The Human Safety Net startet #digitalgesund2026

#digi­tal­ge­sund2026 – digi­tale Gesund­heit für Kin­der

Die Generali Stiftung The Human Safety Net startet eine deutschlandweite Kampagne rund um die digitale Gesundheit von Kindern unter 6 Jahren und ihren Eltern zum Thema Medienkompetenz und Bildschirmzeit. Kinder kommen bereits vor dem 2. Lebensjahr mit digitalen Medien in Kontakt. Die Auswirkungen von unbegleitetem übermäßigem Medienkontakt in diesem Alter sind gravierend:

  • Eltern sind zentrale Begleiter – aber oft überfordert
    Viele Eltern kennen die Risiken nicht oder haben selbst keine gesunden digitalen Gewohnheiten. „Technoference“ – die Unterbrechung der Eltern-Kind-Interaktion durch Smartphone-Nutzung – kann die Bindung und Entwicklung beeinträchtigen
  • Soziale Ungleichheit spiegelt sich auch digital wider
    Kinder aus benachteiligten Familien nutzen digitale Medien häufiger passiv und weniger für Bildung.
  • Zu viel Bildschirmzeit kann Schlaf und Bewegung beeinträchtigen
    Abends oder im Schlafzimmer genutzte Geräte erhöhen das Risiko für Schlafstörungen und Übermüdung.
  • Nicht die Bildschirmzeit allein zählt – sondern die Art der Nutzung
    Studien zeigen: Aktive, dialogische Nutzung (z. B. gemeinsames Lesen von E-Books) fördert die Sprachentwicklung, während passive Nutzung (Videos ohne Interaktion) neurokognitive Risiken bergen kann.
  • Digitale Medien können Lernprozesse und Kreativität fördern
    Interaktive Inhalte und kreative Anwendungen unterstützen Future Skills und Frühbildung.

Gemeinsam mit unseren Partnern in ganz Deutschland nutzen wir 2026, um die Medienkompetenz von kleinen Kindern zu fördern. Besonders steht hierbei das Wissen der Eltern um die Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien durch Kinder im Fokus. Eltern sollen für ihre Vorbildfunktion sensibilisiert werden und das eigene Nutzungsverhalten hinterfragen. Studien zeigen, dass Kinder, deren Eltern häufig am Smartphone oder Tablet sind, geringere kognitive Fähigkeiten aufweisen, häufiger emotionale und Verhaltensprobleme haben und weniger soziale Kompetenzen zeigen. Zudem ist ihre Bindung zu den Eltern schwächer, und sie verbringen selbst deutlich mehr Zeit vor Bildschirmen.

Tech­no­fe­rence – wenn das Smart­phone die Bin­dung stört

Digitale Ablenkung betrifft nicht nur Kinder, sondern auch Eltern. Studien zeigen:
Wenn Eltern beim Spielen, Essen oder Reden ständig aufs Handy schauen, leidet
die Interaktion. Diese „Technoference“ kann die Sprachentwicklung, Aufmerksamkeit
und emotionale Bindung beeinträchtigen.

Unser Tipp: Leg das Smartphone bewusst beiseite – gemeinsame Zeit ist offline am
wertvollsten.

Bestand­teile der #digi­tal­ge­sund-Aktion

  • Gemeinsam mit unseren NGO-Partnern, Eltern und Initiativen wollen wir gemeinsam Strategien entwickeln, Projekte umsetzen und setzen hierbei besonders auf eine nachhaltige Machbarkeit, damit unsere Bemühungen nicht im Sande verlaufen, wenn unsere Kampagne zu Ende geht. In folgenden Kategorien sehen wir besonderen Bedarf für Maßnahmen:

  • Bewusstsein schaffen: Information und Sensibilisierung der Eltern in ihrer Vorbildrolle

  • Digitale Begleitung: Positive Beispiele für digitale Bildung und Kreativität im realen Leben

  • Equipment: Zentrales hochwertiges technisches Equipment mit besonderem pädagogischem Wert in der gemeinsamen Nutzung

  • Initiativen & Netzwerk: Kooperationen mit bestehenden Initiativen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

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