• Case-Management für Schlaganfallpatienten
  • Central sichert reibungslosen Therapieablauf für Schlaganfallpatienten
  • Betroffene profitieren von persönlichem Gesundheitscoach

Köln – „Zeit ist Hirn“ sagen die Neurologen. Nur wenige Stunden entscheiden nach einem Schlaganfall über das weitere Leben. Jeder zweite Überlebende ist dauerhaft behindert, viele Betroffene sind anschließend pflegebedürftig. „Zeit ist der entscheidende Faktor, um die kognitiven und körperlichen Folgen eines Schlaganfalls so gering wie möglich zu halten“, sagt Dr. Max Wunderlich, Leiter des Gesundheitsmanagements der Central Krankenversicherung. „Und das gilt auch für die Rehabilitation“, macht er deutlich.

In Deutschland erleiden etwa 270.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Waren Betroffene früher meist 60 Jahre und älter, trifft die Krankheit heute immer mehr jüngere Menschen. Etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten sind heute unter 50 Jahre alt.

Die Akutbehandlung hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert: Denn immer mehr Betroffene werden in spezialisierten Intensivstationen, sogenannten Stroke Units, behandelt. Für einen positiven Krankheitsverlauf ist ebenso eine schnelle Rehabilitation wichtig. Nur so können verlorene Fähigkeiten wieder erlangt werden. Doch leider gehen zu viele Patienten zwischen Akutklinik und Reha-Einrichtung oder nach der Entlassung aus der Rehaklinik „verloren“. Es kommt zu Wartezeiten: Wartezeiten, die vermeidbar sind. Wartezeiten, die sich verheerend auf den Krankheitsverlauf auswirken können.

Genau hier setzt das Case Management der Central an. Speziell ausgebildete Gesundheitscoaches sichern einen reibungslosen Therapieverlauf ohne Wartezeiten. Außerdem – und das ist neu – helfen sie den Patienten, in ihrem Leben außerhalb der Klinik Sicherheit zurückzuerlangen. Dazu gehört, dass Betroffene ihren Lebensstil ändern, damit sie keinen Reinfarkt erleiden.

Den Lebenswandel in die Hand nehmen
Es ist erwiesen, dass die Patienten zu wenig über die Wirkungszusammenhänge von Schlaganfall, Lebensstil und Medikamenten wissen. Genauso bekannt ist, dass sich Patienten schwertun, ihre Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Alkoholgenuss und Stress selber in den Griff zu bekommen. „Dieses Wissen zu vermitteln, sieht unser Gesundheitssystem nicht vor. Es ist jedoch sehr wichtig, um einen Reinfarkt oder Folgeerkrankungen zu vermeiden“, macht Wunderlich deutlich. Deshalb klären die Gesundheitscoaches der Central über das eigene Gesundheitsrisiko auf und entwickeln gemeinsam mit dem Patienten ein neues Lebenskonzept. Sie informieren und motivieren Betroffene, Risiken zu reduzieren und Medikamente regelmäßig einzunehmen.

Autonomieverlust und Depression vorbeugen
Fast alle Schlaganfall-Patienten sind niedergeschlagen. Viele erleiden im ersten halben Jahr eine Depression. Autonomieverlust durch sprachliche und körperliche Folgeschäden oder die Angst vor einem Reinfarkt bedrohen das Leben. Damit die Depression als bekannte Folge angemessen behandelt wird und den Therapieverlauf nicht beeinträchtigt, suchen die Coaches bei allen Teilnehmern systematisch nach Anzeichen von Depression.

„Wir erwarten durch diese intensive Begleitung einen messbar verbesserten Gesundheitszustand und eine höhere Lebensqualität bei den Patienten“, erklärt Wunderlich. Er rechnet damit, dass im Krankheitsverlauf gleichzeitig Reinfarkte und weitere Folgeerkrankungen reduziert werden.

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Central Krankenversicherung AG
Die Central gehört zur internationalen Generali Group. Mit rund 17,8 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden ist die Generali der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Als einer der führenden privaten Krankenversicherer in Deutschland bietet die Central passgenaue Krankenversicherungen – als Vollversicherung sowie als Zusatzversicherung ergänzend zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
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