Wenn der Vermieter seine Wohnung verkauft oder diese aus anderen Gründen in andere Hände übergeht, so gibt es häufig eine große Unsicherheit. Eine Mieterhöhung sollte nur durchgeführt werden, wenn es bis zu einem bestimmten Maß erlaubt ist.

Mieterhöhung nach Eigentümerwechsel bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete

Mit der Wohnung bekommt der neue Eigentümer auch Rechte und Pflichten. Er darf den Vertrag nicht kündigen oder ändern. Eine Mieterhöhung ist nach einem Eigentümerwechsel bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete laut Paragraph 558 BGB nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Dies geht nur, wenn die letzte Erhöhung mehr als ein Jahr zurückliegt. Weiterhin darf die Miete in einem Zeitraum von 3 Jahren nicht mehr als 20 Prozent steigen. Die Vergleichsmiete gibt an, wie hoch die durchschnittliche Miete war. Diese Werte findet man im aktuellen Mietspiegel.

Weitere Mieterhöhung bei Modernisierung

Eine Erhöhung über die örtliche Vergleichsmiete hinaus ist dann möglich, wenn der neue Vermieter Modernisierungsmaßnahmen durchführt. Die Steigerung der jährlichen Miete darf nicht mehr als 11 Prozent der Kosten betragen, die für die Modernisierung verwendet werden. Im Ratgeber finden Sie mehr Informationen zur Mieterhöhung nach Modernisierung. Mit einem Wohnungs-Rechtsschutz sind Sie stets auf der sicheren Seite.

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