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Die meisten Menschen werden es nicht gerne hören, aber Altern beginnt schon ab 20 Jahren. Weitere zwanzig Jahre später wird dies meist sichtbarer. Im Laufe der Jahre nimmt nicht nur das Denkvermögen, sondern auch der Körper baut unbemerkt ab. Tröstlich ist es dann zu wissen, dass die Voraussetzungen, gesünder und unbeschwerter zu altern, nie besser waren als heute.

Altern ist ein Teil der Lebensgeschichte

Nach einem langen Arbeitstag oder nach dem Sport hast du dir bestimmt auch schon einmal gedacht „langsam werde ich alt“. Zum Beispiel, weil die Erholung nach der Sporteinheit etwas länger gedauert hat als sonst. In dieser Beobachtung liegt ein kleiner Funken Wahrheit: Je älter wir werden, desto langsamer laufen die Erneuerungs- und Regenerationsvorgänge im Körper ab. Wie schnell oder langsam unser Körper sich erholt, hängt aber nicht nur von unseren Genen oder von Umwelteinflüssen ab. Unsere persönliche Lebensführung trägt entscheidend dazu bei, wie schnell wir altern.

Welche Veränderungen bringt der Alterungsprozess mit?

Kaum haben Menschen mit rund 20 Jahren ihre Wachstumsphase abgeschlossen, büßt der Körper wieder seine Jugendlichkeit ein. Glücklicherweise zunächst nur unmerklich und in winzigen Schritten, aber dennoch: Viele persönliche und äußere Einflüsse entscheiden darüber, inwieweit Gesundheit und Krankheit im Alter eine Rolle spielen werden.

Wissenschaftlich wird der Alterungsprozess in primäre und sekundäre Faktoren eingeteilt:

  • Zu den primären Faktoren zählt beispielsweise die naturgegebene Eigenschaft der Körperzellen, sich zu teilen und zu erneuern. In jungen Jahren ist die Haut elastisch, prallvoll mit Kollagen und sorgt für jugendliche Frische. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit der Zellen ab, das Hautbild verändert sich.
  • Zu den sekundären Faktoren zählen dein Lebenswandel, mögliche Krankheiten, Erkrankungen oder Umweltfaktoren. Diese summieren sich mit den primären Eigenschaften deines Körpers auf und beschleunigen oder verlangsamen deinen Alterungsprozess.

Wie verändert sich der Körper im Alter?

Bei Begriffen wie “alt werden” oder “alt sein” gehen die Meinungen deutlich auseinander. Einigen Menschen fällt es schwer, sich mit dem Thema Alterserscheinungen anzufreunden. Wer jung ist, gilt als attraktiv und kann auf dem Schönheitsmarkt mithalten. Dennoch treten mit der Zeit unwillkürliche Zeichen der Alterung auf, wenn auch nicht alle zeitgleich:

  • Die Haut verliert ab dem 30. Lebensjahr zunehmende an Elastizität und Spannkraft. Sie sieht nicht mehr so frisch aus. Erste Fältchen um Augen und Mund bilden sich.
  • Auch die Muskeln verlieren ab 30 an Kraft, weil die Anzahl der Muskelfasern weniger wird und damit die Muskelmasse schwindet.
  • Das Skelett ändert beim Altern ebenfalls seine Festigkeit. Die Knochendichte nimmt ab, da die Knochen vor allem im höheren Alter spröder werden und nicht mehr so belastbar wie früher sind.
  • Augen und Ohren unterliegen schon zeitig dem Alterungsprozess, weil die Linsen weniger elastisch sind und die Sehschärfe nachlässt. Das Gehör lässt im Alter vor allem bei den Menschen nach, die in ihrem Leben starker Lärmbelästigung ausgesetzt waren.
  • Geruchs- und Geschmackswahrnehmung werden schwächer, weil die Sinneszellen von Nase und Zunge abnehmen.

Auch die inneren Organe büßen aufgrund von Alterung an Jugendlichkeit ein. Organzellen sind nicht in der Lage, sich zu erneuern oder zu regenerieren. Sie verschleißen und verlieren nach und nach ihre Funktionsfähigkeit. Ungünstige körperliche Voraussetzungen können den Alterungsprozess im Inneren des Körpers zusätzlich erschweren. 

Mit ein paar Tipps zur gesunden Lebensweise und Vorbeugung alterstypischer Krankheiten, bleibst du gesund im Alter.

Informiere dich hier über die wichtigsten Check-Ups für Frauen und Männer ab 30 Jahren.

Wie bleibe ich bis ins Alter körperlich und geistig fit?

Wenn du dich schon früh mit der Frage auseinandersetzt, wie du das Alter erleben möchtest, erfüllst du die besten Voraussetzungen. Denn so weißt du, wie es möglich ist, fit und gesund alt zu werden. Eine gesunde Lebensführung mit optimaler Ernährung, Sport oder Bewegung und Entspannung zählen auf jeden Fall dazu und tragen erheblich zur Lebenserwartung bei.

Keine Sorge, Spaß mit Freunden, Geselligkeit und Freude sind die besten Grundlagen, auch wenn dabei hin und wieder Alkohol serviert wird. Es ist wie immer das Maß der Dinge, das über den Erfolg entscheidet. Auch auf Rauchen solltest du verzichten. Raucher altern nicht nur schneller, auch die Gesundheit leidet darunter. Ihre Lebenserwartung ist niedriger als bei Nichtrauchern. Stattdessen mit der Familie gemeinsame Zeit zu verbringen, fördert den Stressabbau und bereitet zusätzlich Freude.

Besonders wichtig ist zudem ausreichend Schlaf, damit der Körper genügend Zeit hat sich zu regenerieren und Erkrankungen gar nicht erst aufkommen können. Auch die Rolle der Ernährung solltest du nicht unterschätzen. Viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und Milchprodukte helfen dem Körper sich vor Zellstress zu schützen. Übrigens ist es ebenso wichtig ausreichend Wasser zu trinken, damit die Nieren optimal funktionieren. 2-3 Liter kann ein gesunder Körper täglich verarbeiten, sodass keine Defizite aufkommen.

Mit diesen Vorschlägen, wie du deinen Körper auf die späteren Jahre vorbereiten und die Lebenserwartung steigern kannst, schaffst du eine wichtige Grundlage. Sie könnten noch weiter ergänzt werden, denn auch Seele und Geist sollten gesund sein, damit der Körper in Ruhe seine Pflichten erfüllen kann. Yoga, Meditation oder andere Entspannungstechniken sind hierbei sehr hilfreich, um im Gleichgewicht zu bleiben oder es weiterhin zu erhalten. Wichtig ist zudem Abwechslung im Alltag. Bereits ein regelmäßiges Treffen mit Freunden oder der Austausch beim wöchentlichen Vereinstreffen können erheblich dazu beitragen, den Geist fit zu halten.

Und wie wäre es ein neues Musikinstrument zu erlernen? Die zunehmende Freizeit im Alter bildet hierfür die perfekte Grundlage. Zudem trainiert das Spielen von Musikinstrumenten neben dem Gehör auch das Hirn. Denn ein gesundes Gehirn zeichnet sich dadurch aus, dass dieses immerzu gefordert und dadurch schlussendlich gefördert wird.

Fazit

Jeder Mensch kommt mit individuellen Genen auf die Welt, welche die Basis für sein ganzes Leben darstellen. Hierbei ist nicht nur die persönliche Lebensführung ausschlaggebend. Du solltest dich auch weitestgehend vor schädlichen Umweltfaktoren schützen. Für einen gesunden Geist sind Zufriedenheit und Zuversicht besonders wichtig, da Sorgen und Ärger unschöne äußerliche Veränderungen beschleunigen. Um den kommenden Jahren entspannt entgegen zu blicken, bieten wir dir mit unserem Versicherungsangebot individuelle Lösungen. Unsere Ratschläge, Ideen und Empfehlungen können dir helfen, deine künftigen Lebensjahre zu sichern und damit sorgenfreier zu machen.

Wer auch in finanzieller Hinsicht unbeschwert altern möchte, baut rechtzeitig vor mit dem Vermögensaufbau und Sicherheitsplan der Generali.

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