Geld sparen für ein Eigenheim: die 8 besten Tipps für junge Leute

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Geld spa­ren für ein Eigen­heim: die 8 bes­ten Tipps für junge Leute

Je weniger du ausgibst, desto mehr kannst du sparen. Das macht sich umso bezahlter, wenn du auf ein Eigenheim sparst. Denn hier zählt jeder Cent. Wenn du noch bei deinen Eltern lebst und relativ geringe Ausgaben hast, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um Geld für ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu sparen. In der EU ziehen junge Leute heutzutage im Schnitt mit 26 Jahren bei den Eltern aus. Das heißt, ältere Teenager und junge Erwachsene haben jetzt beste Chancen einzusteigen.

Wie spare ich am besten für ein Haus oder eine Wohnung?

Trotz billiger Hypotheken: Es ist nicht leicht, das empfohlene Eigenkapital von 20 % für ein Haus oder eine Eigentumswohnung anzusparen. Die Immobilienpreise steigen nämlich seit Jahren. Das gilt vor allem für den Süden Deutschlands und die großen Städte wie Hamburg, Frankfurt oder Berlin. Grundsätzlich sind bestehende Objekte etwas günstiger als Neubauten. Doch an beliebten Standorten sind sie Mangelware, ebenso wie erschwingliche Baugrundstücke.

Diese Entwicklung zeichnet sich auch für die kommenden Jahre ab. Umso wichtiger ist es, dass du früh mit dem Sparen für ein Haus oder eine Wohnung beginnst. Auch wenn es dir im Augenblick wie eine unerreichbare Herausforderung vorkommt. Zum Glück kannst du einiges tun, damit dir das Sparen leichter fällt.

Hier sind unsere besten Tipps, wie du erfolgreich auf Wohneigentum sparst.

1. Schulden abbezahlen

Dein erstes Ziel sollte lauten, bestehende Schulden möglichst schnell abzubezahlen. Erst dann kannst du anfangen einen Sparbetrag zur Seite zu legen. Ohne Schulden und negativen SCHUFA-Eintrag verbessert sich außerdem deine Kreditwürdigkeit und du hast die Chance auf bessere Hypothekenkonditionen.

2. Erstelle einen Budgetplan und kontrolliere deine Ausgaben

Wenn du weniger Geld ausgeben möchtest, solltest du zuerst wissen, wie viel Geld du jeden Monat zur Verfügung hast und wie viel du aktuell im Monat ausgibst. Erstelle dafür einen Budgetplan, in welchen du einträgst welche Einnahmen und Ausgaben du monatlich hast. Heutzutage stehen dir zahlreiche Apps zur Verfügung, mit denen du deinen Haushalt organisieren kannst und deine Einnahmen und Ausgaben im Blick behältst.

3. Setze dir realistische Sparziele

Hast du einen Budgetplan erstellt und weißt nun, wie viel Geld du pro Monat einnimmst und ausgibst, kannst du dir nun realistische Sparziele setzen. Vergiss nicht, dass du nicht nur auf eine Anzahlung für dein Wohneigentum sparst, sondern Ausgaben für Möbel und mögliche Maklergebühren dazukommen. Setze dir also ein machbares Ziel – mit einem realistischen Zeitrahmen und einer erschwinglichen Hypothek mit möglichst kurzer Laufzeit.

4. Sparen im Dauerauftrag

Bei der Höhe des Sparbetrags solltest du ein ausgewogenes Verhältnis finden. Einerseits willst du nicht zu lange auf die Anzahlung sparen, andererseits möchtest du dich auch nicht finanziell überlasten. Weniger Mühe macht das Ganze, wenn du monatlich einen Teil deines Gehalts direkt per Dauerauftrag zur Seite legst.

5. Sprich mit einer Vertrauensperson über deine Pläne

Eltern, Partner oder Partnerin, ein guter Freund oder Freundin: Erzähle einer Person deines Vertrauens von deinen Sparzielen. Er oder sie wird sicherlich regelmäßig nachfragen, ob du noch auf Kurs bist. Wenn du jemand anderem gegenüber Rechenschaft ablegen musst, schleichen sich keine schlechten Gewohnheiten ein und du erzielst deine Ziele konsequenter.

6. Verkaufe Dinge, die du nicht brauchst

Besitzt du vielleicht etwas von Wert, das du eigentlich nicht brauchst? Dann kann dir der Verkauf einen schönen Geldbetrag einbringen. Oder du mistest einmal aus und schaffst gleichzeitig mehr Stauraum. Ob Kleidung, Bücher, alte Möbel oder Haus- und Elektrogeräte. Auch viele Dinge von kleinerem Wert können dir eine nette Geldsumme einbringen.

7. Nebenverdienst

Zum einen kannst du Geld sparen, indem du weniger ausgibst. Eine andere Lösung ist, etwas Geld nebenbei dazu zu verdienen. Ob Pizza ausliefern oder ein Job als Chauffeur ─ du hast viele Möglichkeiten, um deine Einnahmen etwas aufzustocken.

8. Förderung nutzen

Wer in Deutschland ein Eigenheim finanzieren möchte, kann auf eine Vielfalt von Förderprogrammen zurückgreifen. Dazu gehören unter anderem die Riester-Förderung, Baukindergeld, KfW-Förderdarlehen, eigene Programme der Länder und Kommunen, Umbauförderung, Förderung erneuerbarer Energien und vieles mehr. Die Recherche lohnt sich!

Das Wichtigste: Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor

Der Weg zur eigenen Immobilie ist ein Marathon, kein Sprint. Und wie beim Marathon kommt es darauf an, dir deine Kräfte einzuteilen. Du gibst viel schneller auf, wenn du dir zu viel vornimmst und am Ende den Spaß daran verlierst. Also arbeite nicht zu viel. Verkaufe nicht zu viele Sachen. Und spare nicht jetzt bereits zu viel. Du kommst viel leichter zu deinem Traumhaus, wenn du dir bescheidene Ziele setzt, die du tatsächlich erreichen kannst.

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