• Weiterer Baustein bei der Nutzung digitaler Anwendungen in der Schadenregulierung
  • Pilotprojekt bei der Schadenregulierung von Oldtimern

München – Die Generali in Deutschland baut ihre Digitalisierungsstrategie weiter aus. Die Anwendung von 3D-Druckern in der Kfz-Schadenregulierung ermöglicht eine schnelle Herstellung von Ersatzteilen, die auf dem Markt nicht mehr verfügbar sind. In einem Pilotprojekt testet die Generali als erster Versicherer im deutschen Markt den Einsatz von 3D-Druckern bei ausgewählten Schäden an Oldtimern.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, sagt: „Das ist ein weiteres Beispiel für die innovative Smart-Insurance-Offensive der Generali, mit der wir Versicherungen neu erfinden. Unser Ziel ist es, bei der Digitalisierung Vorreiter zu sein sowie die Digitalisierung zu nutzen, um damit das Leben unserer Kunden sicherer und komfortabler zu gestalten. Um dies zu erreichen haben wir in den vergangenen Jahren neue Smart-Insurance-Produkte wie Generali Vitality, Mobility und Domocity sowie im Rechtschutz-Bereich den Identitätsschutz IDPROTEC eingeführt und gleichzeitig in smarte, innovative Prozesse in den Feldern Schaden und Kundenservice investiert.“

Roland Stoffels, Country Head of Claims und Geschäftsführer der Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH, erläutert: „Es gehört zu unseren Aufgaben, modernste Entwicklungen zu erkennen und im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie umzusetzen. Wir freuen uns, dass wir die Ersten im deutschen Versicherungsmarkt sind, die die 3D-Drucktechnologie in der Schadenregulierung testen, um die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern. Der 3D-Drucker ist nach dem Hagelscanner oder der Sofortregulierungs-App ein weiterer digitaler Meilenstein.“

Beim digital-gesteuerten 3D-Druckverfahren werden mehrere Druckschichten nacheinander aufgebaut und somit ein dreidimensionaler Gegenstand erzeugt. Das Material, aus dem das Endprodukt besteht, kann Kunststoff, Keramik, Metall oder auch Silikongummi sein. Im Pilotprojekt hatte die Generali eine Kunststoffverkleidung produziert und ersetzt. Die Produktionszeiten liegen zwischen 24 Stunden bei Kleinteilen bis zu 10 Tagen bei komplexen Teilen.

„Der Anwendungsbereich ist zwar aufgrund von Markenrechten, Patenten und Sicherheitsvorschriften sicherlich noch eingeschränkt, das Pilotprojekt zeigt jedoch: Hier steckt für unsere Branche ein immenses Potenzial, das nicht nur im Bereich Kfz-Schaden, sondern zukünftig auch im Bereich Personen- oder Sachschaden Anwendung finden kann“, so Stoffels.

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Generali in Deutschland
Die Generali in Deutschland ist mit 16 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie rund 13 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zum deutschen Teil der Generali gehören die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Dialog, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung und Deutsche Bausparkasse Badenia.

 

  • Stefan Göbel
  • Unternehmenskommunikation Leiter Externe Kommunikation

Christian Krause
  • Christian Krause
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