Rundum-Schutz
Es heißt, Lachen sei die beste Medizin. Und da ist etwas dran. Lachen flutet deinen Körper mit Sauerstoff, es stärkt das Immunsystem und senkt das Schmerzempfinden. Deswegen wird Lachen sogar als Therapie eingesetzt, zum Beispiel bei Depressionen.
In diesem Artikel erfährst du, was im Körper passiert, wenn wir lachen. Wir erklären dir außerdem, was Gelächter mit Leistungssport gemein hat und warum es tatsächlich ansteckend ist. Das Wichtigste in Kürze:
- Regelmäßiges Lachen trainiert deine Atmung, ist gesund für Herz und Kreislauf und verbessert die Immunfunktion.
- Wer lacht, empfindet weniger Schmerz und schüttet Glückshormone aus, die Stress und Traurigkeit dämpfen.
- Lachen kann man lernen, dafür gibt es spezielle Lachkurse. Oder du verbringst bewusst mehr Zeit mit humorvollen Menschen.
Es gibt ein eigenes Fachgebiet, das sich der Lachforschung widmet: die Gelotologie. Sie untersucht, wie sich Lachen auf die physische und psychische Gesundheit auswirkt. Forschende des Universitätsklinikums Jena haben im Jahr 2022 insgesamt 45 Studien aus den letzten 30 Jahren ausgewertet. In diesen Untersuchungen ging es darum, ob Angebote wie Lachtherapie, Lachyoga oder Klinikclowns Menschen mit Krankheiten wie Depressionen, Diabetes oder Hautproblemen helfen können.
Das Ergebnis der Auswertung: Lachen kann die Gesundheit unterstützen. Die Teilnehmenden fühlten sich oft besser, waren entspannter und berichteten von weniger negativen Gefühlen. Auch körperliche Beschwerden verbesserten sich in einigen Fällen leicht. Lachen ersetzt zwar keine medizinische Behandlung, aber es kann sie sinnvoll ergänzen und zu mehr Wohlbefinden beitragen.
Lachen bewegt erstaunlich viele Muskeln im Körper. Besonders aktiv sind Gesichtsmuskeln, Brustkorb, Bauchmuskeln – und vor allem das Zwerchfell, der wichtigste Atemmuskel. Ein kräftiger Lachanfall verändert unseren Atemrhythmus: Wir atmen schneller aus und holen danach automatisch tiefer Luft. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff in den Körper, das Herz-Kreislauf-System kommt in Schwung und der Stoffwechsel wird angeregt.
Sobald das Lachen abklingt, schaltet der Körper wieder auf Entspannung um. Die Gefäße weiten sich, Blutdruck und Puls sinken etwas ab, und viele Menschen spüren eine angenehme Ruhe nach dem körperlichen Einsatz.
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Übrigens: Wenn wir grinsen oder lächeln, ist das nicht nur ein Ausdruck von Freude. Wir kommunizieren damit mit unserem Umfeld. Es ist eine reflexartige Reaktion auf Überraschungen, überbrückt unangenehme Situationen und stärkt die Zusammengehörigkeit. Umgekehrt funktioniert es ebenso: Sehen wir andere lachen, feuern unsere Spiegelneuronen im Gehirn. Gelächter ist deshalb im wahrsten Sinn des Wortes ansteckend.
Wer lacht, fühlt sich wohl und empfindet weniger Stress. Durch intensives Lachen setzt das limbische System, die Gefühlszentrale des Gehirns, Endorphine frei. Diese Glückshormone können das Schmerzempfinden dämpfen und leichte Verstimmungen lindern. Gleichzeitig kann die Konzentration der Stresshormone Adrenalin und Cortisol im Blut sinken. Auf diese Weise trägt Lachen also zu einer besseren mentalen Balance bei. Lassen wir unserer Freude regelmäßig freien Lauf, stärkt das zudem unser seelisches Wohlbefinden – wir werden widerstandsfähiger und fördern unsere Resilienz.
Als Stresskiller wirkt Lachen sich auch auf andere körperliche Prozesse aus. Hinweise aus Studien zeigen, dass es zum Beispiel positive Effekte auf den Blutzuckerspiegel haben kann. Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass Lachen bestimmte Immunreaktionen anregt, etwa die Produktion einzelner Antikörper. Auch Herz, Atemwege, zentrales Nervensystem und Hormonsystem profitieren davon, weil sich Atmung, Kreislauf und Anspannung verändern.
Untersuchungen aus den USA deuten darauf hin, dass Lachen vorübergehend die Aktivität von T-Lymphozyten und bestimmten Botenstoffen wie Gamma-Interferon beeinflussen kann. Das zeigt, wie eng Lachen und Immunsystem zusammenhängen. Ein direkter Einfluss auf das Wachstum von Krebszellen ist bisher allerdings nicht belegt – die Forschung dazu liefert eher erste Hinweise als klare Nachweise.
Kinder lachen deutlich häufiger als Erwachsene – während Erwachsene im Alltag oft nur rund fünfzehnmal lachen, kommen Kinder auf viele kleine spontane Lachmomente über den Tag verteilt. Die gute Nachricht: Lachen lässt sich trainieren.
Denn sogar gespieltes, rein mechanisches Gelächter kann dem Körper guttun. Auf diesem Prinzip basiert Lachyoga. Dabei führt dich ein Lachtrainer durch einfache Atem- und Bewegungsübungen, die die Lachmuskeln aktivieren und helfen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Mit der Zeit wird aus dem angeregten Lachen oft ein echtes Gelächter, das in der Gruppe schnell ansteckend wirkt.
Auch die Medizin nutzt die positiven Wirkungen des Lachens. In Lachtherapien kommen zum Beispiel humorvolle Reize wie Spiele, Witze oder kleine Geschichten zum Einsatz, aber auch angeleitetes Lachen. Zusätzlich besuchen Klinikclowns Menschen mit Demenz oder kleine Patientinnen und Patienten auf Kinderstationen, um Leichtigkeit und Freude in belastende Situationen zu bringen.
Lachen tut gut und ist nachweislich gesund. Lässt du deiner Freude freien Lauf, profitieren Körper und Seele gleichermaßen davon – ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen.
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