Rundum-Schutz
Mobbing ist belastend, aber leider keine Seltenheit. Unter den 11- bis 15-Jährigen in Deutschland geben laut einer internationalen Studie 11 % der Mädchen und 9 % der Jungen an, zwei- bis dreimal im Monat gemobbt zu werden. Unter den Tätern überwiegen die Jungen. Auch das Alter, der finanzielle Hintergrund und der Bildungsgrad spielen eine Rolle. Mobbing findet nicht nur in der Schule statt, sondern auch in den sozialen Medien in Form von Cyber-Mobbing.
Beruhigend bei alldem: Immerhin fühlen sich laut einer OECD-Studie 73 % der deutschen Schülerinnen und Schüler zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Leben.
Die Warnzeichen
Wird dein Kind gemobbt? Diese Frage stellst du dir vielleicht, wenn dein Kind sich in letzter Zeit eher zurückzieht und verschlossen wirkt. Es lieber zur Schule begleitet werden möchte oder heimlich schwänzt. Dein Kind sich gereizt oder nervös verhält oder die Schulleistungen sich deutlich verschlechtern. Das alles kann natürlich auch andere Gründe haben, aber womöglich lohnt es sich, auch an Mobbing zu denken.
Um das Video starten zu können, wird externer Inhalt der Videoplattform Youtube geladen. Youtube ist ein Angebot von Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland („Google“). Mit der Nutzung von Youtube erhebt Google Daten zur Bereitstellung des Dienstes, daneben für Zwecke der Werbung, Marktforschung und/oder bedarfsgerechten Gestaltung seiner Services, wobei ggf. auch Informationen aus anderen Google-Diensten verknüpft werden. Mehr Information zu Googles Umgang mit dem Datenschutz.
Mit Klick auf „Akzeptieren“ willigen Sie ein, dass Ihre personenbezogenen Daten durch Google verarbeitet werden und möglicherweise in Drittländer (z. B. die USA) übermittelt werden, in denen das Risiko eines nicht mit dem EU-Standard vergleichbaren Datenschutzniveaus besteht.
Mit Klick auf „Akzeptieren“ willigen Sie ein, dass durch das Google-Angebot YouTube Daten erhoben und (u.a.
in das Drittland USA) übermittelt werden.
Dies geschieht nicht nur zur Bereitstellung des Videos, sondern auch für Zwecke der Werbung, Marktforschung und
zur Gestaltung der Google-Services. Mehr…
Fazit
Es gibt also Wege, wie dein Kind lernen kann, mit Mobbing umzugehen. Wichtig ist auch, dass dein Kind im Falle von Cyber-Mobbing Beweise speichert, unter anderem Textnachrichten und die Benutzernamen der Personen, von denen dein Kind schikaniert wird. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn das Problem nicht privat gelöst werden kann, sondern ein Fall für die Behörden ist.