Jährlich steigende Durchschnittstemperaturen unterstreichen den Klimawandel und zeigen auf, wie erforderlich eine Evolution auch in der Mobilität ist – von fossilen zu alternativen Energieträgern. Als derzeit greifbarste Lösung erscheint dabei die Elektromobilität. Doch sehen das die Menschen in Deutschland auch so?

Saarbrücken – Ladestationen auf Supermarktparkplätzen, fast lautlose Busse im Innenstadtgebiet und zahlreiche E-Scooter: Elektromobilität hat insbesondere die Großstädte erreicht und ist schon lange kein Thema der Zukunft mehr. Trotzdem bleiben für viele Bürger noch Fragen offen, auch bezüglich der Zukunftsfähigkeit von Elektromobilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle forsa-Umfrage¹ im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

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AKKU-ENTSORGUNG, RESSOURCENVERBRAUCH, INFRASTRUKTUR: DIE BEDENKEN SIND VIELFÄLTIG

Noch empfinden viele Bürger zahlreiche Aspekte der Elektromobilität als klärungsbedürftig: So betrachten 85 Prozent der Befragten die Entsorgung der zur Mobilität notwendigen Elektroakkus als noch ungeklärtes Thema. Auch Zweifel gegenüber der Zukunftsfähigkeit der alternativen Technologie sind gegeben. So betrachten rund drei Viertel (78 Prozent) sie lediglich als Zwischenlösung hin zu einer wirklich nachhaltigen Mobilität und 84 Prozent sind der Auffassung, mit Elektromobilität sollte in erster Linie der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut werden.

Der Weg in die Mobilität der Zukunft? Bei der Elektromobilität sind sich die Menschen in Deutschland nicht sicher.

Die Haltung gegenüber einer nachhaltig nutzbaren Verwendung aktueller Lösungen ist nicht unbegründet: So meinen 77 Prozent der Umfrageteilnehmer, die Elektromobilität verschiebe die Ressourcennutzung lediglich von fossilen Brennstoffen hin zu anderen Rohstoffen wie z. B. Lithium. 70 Prozent sehen in den fehlenden Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern einen Grund für Einschränkungen einer flächendeckenden Verbreitung dieser Mobilitätsform. Gut die Hälfte (55 Prozent) glaubt daran, dass die Elektromobilität zukünftig zur Reduzierung der Schadstoffemissionen beitragen wird. Und 37 Prozent empfinden die staatliche Kaufprämie für die Absatzförderung von E-Autos als ausreichend.

AUTOFAHRER BLEIBEN SKEPTISCH

Der Druck der Klimaerwärmung und der Handlungsbedarf am Markt steigt, gleichzeitig nehmen die Diskussionen um die richtige Mobilitätsstrategie für die Zukunft weiter zu – und das schlägt sich auch in den Zahlen bezüglich der Elektromobilität nieder. Denn schon im Jahr 2017 interessierte sich CosmosDirekt für die Einstellungen der Menschen zur Zukunft der Mobilität: Damals waren noch 73 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Elektromobilität künftig zur Reduzierung der Schadstoffemissionen beitragen würde – trotz der anhaltenden Diskussion ist dieser Wert auf 55 Prozent gesunken. Zugleich sank der Anteil jener (von 66 auf 47 Prozent), die eine Erhöhung des Umweltbewusstseins auf Verbraucherseite durch die Elektromobilität sehen.

Besonders die staatliche Kaufprämie sehen die Menschen in Deutschland aktuell positiver als noch vor drei Jahren.

Und: In der aktuellen Umfrage sahen die Autofahrer unter den Befragten die Entsorgung von Elektroakkus etwas häufiger (85 Prozent) kritisch als Nicht-Autofahrer (77 Prozent). Ebenso meinen vor allem Autofahrer (78 Prozent) im Vergleich zu den Nicht-Autofahrern (64 Prozent), dass sich durch die Elektromobilität die Ressourcennutzung lediglich von fossilen Brennstoffen hin zu seltenen Erden verschiebt.

Auch die Rekordwerte bei den Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen² in Deutschland zeigen: Die Autofahrer hierzulande setzen sich zunehmend mit der Mobilität der Zukunft auseinander, eignen sich immer mehr Kenntnisse an und berücksichtigen die verschiedenen Aspekte bei ihren Entscheidungen. Dennoch waren sich die Autofahrer in Deutschland bei der Frage, ob sich mittelfristig der reine Elektromotor als Antriebsform durchsetzen würde, bereits im vergangenen Jahr unschlüssig: Hier landeten verschiedene Hybridmodelle mit 30 Prozent und Wasserstoff mit 19 Prozent noch vor dem Elektroantrieb, der nur 12 Prozent der damaligen Umfrageteilnehmer überzeugte.³

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¹ Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Neue Mobilität“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Oktober 2020 wurden in Deutschland
1.510 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt.
² Quelle: Statista (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/244000/umfrage/neuzulassungen-von-elektroautos-in-deutschland/#:~:text=Rekordwert%20bei%20der%20Anzahl%20der,das%20einer%20Verdreifachung%20der%20Zulassungszahl)
³ Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Deutschland mobil 2020“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im März 2020 wurden 1.506 Autofahrer ab 18 Jahren befragt.

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CosmosDirekt
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Generali in Deutschland
Die Generali in Deutschland ist mit 14,3 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie rund 10 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern im deutschen Markt. Als Teil der internationalen Generali Group gehören zu ihr in Deutschland die Lebens- und Sachversicherer der Generali Deutschland, der CosmosDirekt sowie der Dialog, die Generali Deutschland Krankenversicherung, die Advocard Rechtsschutzversicherung und die Deutsche Bausparkasse Badenia. Ziel der Generali ist es, Lifetime Partner für ihre Kunden zu sein, der dank eines herausragenden Vertriebsnetzes im Exklusiv- und Direktvertrieb sowie im Maklerkanal innovative, individuelle Lösungen und Services anbietet.

  • Susanne Paul
  • Externe Kommunikation - CosmosDirekt Versicherungen

  • Stefan Göbel
  • Leiter Externe Kommunikation und Corporate Identity