Haus und Auto schneesicher machen

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Wenn Schnee, Eis und klirrende Kälte den Alltag bestimmen, ist gute Vorbereitung alles. Mit diesen einfachen Maßnahmen kannst Du Dein Zuhause und Dein Auto schützen – und Dich auch bei Stromausfall oder extremem Winterwetter sicher und geborgen fühlen.

So bleibt Deine Woh­nung warm und gemüt­lich

Wohlfühltemperatur finden: Jeder empfindet Wärme anders – als Richtwert gilt: Zwischen 19 und 22 Grad ist ideal. Im Schlafzimmer darf es ruhig etwas kühler sein. Dort sorgt die Bettdecke für zusätzliche Wärme.

Heizkörper freihalten:  Wenn Möbel mit Abstand zur Heizung aufgestellt werden und keine Vorhänge vor den Heizkörpern hängen, kann die warme Luft gut zirkulieren und der Raum wird gleichmäßiger warm. Das kann Energie und Kosten sparen.

Thermostate clever nutzen: Wenn Du einen längeren Aufenthalt außerhalb der Wohnung planst, kannst Du die Raumtemperatur vor dem Verlassen der Wohung mit Hilfe Deiner Heizungs-Thermostate herunterregeln. 2 Bis 3 Grad können es schon sein. Das kann ein bis zwei Stufen niedriger sein als die Einstellung für Deine Wohlfühltemperatur. Noch besser: Du kannst programmierbare Thermostate einbauen und nutzen.

Kälte draußen lassen: Fenster sind echte Kältebrücken – selbst bei moderner Verglasung. Daher solltest Du in kalten Nächten die Rölläden herablassen bzw. die Fensterläden schließen. Auch Vorhänge vor den Fenstern können davor schützen, dass Wärme nach außen abfließt.

Frische Luft trotz Frost: Lüften bleibt auch bei Kälte wichtig, um Schimmelbildung an Wänden und Fenstern zu vermeiden. In der Regel genügt es, mehrmals täglich die Fenster für einige Minuten weit zu öffnen, damit verbrauchte Luft und überschüssige Feuchtigkeit aus den Innenräumen entweichen können. Wenn trotz geschlossener Fenster und Türen Zugluft spürbar ist, können Zugluftstopper dabei helfen, den Luftzug zu verringern.

Das ist bei Schnee und Eis zu Hause und unter­wegs zu beach­ten

Schneefall und klirrende Kälte kündigen sich an? So kannst du dein Zuhause schützen:

  • Mülltonnen, Gartenmöbel und Fahrräder sicher verstauen
  • Blumentöpfe von Balkon und Terrasse frostsicher einpacken oder nach drinnen holen
  • Dachziegel eventuell mit Sturmhaken sichern
  • Kaminabdeckungen, Antennen und Satellitenschüsseln auf Stabilität prüfen
  • Schneeschaufel griffbereit halten
  • Wege mit Sand oder Granulat streuen – Streusalz ist meist verboten

Auto winterfest machen

Du hast weder Carport noch Garage? Dann parke dein Auto mit Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen, um Dein Auto vor Schneebruch oder Dachlawinen zu schützen. Eine sogenannte Halbgarage kann Schnee und Eis von den Scheiben fernhalten und Du sparst Dir das Eiskratzen.

Wichtig: Vor jeder Fahrt musst Du das Auto vollständig von Schnee und Eis befreien – für Deine Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer. Ansonsten drohen Bußgelder.

Bei Extremwetter lieber zu Hause bleiben

Bei starkem Schneefall, Blitzeis oder Sturm gilt: Bleib möglichst zu Hause und vermeide unnötige Risiken. Musst Du doch außer Haus, dann checke vorher die Wetterlage zum Beispiel mit der Protect Me App.

Was tun bei Strom- oder Hei­zungs­aus­fall?

Fällt der Strom länger als ein bis zwei Stunden aus, kann es in der Wohnung schnell ungemütlich werden. Die Heizung bleibt kalt und Du sitzt im Dunkeln. Längere „Blackouts“ sind jedoch unwahrscheinlich. Trotzdem kann bei strengen Wintern mal ein Strommast wegen Eis- oder Schneelast einknicken. Mit unseren Tipps kannst Du Dich auf eine solche Situation vorbereiten:

  • Wenn Du einen Kaminofen mit Holz, Briketts oder Pellets befeuerst, solltest Du ausreichend Holz, Pellets oder Briketts vorhalten.
  • Verwende niemals Grillkohle in Innenräumen – es besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid!
  • Ziehe warme Kleidung an und schließe Rollläden und Vorhänge.
  • Sorge immer für einen ausreichenden Vorrat an Batterien, Akkus und Powerbanks. Eine Kurbel-Taschenlampe oder ein Kurbel-Radio können ebenfalls hilfreich sein.
  • Halte Wasser und Lebensmittel für 72 Stunden breit.

Per­sön­li­che Bera­tung

Du hast Fragen oder Wünsche? Sprich mit einem Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

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