Geburtsurkunde beantragen: Fristen, Vorgaben und mehr

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Geburts­ur­kunde bean­tra­gen: Fris­ten, Vor­ga­ben und mehr

Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare! Der sprichwörtliche Papierkram beginnt tatsächlich direkt nach der Geburt eines Kindes. Eltern müssen eine Geburtsurkunde beantragen und den Nachwuchs beim Einwohnermeldeamt anmelden. Welche Fristen gelten? Und welche Unterlagen musst du vorlegen? Hier gibt es die Antworten.
 
Geburtsurkunde beantragen: Diese Fristen gelten

In welchem Zeitraum nach der Geburt Eltern eine Geburtsurkunde beantragen müssen, regelt das Personenstandsgesetz (PStG). Gemäß § 18 PStG müssen Eltern innerhalb von sieben Tagen nach der Geburt das Standesamt aufsuchen und die Geburtsurkunde beantragen. Zuständig ist das Standesamt, in dessen Einzugsbereich die Geburt erfolgte.
 
Es ist wichtig, diese Frist einzuhalten. Bedenke, dass die Geburtsurkunde den Identitätsnachweis deines Kindes bei diversen weiteren, demnächst anstehenden Angelegenheiten, darstellt. Ohne Geburtsurkunde erhältst du weder Kindergeld, noch Elterngeld, noch die kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse bzw. die eigene Police in der Privaten Krankenversicherung (PKV).
 
Grundsätzlich müssen Eltern die Geburtsurkunde ihres Kindes beantragen. Ist dies nicht möglich, kann der Antrag durch jede bei der Geburt anwesende Person gestellt werden. In der Praxis sind dies häufig Ärzte oder Hebammen. Frage im Krankenhaus nach: Häufig wird ein Service angeboten, der den Behördengang überflüssig macht.
 
Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

Um eine Geburtsurkunde beantragen zu können, musst du diverse Unterlagen beim Standesamt vorlegen. Bei verheirateten Eltern benötigst du die Geburtsurkunden beider Elternteile und die Eheurkunde. Bei unverheirateten Eltern verlangt das Standesamt die Erklärung über die Anerkennung der Vaterschaft und gegebenenfalls die Sorgeerklärung. Unbedingt dabei haben solltest du außerdem gültige Personalausweise oder Reisepässe beider Elternteile. Eine Geburtsbescheinigung von einer Hebamme oder einem Krankenhaus musst du auch vorlegen.
 
Die Geburtsurkunde ist da: So geht es jetzt weiter

Nach Aushändigung der Geburtsurkunde existiert dein Kind nun endlich auch aus Sicht der Behörden. Ab diesem Zeitpunkt kannst du diverse weitere Angelegenheiten regeln. Melde dein Kind zunächst beim Einwohnermeldeamt an, sofern das Standesamt dies nicht für dich unternimmt. Stelle danach sicher, dass dein Nachwuchs in einer Krankenversicherung versichert ist.

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