„buon appetito @ generali“ | Sicher im Straßenverkehr durch smarte Assistenten: Perspektiven und Herausforderungen

Sicher im Straßenverkehr durch smarte Assistenten: Perspektiven und Herausforderungen
„Sind Sie heute Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen? Gut, dass Sie gesund und munter angekommen sind.“ Insgesamt 76 Radfahrer sind laut Statistischem Bundesamt 2017 an den Folgen eines Unfalls mit einem Lkw gestorben. Oftmals durch einen Abbiegeunfall. Digitale Präventionssysteme wie Lkw-Abbiegeassistenten hätten mehr als 60 Prozent dieser Unfälle verhindern oder zumindest abschwächen können. Im digitalen Zeitalter drängt sich deshalb die Frage auf: Wie können smarte Technologien Radfahrer schützen?

Diese und andere Fragen standen am 12. März 2019 im Generali Hauptstadtbüro im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung der Reihe „buon appetito @ generali“ in diesem Jahr. Zusammen mit Kirsten Lühmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Uwe Cremerius, Head of Motor Claims der Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH, wurde im Lindencorso by Generali über das Potenzial intelligenter Assistenzsysteme diskutiert. Smarte Assistenten spielen auch bei der Präventionsstrategie „Vision Zero“ eine entscheidende Rolle. Vision Zero beschreibt das Ziel, Straßen und Verkehrsmittel so sicher zu gestalten, dass es zu keinen Verkehrstoten und Schwerverletzten kommt. Generali unterstützt dieses Konzept im Sinne einer smarten Prävention durch Digitalisierung.

„buon appetito @ generali“ | Sicher im Straßenverkehr Kirsten Lühmann, Mitglied des Deutschen Bundestages Kirsten Lühmann, MdB, beschrieb zudem die politischen Hürden, die oftmals verhindern, dass solche smarte Lösungen eingeführt werden. Die Zunahme des automatisierten und autonomen Fahrens würde ihrer Meinung nach zu sichereren Straßen in Deutschland und Europa führen. Sie betonte die wichtige Rolle, die verkehrsrelevante Daten spielen könnten, um Unfälle vorzubeugen.
Anschließend diskutierten die teilnehmenden Referenten und Gäste, unter anderem Vertreter verschiedener Bundesministerien und Abgeordnetenbüros, Journalisten, Verbraucherschützer, Verkehrsexperten und Industrievertreter, kontrovers über Herausforderungen und Perspektiven. Dies zeigt, dass noch viele Hürden auf politischer und gesellschaftlicher Ebene genommen werden müssen – bis Sie dank smarter Assistenten mit dem Fahrrad sicher zur Arbeit kommen.