Mutter und Tochter räumen Kleiderschrank auf und trennen sich von unwichtigen Kleidungsstücken.

Minimalismus leben – so schaffst du den Anfang

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Abenteuer Alltag
Lesezeit: 4-5 Minuten

Mini­ma­lis­mus leben – so schaffst du den Anfang

In einer Gesellschaft, in der wir materiellen Nachschub mit einem Klick über das Smartphone bestellen können, neigen wir zur Übersättigung. Dabei beeinflusst Konsum nicht nur unseren Geldbeutel, sondern auch die Psyche: Minimalismus ist gesund und Gesundheit unser höchstes Gut.

Wir zeigen dir, wie auch du ein bisschen Minimalismus in dein Leben bringen kannst.

Das Generali Vitality Programm hilft beim Einstieg in ein gesünderes Leben und belohnt dich für deine Anstrengung.

Was ist Minimalismus?

Minimalismus wird als eine bewusste Beschränkung auf das Wesentliche verstanden und mit dem Begriff „Simple Living“, also Einfachheit des Lebens, gleichgesetzt. Wer Minimalismus lebt, entscheidet sich dafür auf Dinge bewusst zu verzichten. Der Verzicht kann dabei verschiedene Lebensbereiche betreffen: Wir können beispielsweise bewusst unseren Konsum einschränken, unsere Besitztümer verschmälern oder die Wohnung entrümpeln. Wir können aber auch auf menschliche Beziehungen verzichten, die uns nicht mehr gut tun.

Minimalismus leben – Darum tut das einfache Leben gut

Dadurch, dass wir bewusst auf Dinge verzichten oder uns noch einmal neu sortieren, lassen wir Altes los. Oft unterschätzen wir, wie übermäßige Besitztümer oder Reize unsere Psyche beeinflussen. Es ist nachgewiesen, dass uns ein minimalistischer Lebensstil mehr Glück und Zufriedenheit bereitet. Wir fühlen uns aufgeräumter und geerdeter.

Darüber hinaus sparen wir Geld und Zeit, wenn wir uns nicht mehr so viel anschaffen. Schaffen wir Platz im Leben, können wir gleichzeitig auch etwas gutes tun, zum Beispiel Kleider und Möbel spenden. Alte Möbel kann man aber auch mit Upcycling wieder auf Vordermann bringen. So werden Ressourcen nachhaltig genutzt.

Minimalismus Tricks – Wie fange ich mit Minimalismus an?

Wie lassen sich unsere Gewohnheiten denn nun ändern? Wir geben Tipps, wie du unkompliziert mit dem Minimalismus beginnst.

1. Schritt: Die Wohnung ausmisten

Um minimalistischer zu Leben ist es notwendig sich von Dingen zu trennen. Am einfachsten geht das bei Gegenständen, die keinen persönlichen Wert oder wichtigen Stellenwert in unserem Leben haben. Laut Marie Kondo, einer Vertreterin des Minimalismus, hat sich folgende Reihenfolge beim Aussortieren bewährt: Kleidung, Bücher, Schriftstücke, Kleinkram und am Ende die Erinnerungsstücke. Versuche, jede Kategorie zuerst abzuschließen, bevor du die nächste beginnst. Es ist wichtig, eine Reihenfolge zu behalten, denn sonst verlierst du unter Umständen den Überblick über das Gesamte.

2. Schritt: Die Wohnung aufräumen

Nachdem du deine Wohnung ausgemistet hast, begebe dich ans Aufräumen. Jeder Gegenstand bekommt einen festen Platz. Das spart nicht nur Zeit beim Suchen, sondern hilft dir auch, dein Hab und Gut im Blick zu behalten.So ist es einfacher, zukünftig zu entscheiden, ob du die Dinge wirklich noch benötigst. In einem anderen Beitrag geben wir dir Hilfestellungen, wie du auch in kleinen Wohnungen Ordnungssysteme integrieren kannst.

3. Schritt: Ändere dein Einkaufsverhalten

Frag dich bewusst, ob du das, was du gerade im Geschäft oder auf dem Bildschirm kaufst, wirklich notwendig ist. Oft ist unser Verhalten emotional gesteuert: Wir belohnen uns durch einen Einkauf oder möchten eine schlechte Alltagserfahrung dadurch wieder ausgleichen. Wenn du verstehst, wann du unnötig shoppst und welche Motive hinter deinem Einkaufsverhalten stecken, gelangst du zu einem minimalistischeren Lebensstil.

4. Schritt: Ändere deine Einstellung

Hast du diese Schritte umgesetzt und dein Einkaufsverhalten angepasst, wirst du auch in anderen Lebensbereichen Veränderungen feststellen. Minimalismus ist eine Einstellungssache. Das wird sich zukünftig auch in deinem Leben widerspiegeln. Automatisch wirst du Dinge, die nicht mehr funktionieren, aussortieren. Dein Blick wird dabei von materiellen Dingen, zu Freundschaften, zu deiner Jobsituation oder zu Freizeitaktivitäten wandern. Loszulassen, was uns runterzieht, gibt uns ein Gefühl der Freiheit und des Glücks.

Minimalismus als Familie: Auch Kinder profitieren

Minimalismus kannst du auch in deiner Familie leben. Deine Kinder lernen dabei, die Welt und ihre Ressourcen zu schätzen und werden bewusster durch das Leben gehen. Das Spielen an der frischen Luft kann Lernprozesse stimulieren und einen erholsamen Schlaf begünstigen, weshalb du lieber auf den Spielplatz gehen solltest, statt ein neues Spielzeug zu kaufen. Das Bewusstsein für eine ökologische Nachhaltigkeit tragen deine Kinder so auch in das Erwachsenenleben.

Fazit

Sein Leben minimalistischer auszurichten, bedeutet, achtsamer zu sein. Das gibt dir nicht nur ein besseres Gefühl für dich selbst, sondern auch für deine Umwelt.

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