Die Generali in Deutschland hat erstmalig 300.000 Schadenmeldungen im Bereich Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung ausgewertet. Wir stellen die Ergebnisse zu Einbruch und Diebstahl, Fahrraddiebstahl, Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Überspannung, existenzbedrohende Schäden und Gesamtschäden als Serie vor.

In unserer Mediathek finden Sie das gesamte Kartenmaterial - (bundesweit und regional) - übersichtlich nach erschienenen Teilen der Serie strukturiert.

Einbruch und Diebstahl

Einbruch und Diebstahl

Leipzig ist bei Dieben die beliebteste Großstadt

Die Deutschen müssen häufig Einbrecher und Diebe fürchten: Im bundesweiten Vergleich wird jeder Fünfundzwanzigste innerhalb von zehn Jahren Opfer von Langfingern. Beim Bundesländervergleich ziehen Diebe mit Abstand am häufigsten durch die Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg. Die Bewohner der 15 größten deutschen Städte können auch nicht ruhig schlafen: Hier sind doppelt so viele Menschen von Einbruch und Diebstahl betroffen wie im bundesweiten Durchschnitt. Dabei sind Leipzig, Hannover und Köln Deutschlands Einbruchhochburgen.

Fahrraddiebstahl

Fahrraddiebstahl

Münster ist Hochburg der Fahrraddiebe

Fahrradfahren ist im Trend - und lockt damit umso mehr Fahrraddiebe auf den Plan. Im Städtevergleich ist Münster das Mekka für Fahrraddiebe (18,7%), aber auch die Bewohner der ostdeutschen Großstädte Leipzig und Dresden müssen sich besonders oft nach einem neuen fahrbaren Untersatz umsehen. Insgesamt wird im Vergleich der 15 größten Städte und Münster im Schnitt jedem zwölften Bewohner im Zeitraum von zehn Jahren das Fahrrad gestohlen und damit doppelt so häufig wie im bundesweiten Vergleich. Deutschlandweit schlagen Fahrraddiebe in den nördlichen Bundesländern häufiger zu als in den südlichen.

Feuerschäden

Feuerschäden

Feuer in Haus und Wohnung: In Leipzig am häufigsten, es wird aber selten teuer

Leipzig ist die „Brandhauptstadt“ Deutschlands. Vier von 100 Leipzigern haben in zehn Jahren einen Brandschaden zu beklagen – doppelt so viele wie im bundesweiten Durchschnitt. Allerdings sind die Brände selten teuer und im Großstadtvergleich die niedrigsten überhaupt. Insgesamt brennt es im Osten Deutschlands häufiger als im Westen: Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen belegen die Spitzenplätze auf Deutschlands Brandskala. In Stuttgart sind Brände besonders teuer: Zwar ist hier nur 1% der Bewohner betroffen, die Schäden sind mit rund 9.700 Euro aber überdurchschnittlich hoch.

Leitungswasserschäden

Leitungswasserschäden

In den westlichen Bundesländern wird es in Haus und Wohnung am häufigsten nass

Im Westen der Republik gehen die Wasserleitungen in Haus und Wohnung öfter kaputt und verursachen größere Schäden als im Osten. Im Bundesländervergleich bekommen die Saarländer in ihren vier Wänden besonders häufig nasse Füße: In dem südwestlichen Bundesland werden innerhalb von zehn Jahren bei jedem Fünften Haus und Wohnung nass, weil die Rohre nicht dicht bleiben. Im Goßstadtvergleich ist Köln die deutsche Stadt mit den häufigsten Schäden durch Leitungswasser: Hier trifft es jeden Sechsten.

Überspannungschäden

Überspannungschäden

In Sachsen knallt's am häufigsten

In Sachsen knallt und knistert es besonders häufig: Gerade Blitzeinschläge führen oft zu Überspannungen und beschädigen das Hab und Gut der Bewohner des ostdeutschen Bundeslandes. Hier trifft es innerhalb von zehn Jahren jeden Achten. Allerdings sind die finanziellen Folgen mit einem durchschnittlichen Wert von 355 Euro in Sachsen deutschlandweit am geringsten. Die Stadtstaaten bleiben von Blitz & Co. dagegen relativ gesehen verschont. In diesen Bundesländern ärgern sich hier nur wenige Bürger über Überspannungsschäden, allerdings sind die Kosten für Reparatur und Ersatz im Bundesvergleich am höchsten.

Existenzbedrohende Schäden

Existenzbedrohende Schäden

Pleitegefahr daheim ohne Versicherung: Thüringer müssen am tiefsten in die Tasche greifen

Großschäden an Haus und Wohnung bedrohen besonders in Thüringen die Existenz: Hier sind die Schäden der Versicherten deutschlandweit am teuersten und kosten durchschnittlich 78.705 Euro. Solche Fälle können Familien ohne Versicherungsschutz in die Pleite stürzen. Aber auch in Sachsen-Anhalt (77.753 Euro) und dem Saarland (77.175 Euro) müssen die Bewohner tief in die Tasche greifen. Das kleinste Flächenland Deutschlands weist neben den drittteuersten auch die häufigsten (1 von 300) existenzbedrohenden Schäden auf. Zum Vergleich: Bundesweit beläuft sich ein ähnlicher Versicherungsfall durchschnittlich auf rund 60.000 Euro und einer von 500 Versicherten ist hiervon innerhalb von zehn Jahren betroffen. Ein Versicherungsschaden gilt als existenzbedrohend, wenn er die Schadensumme von 25.000 Euro übersteigt.

Gesamtschäden

Gesamtschäden

Sachsen mit dem höchsten Risiko

Das Risiko für Schäden durch Brand, Einbruch oder Naturereignisse wie Blitzeinschläge an Haus und Wohnung ist in Sachsen am höchsten: Hier ist mehr als jeder Dritte betroffen. Aber auch in Bremen, Brandenburg, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Berlin ereignen sich unerwünschte Ereignisse daheim besonders häufig. Für die Bewohner Sachsens gibt es immerhin einen kleinen Trost: Die Kosten für Reparatur, Renovierung und Ersatz sind hier im Bundeslandvergleich am niedrigsten.

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