Umweltschutz – auch beim Sparen und Vorsorgen: Mit einer nachhaltigen Altersvorsorge sicherst du dich nicht nur für den Ruhestand ab, sondern hilfst gleichzeitig Klima und Umwelt. Aber was heißt „nachhaltig“ eigentlich genau, und wie funktioniert das beim Investieren für den Lebensabend?

Die doppelte Vorsorge

Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Zu Recht, denn Probleme wie der Klimawandel können langfristig richtig gefährlich werden – für unseren ganzen Planeten. Deshalb bemühen sich Regierungen, Unternehmen und ganz normale Bürger um nachhaltigeres Verhalten. Damit ist ein Wirtschaften gemeint, das nicht durch Raubbau die Grundlagen für den eigenen Fortbestand untergräbt, sondern Ressourcen schont und pflegt. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und prägt auch heute noch ganz selbstverständlich die Entscheidungen der Förster. Schon aus Eigeninteresse, denn wenn zu viel Holz geschlagen wird, wächst zu wenig nach. So gesehen ist das Sparen und Anlegen für den Ruhestand an sich auf eine Weise auch schon nachhaltig: Du sorgst dafür, dass du dich und deine Familie weiterhin ernähren kannst. Wenn du dich dabei auch noch für eine Altersvorsorge entscheidest, die ökologisch und sozial nachhaltig ist, dann hast du doppelt vorgesorgt – für dich und die Umwelt. Deine Beiträge werden bei der nachhaltigen Altersvorsorge nur in solche Anlageformen investiert, die strenge ethische, ökologische und soziale Kriterien erfüllen. Zugleich bieten sie natürlich auch attraktive Renditen und Zinssätze, von denen du dann im Alter profitierst.

Ökologisch, sozial, verantwortungsvoll: Die ESG-Kriterien

Mit einer nachhaltigen Altersvorsorge liegst du voll im Trend: Laut einer Umfrage legt jeder zweite Deutsche bei der Kapitalanlage Wert auf Nachhaltigkeit. Stellt sich nur die Frage: Wie kannst du sicher sein, dass ein bestimmtes nachhaltiges Finanzprodukt auch wirklich hält, was es verspricht? Dafür gibt es eine Reihe von Vorgaben, die unter dem Kürzel „ESG“ zusammengefasst werden. Das steht für „Environmental, Social, and Corporate Governance“, auf Deutsch: ökologische, soziale und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Ganz klar ist der erste Aspekt: Du möchtest nicht, dass deine Beiträge in einen Anlagefonds fließen, der in umweltschädliche Geschäftsfelder investiert. Also nicht in Unternehmen, die eine schlechte CO2-Bilanz aufweisen oder die Lebensbedingungen bedrohter Tierarten gefährden. Punkt 2: Außerdem soll deine Rente nicht aus sozial fragwürdigen Erträgen finanziert werden, etwa durch Zwangsarbeit, Ausbeutung oder unmenschliche Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern. Und drittens müssen Unternehmen, die für ESG-Fonds in Frage kommen, auch noch Kriterien der guten Unternehmensführung erfüllen (Corporate Governance). Dazu gehören beispielsweise die Abwehr von Korruption und eine funktionsfähige interne Kontrolle. Die Vereinten Nationen haben eine Aufstellung von 17 Nachhaltigkeitszielen verabschiedet, die ein genaueres Bild der einzelnen Themen geben. Auf die Überwachung von ESG-Kriterien haben sich zudem bestimmte Einrichtungen spezialisiert, die beispielsweise Listen nachhaltiger Unternehmen erstellen und aktualisieren (Nachhaltigkeits-Index). Aussagekräftig sind auch Informationen und Bewertungen durch unabhängige Finanzdienstleister wie z.B. Morningstar. Diese Firma vergibt für Fonds in Nordamerika und Europa eine Beurteilung darüber, wie nachhaltig sie im Vergleich zu anderen Produkten sind. Das ist ein praktisches Hilfsmittel, weil die Einteilung auf einer Punkteskala (1 bis 5 Globes bzw. „Globusse“) das Resultat gut nachvollziehbar macht.

Nachhaltige Möglichkeiten: Große Produktauswahl

Zum Glück hast du bei der Gestaltung deiner nachhaltigen Altersvorsorge eine große Bandbreite an Optionen. So kannst du die individuelle Absicherung für deine Familie und dich ganz nach persönlichen Werten und Schwerpunkten gestalten. Bei der Generali Deutschland Lebensversicherung hast du im Rahmen der privaten Rentenversicherung, z. B. dem Vermögensaufbau & Sicherheitsplan die Möglichkeit, Fonds für die Anlage auszuwählen, aus denen sich der Grundstock deiner Altersvorsorge zusammensetzt. Du t kannst dabei gezielt nachhaltige Fonds aussuchen. Sie haben die entsprechenden Gütesiegel oder Bewertungen Zum Beispiel den DWS INVEST ESG EQUITY INCOME LD. Klingt kompliziert, bedeutet aber schlicht eine Auswahl von Investments in Unternehmen, die in Sachen ESG-Wertung gut dastehen. Von Morningstar wird dieser Fonds mit starken vier von fünf Nachhaltigkeits-Globes bewertet.

Oder du entscheidest dich für einen Mischfonds wie den DWS ESG MULTI ASSET DYNAMIC LD. Dabei wird je nach Lage auf den Finanzmärkten in solide festverzinsliche Wertpapiere investiert, wie Staats- und Unternehmensanleihen, aber eben bei günstigen Gelegenheiten auch in Aktien von Unternehmen – und das alles mit Fokus auf einen niedrigen CO2-Fußabdruck. Der ist um ein glattes Drittel niedriger als bei vergleichbaren Fonds, was Morningstar sogar mit der Spitzenwertung von fünf Globes belohnt.

Und es gibt noch viel mehr Optionen, z.B. einen weltweit anlegenden DWS Aktienfonds, der nur in solche Firmen investiert, die zumindest eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele nachweislich fördern. Oder einen EU-Rentenfonds, der allerhöchste Sicherheit mit Nachhaltigkeit verbindet. Noch raffinierter: Ein Generali-Fonds, der einerseits auf Anlagen konzentriert ist, die speziell von der Alterung unserer europäischen Gesellschaften profitieren. Der aber andererseits garantiert zu mindestens 90 Prozent in Unternehmen investiert, die sich anerkannten ökologischen und sozialen Kriterien für verträgliches Wirtschaften verschrieben haben.

Viele Wege führen zum Ziel

Eine Fondsgebundene Altersvorsorge von der Generali hat aber auch noch viele andere Pluspunkte. Sie ist flexibel und mit vielen Zusatzbausteinen gestaltbar, zur Absicherung von Risiken, die das Leben bringen kann. Außerdem bietet sie steuerliche Vorteile.  Auch für finanzielle Nachhaltigkeit ist also rundum gesorgt.

Wenn du dich für eine staatlich geförderte Riester-Rente interessierst, ermöglicht dir die Generali übrigens ebenfalls eine nachhaltige Anlage. Die RiesterRente STRATEGIE PLUS der Generali Deutschland Lebensversicherung  garantiert dir nicht nur 100 % deiner Beiträge. Sie bietet dir außerdem mit einem nachhaltigen Strategiefonds eine „grüne“ Option mit Investitionen nach ESG-Kriterien. Gut zu wissen ist außerdem: Die Generali arbeitet als Unternehmen selbst ebenfalls nach nachhaltigen Kriterien. Wir investieren z.B. für deine Versicherungen kein frisches Geld mehr in Kohletagebaue und -kraftwerke. Und auch intern läuft alles nachhaltig: Von 100 Prozent regenerativem Strom bis zu humanitären Projekten zeigen wir, dass Nachhaltigkeit einfach Herzenssache ist. Für welche der vielen nachhaltigen Optionen von der Generali du dich also auch bei deiner Altersvorsorge entscheidest: Du kannst dir sicher sein, dass sie nachhaltig gut sind – für dich und ebenso für unseren ganzen Planeten.

Zusammenfassung:

Nachhaltige Altersvorsorge liegt im Trend. Aus gutem Grund, denn damit tust du etwas Gutes für dich selbst und den ganzen Planeten. Es gibt dabei einige wichtige Kriterien – und viele attraktive Optionen.

Nachhaltige Altersvorsorge: Wie funktioniert das, welche Kriterien gibt es dafür, was für Optionen existieren für den Verbraucher?

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