• Blitze & Co.: In Sachsen knallt und knistert es am häufigsten
  • Überspannungen in Sachsen rund dreimal häufiger als im Bundesdurchschnitt
  • In den Stadtstaaten bleiben die meisten elektrischen Geräte vom Blitzeinschlag verschont
  • Teuerste Gewitterfolgen in Berlin

Köln – In Sachsen knallt und knistert es besonders häufig: Gerade Blitzeinschläge führen oft zu Überspannungen und beschädigen das Hab und Gut der Bewohner des ostdeutschen Bundeslandes. Knapp jeder Achte (13,8%) meldet hier innerhalb von zehn Jahren einen Überspannungsschaden im Bereich der Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung – das ist fast dreimal häufiger als im Bundesdurchschnitt (4,8%). Das ist das Ergebnis des Generali-Risikoatlas „Haus und Wohnen“, für den der zweitgrößte Erstversicherer in Deutschland erstmalig 300.000 Schadenmeldungen im Bereich Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung ausgewertet hat. Ursache für Überspannungsschäden können kurzzeitige Überlastungen sein, hervorgerufen durch beispielsweise Blitzeinschläge oder elektrostatische Entladungen. Durch alte Elektroinstallationen und zu viele Geräte an einzelnen Anschlüssen kann auch eine dauerhafte Spannungsanhebung in der Stromversorgung entstehen und zu Schäden führen.

Überspannungsschäden in Stadtstaaten selten
„Nicht nur in Sachsen, sondern auch in Brandenburg (8,9%) und Thüringen (7,2%) sind die Bewohner besonders häufig von Überspannungsschäden betroffen. Einen kleinen Trost gibt es für die Sachsen jedoch: Obwohl sie die häufigsten Schäden zu beklagen haben, sind die Kosten im Schnitt mit 355 Euro am geringsten“, erläutert Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland Schadenmanagement. Am seltensten richten Blitze & Co. in den Stadtstaaten Hamburg (0,5%), Bremen (0,7%) und Berlin (0,9%) Schäden an. Aber auch in Schleswig-Holstein (2%) und im einwohnerstarken Nordrhein-Westfalen (3%) sind sie eher selten.

Teuerste Gewitterfolgen in Berlin
Bewohner der Stadtstaaten bleiben zwar von Überspannungsschäden verglichen mit dem bundesweiten Durchschnitt weitestgehend verschont, dafür sind die entstehenden finanziellen Folgen dort besonders hoch. Spitzenreiter ist Berlin mit einer durchschnittlichen Höhe von 522 Euro je Schaden, gefolgt von Hamburg (520 Euro) und Bremen (508 Euro). Zum Vergleich: Bundesweit verursacht ein Überspannungsschaden durchschnittlich Kosten in Höhe von 409 Euro. Nur Sachsen (355 Euro), Bayern (371 Euro) und Brandenburg (403 Euro) kommen günstiger davon.

Bundesweite InformationenPressemitteilung
Tabelle Schadendurchschnitt
Grafik Schadendurchschnitt
Tabelle Schadenhäufigkeit
Grafik Schadenhäufigkeit

+ + + Anmerkung + + +
Der Generali-Risikoatlas „Haus und Wohnen“ basiert auf einer Analyse im Bereich der Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung. Der fünfte Teil umfasst Schäden durch Überspannung. Weitere Auswertungen zu Großschäden, die die Existenz der Versicherten gefährden können, werden sukzessive veröffentlicht.  Alle Materialien finden Sie  in der  Online-Mediathek unter Risikoatlas. Hashtag: #Risikoatlas. Twitter: @GeneraliVers

Zur Serie Risikoatlas

Über den Generali-Risikoatlas „Haus und Wohnen“Die Generali in Deutschland hat im Bereich Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung mehr als 3,5 Millionen Verträge im Privatkundengeschäft von den Generali Versicherungen und der AachenMünchener analysiert. Als Ergebnis entstand ein deutschlandweiter Atlas über die Risiken, mit denen die Deutschen am häufigsten konfrontiert sind. Sturm-, Hagel- und Elementarschäden wurden in der Analyse nicht berücksichtigt, da die hohe Anzahl der Schadenfälle, die 2013 durch die Flutkatastrophe und Hagelstürme verursacht wurden, zu Verzerrungen in der Analyse geführt hätten.

Die Analyse bezieht sich auf einen Zeitraum von drei Jahren (2012-2014) und wurde auf zehn Jahre hochgerechnet. Das Ergebnis weist bei etwa 300.000 analysierten Schadenmeldungen in diesen drei Jahren einen durchschnittlichen Gesamtschadenaufwand je Jahr in Höhe von rund 171 Mio. Euro auf.

Generali in Deutschland
Die Generali in Deutschland ist mit rund 16,8 Mrd. € Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zum deutschen Teil der Generali gehören die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung, Deutsche Bausparkasse Badenia und Dialog sowie die konzerneigenen Dienstleistungsgesellschaften Generali Deutschland Informatik Services, Generali Deutschland Services, Generali Deutschland Schadenmanagement und die Generali Deutschland SicherungsManagement.

Giulio Benedetti
  • Giulio Benedetti
  • Leiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs