Die Reifenwartung ist etwas, das oftmals vernachlässigt wird. Dabei ist es äußerst wichtig, den Zustand von Autoreifen regelmäßig zu überprüfen, um die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten – und den Geldbeutel zu schonen. Wusstest Du, dass sich der Kraftstoffverbrauch bei zu niedrigem Reifendruck deutlich erhöhen kann? Mit diesen Tipps kannst Du ganz einfach den Zustand deines Reifen überprüfen – damit Du sicher von A nach B gelangst.

Reifendruck

Der korrekte Reifendruck ist ein entscheidender Aspekt, der die Sicherheit deines Fahrzeugs und einen optimalen Kraftstoffverbrauch gewährleistet. Ist der Luftdruck zu niedrig, fahren sich die Reifen schneller ab und es wird mehr Kraftstoff verbraucht. Außerdem kann sich der Bremsweg dadurch enorm verlängern. Der Reifendruck hat auch Auswirkungen auf das Fahrverhalten deines Autos. Zu wenig Luft kann zu einem ungleichmäßigen Grip auf der Straße und im schlimmsten Fall zu Verkehrsunfällen führen. Aber auch ein zu hoher Reifendruck kann schädlich sein. Hierbei liegt nur die Mitte des Reifens auf der Straße auf, was ebenfalls einen erhöhten Kraftstoffverbrauch und Verschleiß verursacht. Kurz gesagt: Bei optimalem Reifendruck bleibst Du sicher in der Spur, schonst deine Reifen und sparst Kraftstoff.

Der korrekte Reifendruck ist vom Autohersteller vorgegeben. Genauere Angaben dazu findest Du zum Beispiel im Handbuch deines Autos oder online in den Reifendrucktabellen des jeweiligen Reifenherstellers.

Profiltiefe

Fabrikneue Sommerreifen haben eine Profiltiefe von 8 mm. Bei Winterreifen sind es 9 mm. Alle Autoreifen fahren sich mit der Zeit ab, wobei es bei einer Profiltiefe unter 3 mm bereits gefährlich werden kann. In Europa ist für Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Bei Winterreifen muss die Profiltiefe mindestens 4 mm betragen. Du solltest die Profiltiefe deiner Reifen monatlich überprüfen. Dazu kannst Du zum Beispiel einen Reifenprofilmesser verwenden, den es auch online zu kaufen gibt.

Sichtprüfung

Du solltest deine Reifen ebenfalls einmal im Monat auf grobe Anzeichen von Verschleiß wie Beulen oder Risse überprüfen. Achte dabei auch gleich auf die Spureinstellung und mögliche Unwuchten. Wenn ein Reifen nicht ganz rund läuft, führt dies beim Fahren zu Vibrationen. Ein flatterndes Lenkrad kann ebenfalls ein Anzeichen für eine Unwucht sein. Wenn die Spur verstellt ist, zieht das Fahrzeug während der Fahrt auf eine Seite. Derartige Mängel erhöhen nicht nur den Reifenverschleiß, sondern auch das Unfallrisiko. Lasse dein Auto daher auf jeden Fall regelmäßig in einer Werkstatt überprüfen und gegebenenfalls eine Achsvermessung und Auswuchtung der Reifen durchführen. Wenn Du die oben genannten Mängel feststellst, solltest Du dein Auto am besten sofort in eine Werkstatt bringen.

Sauberkeit

Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn Du regelmäßig auf rauen, unebenen Schotterstraßen unterwegs bist. Da sich Steine und Kiesel leicht in deinen Reifen festsetzen können, solltest Du sie regelmäßig auf Ablagerungen untersuchen und säubern.

Bei längeren Fahrten kann es sich durchaus lohnen, einen gewarteten Ersatzreifen in den Kofferraum zu legen. Überprüfe den Allgemeinzustand deiner  Autoreifen mindestens einmal pro Monat – vor allem, wenn das Auto längere Zeit nicht bewegt wurde – und lasse mindestens einmal pro Jahr einen umfassenden Fahrzeugcheck in der Werkstatt Durchführen. Gehe auf Nummer sicher und investiere in eine gute Kfz-Versicherung und einen Schutzbrief. So bist Du optimal abgesichert und bleibst  auch im Fall der Fälle nicht auf der Strecke.

Egal, ob klein oder groß, Hybrid oder elektrisch: Die Sicherheit deines Autos hat in jedem Fall oberste Priorität.