• The Human Safety Net, die globale Initiative der Generali zur Unterstützung benachteiligter Menschen, schließt eine Vereinbarung über eine dreijährige Partnerschaft mit dem SOS-Kinderdorf e.V.
  • Ziel ist der Ausbau von „Spielen zu Hause“, einem Präventiv-Angebot von SOS-Kinderdorf zur Stärkung der Erziehungskompetenz
  • SOS-Kinderdorf integriert im Gegenzug das Programm der Eltern-AG, einem bereits bestehenden Partner von The Human Safety Net, und ergänzt damit das Angebot um ein weiteres familienstärkendes Programm

München – The Human Safety Net hat sich in Deutschland der Unterstützung benachteiligter Familien bei der Erziehung als auch geflüchteter Menschen bei der Gründung eigener Unternehmen verpflichtet. Bereits heute engagiert sich die Generali und ihre Mitarbeiter bei zehn Standorten für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und sieben Refugee Start-Up Hubs in Deutschland. Insgesamt konnten dadurch bereits über 600 benachteiligte Menschen vom Engagement von The Human Safety Net profitieren. Im Rahmen des Programms für Familien gehört nun auch SOS-Kinderdorf e.V. zu den nationalen Partnern. Die Kooperation fokussiert zwei Bausteine: Zum einen unterstützt The Human Safety Net den Ausbau des Präventiv-Angebots „Spielen zu Hause“. Zum anderen wird das Programm der Eltern-AG, ein bereits bestehender Partner von The Human Safety Net, an fünf deutschen Standorten von SOS-Kinderdorf eingeführt und umgesetzt.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, sagt dazu: „Die neue deutschlandweite Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf stellt einen wichtigen Entwicklungssprung für unsere Initiative The Human Safety Net dar. Als größter Erstversicherer in  Europa tragen wir Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung – wir wollen das Leben der Menschen nicht nur versichern, sondern es verbessern. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit SOS-Kinderdorf das Angebot zur Förderung zahlreicher benachteiligter Familien in Deutschland weiter auszubauen.“

Der deutsche SOS-Kinderdorf-Verein setzt sich seit seiner Gründung 1955 dafür ein, dass Kinder in einer familiären Umgebung aufwachsen können: geliebt und geachtet, in einer Atmosphäre von Vertrauen und Verlässlichkeit. SOS-Kinderdorf ist in Deutschland mit 38 SOS-Kinderdorf-Einrichtungen an über 230 Standorten präsent. Darunter gibt es 16 SOS-Kinderdörfer sowie zahlreiche weitere Projekte und Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Ratsuchende. Allein in Deutschland erreicht und unterstützt der Verein mit seinen stationären, ambulanten und offenen Angeboten rund 108.000 Kinder, Jugendliche und Familien in erschwerten Lebenslagen.

Ausbau des Programms Spielen zu Hause" zur Stärkung der Erziehungskompetenz

Das Programm „Spielen zu Hause“ ist ein Angebot von SOS-Kinderdorf, bei dem Eltern und ihre Kinder zu Hause besucht werden. Im Zentrum steht das Spiel als Baustein einer gesunden Entwicklung von Kindern. Spielen ist ein universelles kindliches Bedürfnis. Aus Verhaltensweisen und Fertigkeiten, die ein Kind spielerisch entdeckt und erprobt, werden in der fortschreitenden Entwicklung zielgerichtete Fähigkeiten. Mit finanzieller Förderung durch The Human Safety Net baut SOS-Kinderdorf das Programm an fünf weiteren Standorten aus.

„Eine starke Familie ist die wichtigste Grundlage für die positive Entwicklung eines Kindes. Seit mehr als 60 Jahren ist SOS-Kinderdorf Experte auf diesem Gebiet und mit dieser wichtigen Arbeit betraut – ambulant und stationär. Die SOS-Sozialzentren und Familienstärkungsprogramme helfen gezielt besonders bedürftigen Kindern und deren Familien mit individuellen Angeboten und Programmen. Wir freuen uns zusammen mit The Human Safety Net unser Angebot in der Familienstärkung weiter auszubauen und danken Generali für die Förderung“, erklärt Dr. Kay Vorwerk, Vorstandsvorsitzender SOS-Kinderdorf e.V.

Aufnahme des Programms der Eltern-AG bei SOS-Kinderdorf

The Human Safety Net for Families hat das Ziel, durch die Verbesserung  der familiären Beziehungen in den ersten sechs Lebensjahren benachteiligten Kindern die gleichen Lebens- und Bildungschancen zu ermöglichen. Partner der Generali in Deutschland ist die Eltern-AG, die für ein praxisorientiertes Präventionspro­gramm steht: Es ermöglicht benachteiligten und isolierten Eltern, Interessen­gruppen zu bilden, und will ihnen damit helfen, verantwortungs­bewusstere Mütter und Väter zu werden. Zudem soll eine familiäre Atmosphäre und das gesellschaftliche Umfeld geschaffen werden, das Kinder brauchen, um chancengleich ins Leben zu starten. Das Programm der Eltern-AG wird an fünf Standorten von SOS-Kinderdorf eingeführt.

Dr. Andrea Timmesfeld, German Head of The Human Safety Net, erklärt: „Durch die neue Kooperation mit SOS-Kinderdorf erreichen wir die Eltern und Kinder dort, wo der Bedarf am größten ist. Wir freuen uns sehr über die neue Partnerschaft und sind gespannt, welche lokalen Projekte entstehen.“

The Human Safety Net unterstützt benachteiligte Menschen

The Human Safety Net ist eine von Generali geförderte globale Bewegung zur Unterstützung benachteiligter Menschen. Ihre Programme widmen sich verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen, haben aber ein Ziel gemeinsam: menschliches Potenzial zu fördern, indem zur Hilfe von Menschen für Menschen inspiriert wird.

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Generali in Deutschland
Die Generali in Deutschland ist mit 14 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie rund 10 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zum deutschen Teil der Generali gehören die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Dialog, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung und Deutsche Bausparkasse Badenia.               

Der SOS-Kinderdorf e.V.              
SOS-Kinderdorf bietet Kindern in Not ein Zuhause und hilft dabei, die soziale Situation benachteiligter junger Menschen und Familien zu verbessern. In SOS-Kinderdörfern wachsen Kinder, deren leibliche Eltern sich aus verschiedenen Gründen nicht um sie kümmern können, in einem familiären Umfeld auf. Sie erhalten Schutz und Geborgenheit und damit das Rüstzeug für ein selbstbestimmtes Leben. Der SOS-Kinderdorfverein begleitet Mütter, Väter oder Familien und ihre Kinder von Anfang an in Mütter- und Familienzentren. Er bietet Frühförderung in seinen Kinder- und Begegnungseinrichtungen. Jugendlichen steht er zur Seite mit offenen Angeboten, bietet ihnen aber auch ein Zuhause in Jugendwohngemeinschaften sowie Perspektiven in Berufsbildenden Einrichtungen. Ebenso gehören zum SOS-Kinderdorf e.V. die Dorfgemeinschaften für Menschen mit geistigen und seelischen Beeinträchtigungen. In Deutschland helfen in 38 Einrichtungen insgesamt über 3.900 Mitarbeiter. Der Verein erreicht und unterstützt mit seinen Angeboten rund 100.000 Kinder, Jugendliche und Familien in erschwerten Lebenslagen. Darüber hinaus finanziert der deutsche SOS-Kinderdorfverein 122 SOS-Einrichtungen in 37 Ländern weltweit.
Mehr Informationen unter www.sos-kinderdorf.de.                            

Giulio Benedetti
  • Giulio Benedetti
  • Leiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs

  • Stefan Göbel
  • Unternehmenskommunikation Leiter Externe Kommunikation

  • Theresa Schröder-Wölki
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