• Bausparsumme von rund 24.364 Mio. € auf Vorjahresniveau

  • Neugeschäft nach eingelöster Bausparsumme in Höhe von rund 2.369 Mio. € erzielt

  • Niedriges Zinsniveau bleibt Herausforderung für die Branche

Karlsruhe – Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG (Karlsruhe) blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2014 zurück.

Der Vertragsbestand nach Bausparsumme lag mit 24.364,2 (24.569,4 GJ 2013) Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres. Der Bestand an Baudarlehen stieg um 2,1 % auf 3.477,0 (3.406,1 GJ 2013) Mio. €, die Bauspareinlagen wurden auf 4.444,0 (4.404,7 GJ 2013) Mio. € ausgebaut. Das Neugeschäft nach eingelöster Bausparsumme betrug 2.368,7 Mio. € (2.569,1 Mio. €, -7,8 %; -10,1% Branche GJ 2013). Bei den Vorausdarlehen und Zwischenkrediten betrugen die Auszahlungen 539,8 (470,0 GJ 2013) Mio. €. Die Nachfrage nach Bauspardarlehen ging auf 65,1 (84,6 GJ 2013) Mio. € zurück.

Die Bilanzsumme blieb mit 5.280,4 (5.316,9 GJ 2013) Mio. € in etwa konstant. Der Bilanzgewinn ging auf 14,4 (18,3 GJ 2013) Mio. € zurück und wird wegen künftig steigender regulatorischer Eigenmittelanforderungen vollständig thesauriert.

Maßgeblich für die positive Geschäftsentwicklung sind die weiterhin konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden und des Vertriebs sowie das Kostenmanagement. Allerdings stellt das extrem niedrige Zinsniveau für die gesamte Branche der Bausparkassen auch weiterhin eine Herausforderung dar. „Die Rahmenbedingungen sind schwierig, aber die Badenia hat sich gut behauptet. Dies ist vor allem auch Ergebnis unserer sehr stabilen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Deutschen Vermögensberatung, unserem wichtigsten Vertriebspartner“, sagte Dr. Jochen Petin, Vorstandsvorsitzender der Badenia.

Handlungsbedarf aufgrund des Niedrigzinsniveaus
Bedingt durch das anhaltende Niedrigzinsniveau sank der Zinsüberschuss auf 94,4 (103,0 GJ 2013) Mio. €. Es wird zunehmend schwierig, im Rahmen der restriktiven Kapitalanlage-Vorschriften für Bausparkassen eine adäquate Anlage der liquiden Mittel zu finden. Zur Stabilisierung des Zinsüberschusses kommt der Ausweitung des Kreditgeschäfts folglich eine große Bedeutung zu.

Das Niedrigzinsniveau hat auch ein striktes Kostenmanagement erforderlich gemacht. Die Sachkosten wurden  auf 22,4 (25,1 GJ 2013) Mio. € reduziert, die Anzahl der Mitarbeiter sank zum Jahresende auf 585 Personen (618 GJ 2013). Infolge des anhaltenden Niedrigzinsniveaus und unter Beachtung der aktuellen Rechtsprechung hat auch die Badenia in geringem Umfang Vertragskündigungen ausgesprochen. Insgesamt waren davon rund 11.000 Verträge, d.h. ca. 1 % des Bestands, betroffen.  

Ausgezeichneter Service und passende Produkte
Die Kundenzufriedenheit konnte im fünften Jahr in Folge verbessert werden. Sie hat sich damit erheblich besser als der Marktdurchschnitt entwickelt.

Für sehr guten Kundenservice erhielt die Badenia im Jahr 2014 erstmals vier KUBUS-Gütesiegel, darunter erneut ein „Hervorragend“ für den Telefonkontakt. Dr. Jochen Petin sieht dies als „sichtbares Ergebnis der unternehmensweiten Ausrichtung am Ziel der Kundenzufriedenheit“.

Im Februar 2015 wurde der neue Tarif „Via Badenia 15“ eingeführt, der das derzeit niedrige Zinsniveau berücksichtigt. Außerdem wurde das Zwischenkredit-Angebot erweitert, um Modernisierungsmaßnahmen noch leichter finanzieren zu können.

2015 Herausforderndes Geschäftsjahr
Das anhaltend niedrige Zinsniveau wird die Ertragssituation der Bausparkassen und damit auch die Badenia im laufenden Geschäftsjahr weiter belasten. Zudem steigen die regulatorischen Anforderungen. Demgegenüber regen das starke Interesse am Immobilienerwerb bzw. der Sanierung/Modernisierung die Nachfrage nach den Produkten an. Dr. Jochen Petin: „In einem schwierigem Marktumfeld nutzt die Badenia – mit starker Unterstützung der DVAG – die Chancen am Markt und ist für die absehbare Zukunft richtig positioniert.“

Weitere Kennzahlen sind dem Geschäftsbericht 2014 zu entnehmen, der auf der Website www.badenia.de unter folgendem Link zum Download bereitsteht:
www.badenia.de/fileadmin/badenia/pdfs/Geschaeftsbericht2014.pdf

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Deutsche Bausparkasse Badenia AG
Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG ist der Spezialist für Wohnvorsorge innerhalb der Generali Deutschland. Die Badenia bietet marktgerechte Bausparprodukte, Vor- und Zwischenfinanzierungen, Immobiliendarlehen sowie Produkte für die Eigenheimrente und ermöglicht ihren Kunden so die Baufinanzierung aus einer Hand. Die Badenia ist bundesweit tätig und betreut rund 1,1 Millionen Kunden. Bedeutendster Vertriebspartner ist die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG).
www.badenia.de

  • Dr. Andrea Timmesfeld
  • Leiterin Unternehmenskommunikation