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Abenteuer Alltag
Lesezeit: 5-6 Minuten

Tipps für gesunde Augen: Augen­be­schwer­den ver­mei­den

Rund 80 Prozent aller Informationen über ihre Umgebung erhalten Menschen mit gesunden Sehorganen über die Augen. Doch das ständige Starren auf Displays ist Schwerstarbeit für sie. Die zusätzliche Belastung durch Homeoffice während der Corona-Pandemie trägt zusätzlich zu mehr Bildschirmzeit bei: Statt Meetings gibt es Zoom-Konferenzen, statt Treffen ein Skype-Meeting. Doch immer mehr Menschen haben Probleme mit schmerzenden oder tränenden Augen. Wir erklären, was die häufigsten Ursachen für Augenbeschwerden sind und geben Tipps für gesunde Augen.

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Ursachen: Warum schmerzen oder tränen Augen?

Deine Augen brennen, schmerzen oder tränen? Deine Augen sind geschwollen und gerötet? Das kann verschiedene Ursachen haben. Hier die häufigsten Gründe für Augenprobleme:

Trockene Augen durch den modernen Alltag

Wer auf Displays starrt, blinzelt weniger – dadurch trocknen die Augen aus. Experten bezeichnen Beschwerden rund um trockene Augen auch als „Sicca-Syndrom“. Neben zu wenig Blinzeln können viele weitere Faktoren dazu beitragen, dass die Augen austrocknen. Zum Beispiel zu lange getragene Kontaktlinsen, eine niedrige Luftfeuchtigkeit oder Rauch.

Infektionen der Augen

Trockene Augen sind anfälliger für Infektionen. So kann sich schneller eine Bindehaut- oder Hornhautentzündung entwickeln. Auch Lidrandentzündungen (Blepharitis) können zu schmerzenden Augen führen. Mit ihnen gehen oft Hagelkörner oder Gerstenkörner einher. Lidrandentzündungen können durch Infektionen mit Bakterien oder Viren, aber auch durch Probleme mit den im Lidrand liegenden Meibom-Drüsen entstehen.

Augenprobleme durch weitere Erkrankungen

Weniger häufig als Infektionen, aber sehr ernst zu nehmen, sind schmerzhafte Augenkrankheiten. So können Sehnervenentzündungen oder der Grüne Star zu schmerzenden Augen führen. Auch im Zusammenhang mit Migräne zählen schmerzende Augen zu den häufig vorkommenden Symptomen. Deine Augen sind geschwollen und tränen zur Pollenzeit? Gut möglich, dass eine Allergie dahintersteckt!

Augenprobleme als Mangelerscheinung

Vielen ist bekannt, dass Eisenmangel zu dunklen Augenringen führen kann. In seltenen Fällen kann eine Eisenmangelanämie allerdings auch Schmerzen in den Augen hervorrufen. Bei einer extrem einseitigen Ernährung oder chronischen Krankheiten kann ein Vitamin-A-Mangel (Vitamin-A-Hypovitaminose) zu Problemen mit den Augen führen. Kennzeichen hierfür sind beispielsweise trockene Augen oder eine einsetzende Nachtblindheit.

Ungesunde Augen – das sind die Folgen

Wird das Sehen anstrengend oder schmerzt, hat dies Einfluss auf dein Wohlbefinden. Probleme mit der Sehkraft können je nach Ursache weitere Beschwerden nach sich ziehen. Am häufigsten sind dabei Kopfschmerzen. Nicht zu vernachlässigen sind starke Sehbeeinträchtigungen. So kann eine Hornhautentzündung dazu führen, dass du sogar an einem Regentag eine Sonnenbrille aufsetzen musst, um nicht geblendet zu sein. Wer Probleme mit den Augen hat, leidet oft zusätzlich unter Konzentrationsproblemen. Auch Nackenschmerzen können mit ungesunden Augen einhergehen.

8 Tipps für gesunde Augen

Leidest du unter akuten Augenbeschwerden, solltest du einen Augenarzt aufsuchen. Bei trockenen Augen können Erste-Hilfe-Maßnahmen wie Augentropfen als künstliche Tränenflüssigkeit dabei helfen, die Augen wieder in Balance zu bringen. Was ist gut für die Augen? Wir haben passende Tipps für dich gesammelt.

1. Ernähre dich gesund und ausgewogen

Zugegeben: „Ernähre dich gesund“ hast du sicher schon das ein oder andere Mal gehört. Aber in punkto Augen ist eine gesunde Ernährung eine solide Grundlage. Sie stärkt nicht nur dein Immunsystem und schützt dich so vor Infektionen, sondern sie liefert dir auch viele Vitamine und Nährstoffe. Diese sind besonders wichtig, damit du den Durchblick behältst. Eine Ernährung mit gesunden Nährstoffen für die Augen kann zum Beispiel vor einer Makuladegeneration Schutz bieten. Wichtig sind vor allem Vitamin A, Vitamin C, B-Vitamine sowie Omega-3-Fettsäuren. Zu den Top-Nahrungsmitteln gehören fettreicher Fisch wie Lachs und Thunfisch, Brokkoli, Spinat, Karotten und Beeren.

2. Wasche dir regelmäßig die Hände

Durch die Corona-Pandemie ist Händewaschen richtig in Mode gekommen. Doch eine sorgfältige Handhygiene schützt auch dein Auge – zum Beispiel vor einer Bindehautentzündung. Wasche deine Hände immer sorgfältig und ganz bewusst, bevor du deine Kontaktlinsen ein- oder aussetzt.

3. Schütze deine Augen mit einer Sonnenbrille

Sonnenbrillen sind viel mehr als nur ein modisches Accessoire: Sie schützen deine Augen vor schädlichem UV-Licht. Ganz nebenbei beugen sie dadurch Falten in der empfindlichen Augenregion vor. Wähle eine Sonnenbrille mit einem UV-Schutz von 400. Diese kennzeichnen die Aufschriften „UV400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“. Achte beim Kauf deiner Sonnenbrille auf das CE-Zeichen. Es zeigt an, dass die Brille die EU-Sicherheitsanforderungen erfüllt.

4. Reduziere deine Bildschirmzeit

Wer viele Stunden pro Tag beruflich am Bildschirm sitzt, sollte nach Feierabend eine Bildschirm-Auszeit nehmen. Achte außerdem auf kleine Erholungspausen: Stündlich solltest du deinen Augen fünf bis zehn Minuten gönnen, um in die Ferne zu blicken.


5. Halte Abstand zum Bildschirm

Experten für ergonomisches Arbeiten am Bildschirm empfehlen einen Abstand der Augen zum Monitor von 50 bis 60 cm. Die optimale Bildschirmhöhe ist übrigens erreicht, wenn die Augen beim aufrechten Sitzen kurz unter den oberen Bildschirmrand blicken.

6. Verzichte auf Rauchen

Rauchen ist ungesund, so viel ist klar. Aber für deine Augen ist der blaue Dunst besonders schädlich. Warum? Rauchen mindert die Durchblutung des Auges und kann so zu einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) beitragen. Diese wiederum kann zum Erblinden führen. Die äußerliche Einwirkung von Rauch – auch Passivrauch – auf die Augen kann Infektionen wie eine Lidrandentzündung begünstigen.

7. Betreibe Augen-Yoga

Spezielle Augenübungen können dabei helfen, die Augen zu entlasten und die Sehkraft zu stärken. Augen-Yoga soll außerdem positiv auf die Nackenmuskulatur und das Nervensystem wirken. Hier drei Beispiele für Augen-Yoga-Übungen:

Bei Kurzsichtigkeit: Schließe die Augen für zehn Sekunden. Öffne dann die Augen für zehn Sekunden und blicke nach oben, ohne den Kopf zu bewegen. Schließe die Augen wieder für zehn Sekunden und blicke anschließend nach unten.

Bei Augenproblemen durch Stress: Reibe deine Handflächen aneinander, bis sie warm sind. Lege die Handflächen anschließend auf die geschlossenen Augen und achte auf eine ruhige Atmung: langsam durch die Nase einatmen, langsam durch den Mund ausatmen.

Bei trockenen Augen: Wähle einen beliebigen Punkt im Raum aus und halte diesen fest im Blick ohne dabei zu blinzeln. Die Augen bleiben möglichst lange offen. Blinzle anschließend zehnmal hintereinander.

8. Lass deine Augen regelmäßig untersuchen

Wer unter Kurz- oder Weitsichtigkeit leidet, sollte seine Sicht regelmäßig beim Optiker prüfen lassen. Denn falsch eingestellte Sehkorrekturen können zu Problemen mit den Augen, zum Beispiel zum Schielen, oder zu Kopfschmerzen führen. Wer eine chronische Augenkrankheit wie zum Beispiel ein Glaukom hat, sollte unbedingt regelmäßig die Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt wahrnehmen.

Gesunde Augen im Alltag

Regelmäßig bewegen, gesund ernähren und entspannen: Nicht nur die Augen werden dir danken, wenn du diese Tipps beherzigst. Auch dein Nacken, dein Kopf und dein Wohlbefinden im Allgemeinen werden davon profitieren.

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