Förderung für Wallbox: So kommst du an den Zuschuss

Förderung für Wallbox: So kommst du an den Zuschuss

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För­de­rung für Wall­box: So kommst du an den Zuschuss

Das E-Auto einfach in der Garage aufladen? Eine eigene Wallbox lässt sich meistens recht unproblematisch an den heimischen Stellplatz installieren. Es fallen jedoch nicht nur Kosten für die Ladestation an sich, sondern auch für den Einbau an. Es gibt jedoch eine Reihe von Fördermaßnahmen, aus denen du Zuschüsse beantragen kannst.
Das und mehr erfährst du in diesem Artikel:

  • Der Bund zahlt bis zu 900 Euro pro Wallbox – allerdings sind die Fördertöpfe (Stand: Mai 2022) derzeit leer und ein Antrag nicht möglich
  • Falls du noch auf die Antwort deines bereits gestellten Antrags wartest: Keine Sorge, alle gestellten Anträge werden noch bearbeitet.
  • Alternative Förderungen: Nicht nur der Bund, auch Energieversorger und Kommunen – je nach Wohnort – fördern den Umstieg auf Elektromobilität.

Was sind KfW-Förderungen?

Die sogenannten KfW-Förderungen sind staatlich bezuschusste Fördertöpfe. Verbraucher können sich bei dieser Stelle verschiedene Zuschüsse beantragen. Für die sogenannten Wallboxen, die als Ladestation für Elektroautos auf privatem Gelände dienen, wurden dem Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW) im Herbst 2020 Fördergelder vom Bund zur Verfügung gestellt. Dabei ist der Zuschuss für Privatleute gedacht, welche dadurch finanziell entlastet werden sollen. Der Staat möchte durch diese und weitere Maßnahmen dem Verbraucher die Möglichkeit zu einem Umstieg auf eine alternative Mobilität erleichtern.

Dafür wurde tief in die Tasche gegriffen: Das Förderprogramm umfasste ein Volumen von 800 Millionen Euro. Wer alle Kriterien erfüllen konnte, konnte sich über einen Zuschuss für die eigene Ladestation freuen. Über das KfW-Förderprogramm waren Förderungen in einer Höhe von bis zu 900 Euro möglich. Sollten die Anschaffungskosten im Gesamten den Betrag von 900 Euro unterschreiten, ist hingegen keine Förderung gewährt worden. Seit Ende 2021 ist dieser Fördertopf allerdings vollständig ausgeschöpft. Eine Antragsstellung ist hierfür daher nicht mehr möglich.

Was passiert mit bereits bestehenden Anträgen?

Die Fördergelder, die dem KfW vonseiten des Bundes zur Verfügung gestellt wurden, sind Teil eines Förderprogramms, das noch von der vorherigen Bundesregierung auf den Weg gebracht wurde. Das Volumen wurde bereits in vollem Umfang an die Verbraucher ausgezahlt. Es stehen daher keine finanziellen Mittel zur Bedienung neu gestellter Anträge mehr zur Verfügung. Anträge, welche bereits gestellt wurden, sollen laut KfW vom Antragsstopp nicht betroffen sein und werden bei erfüllten Voraussetzungen noch ausgezahlt.

Doch auch die neue Ampelkoalition berät derzeit über einen neuen Masterplan Ladeinfrastruktur. Ob und in welcher Höhe neue Fördergelder für die KfW-Förderung zur Verfügung gestellt werden sollen, ist noch nicht bekannt. Der Plan soll vom Kabinett voraussichtlich im Sommer 2022 beschlossen werden. Bei einem positiven Beschluss wäre es für Verbraucher wieder möglich, eine private Ladestation über die KfW zu fördern.

Neue Chancen und Möglichkeiten in der Zukunft

Die E-Mobilität ist nicht unumstritten. Dennoch stellt sie insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern in vielerlei Hinsicht eine umweltschonendere Alternative dar. Dies lässt sich nicht nur mit der verminderten CO2-Belastung während der Fahrt begründen. Verglichen mit den bisher herkömmlichen Antriebsformen punkten E-Fahrzeuge darüber hinaus durch eine verminderte Lärmbelastung.

Von der Bundesregierung wird die E-Mobilität als zukunftsweisende Antriebsform angesehen. Dementsprechend werden neben den Maßnahmen zur direkten Unterstützung von Privatpersonen vor allem zahlreiche finanzielle Mittel in die Förderung der öffentlichen Ladeinfrastruktur investiert.
Tipp: Finde heraus, wie viel öffentliche Ladestationen sich in deinem Wohn- oder Arbeitsort befinden. Eventuell kannst du dein E-Auto auch regelmäßig dort aufladen?

Alternativen zur KfW-Förderung


Anreize für Unternehmen: E-Auto beim Arbeitgeber aufladen

Neben der KfW-Förderung für Privatpersonen gibt es mit dem bundesweiten Zuschuss 441 der KfW-Bank die Möglichkeit, eine Förderung zur Anschaffung von Wallboxen für Unternehmen zu erhalten. Dies kann nicht nur dem unternehmenseigenen Fuhrpark dienen, sondern auch für Mitarbeiter förderlich sein, welche mit einem privaten E-Auto den Arbeitsweg zurücklegen. Über die Förderungen der KfW hinaus bieten in fast allen Bundesländern die Landesregierungen oder auch die jeweiligen kommunalen Behörden Förderungen an, welche auch auf den Erwerb von privaten Wallboxen gerichtet sind. Informiere dich, welche Fördermittel in deiner Region zur Verfügung stehen und welche Voraussetzungen hierfür erforderlich sind.

Vorreiter Hamburg: ELBE Projekt

Die Stadt Hamburg hat beispielsweise mit ihrem Programm ELBE eine Reihe von Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht. Ziel ist hierbei speziell die Verbesserung der Ladeinfrastruktur im privaten Raum, nicht zuletzt, um dadurch öffentliche Ladestationen zu entlasten. Förderberechtigt sind unter anderem Grundeigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Wohnungsbaugenossenschaften, die Ladestationen für die Mieter ihrer Gebäude zur Verfügung stellen sollen. Falls du in Hamburg zur Miete wohnst, kannst du deinen Vermieter auf dieses Projekt hinweisen.

Förderung von Energieversorger

Nicht nur von behördlicher Seite aus wird die Elektromobilität bezuschusst. Auch Stromanbieter sind mitunter stark daran interessiert, Besitzer von E-Autos als Kunden zu gewinnen. Zahlreiche Stromanbieter bieten daher mitunter attraktive Förderungen für Neu- und Bestandskunden mit einem Vertrag bei dem jeweiligen Anbieter. Daher lohnt es sich im Bedarfsfall, sich bei den örtlichen Energieversorgern zu informieren und Angebote einzuholen. Ist eine Wallbox vorhanden, kann die Menge an Strom, welche zum Laden eines E-Autos verwendet wird, genau bestimmt werden. Der Verbrauch einer Wallbox ist bei vielen Instituten von Bedeutung, über welche der Kauf gefördert werden kann.

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Wie der Staat unterstützt auch die Generali Verbraucher, welche auf die umweltfreundlichen E-Autos umsteigen wollen. Dabei bietet Generali für alle E-Autos einen ausgezeichneten Versicherungsschutz, welcher dir einen umfassenden Schutz vor zahlreichen Eventualitäten bietet. Als Besitzer eines Fahrzeugs mit E-Kennzeichen erhältst du darüber hinaus noch einen Nachlass von 10 Prozent. Der Versicherungsschutz ist dabei individuell anpassbar, indem einzelne individuelle Versicherungsleistungen hinzugebucht werden können. Mögliche Zusatzleistungen sind etwa unser Rundum-Schutz für den Akku von E-Fahrzeugen. Dieser sichert deinen Stromer gegen mögliche Schäden am Akku sowie gegen Zerstörung oder Verlust ab.

Fazit

Die Elektromobilität ist nicht mehr Zukunftsmusik – sie ist schon da. Der immer stärker werdende Fokus auf erneuerbare Energien scheint langfristig das Aus für herkömmliche Verbrenner zu bedeuten. Daher wird sowohl die Anschaffung als auch der Unterhalt von Fahrzeugen mit alternativen Antriebsformen nach wie vor gefördert. An dieser Stelle ist beispielsweise auch der Umweltbonus anzuführen, mit welchem Elektroautos finanziell gefördert werden. Durch die zahlreichen Förderungen sowie den Umweltbonus kann sich ein Umstieg auf eine elektrische Alternative noch immer auszahlen. Wenn du dich für den Kauf eines Elektrofahrzeugs entschieden hast, bieten wir dir die passende Generali Versicherung.

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