Die verschiedenen Wetterbedingungen und die richtige Kleidung

Das Wetter macht was es will: Laufsport in der Natur hat ziemlich viele Vorteile, allerdings kann das Wetter einem ganz schön in die Quere kommen. Man kann es weder planen oder kontrollieren noch irgendwie verändern.. Man muss es nehmen wie es kommt!

Aber wie heißt so schön: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung“ und da ist auch einiges dran! Mit der richtigen Kleidung und der richtigen Ausrüstung (z.B. Sonnencreme, Trinken, Wechselsachen etc.) kann man den nicht so optimalen Wetterbedingungen entgegenwirken und einen tollen Lauf haben!

Ich rede hierbei natürlich nicht von Gewitter oder von so einem Unwetter, dass es scheint, als würde die Welt gleich untergehen! Da sollte man natürlich nicht laufen gehen! Ich rede von den ganz normalen Wetterbedingungen in den verschiedenen Jahreszeiten wie z.B. Hitze und Schwüle im Sommer oder Kälte und Glatteis im Winter. In diesem Artikel möchte ich also darauf hinaus, wie ihr euch richtig kleiden und den entsprechenden Wetterbedingungen anpassen könnt!

 

Zunächst möchte ich generell auf die Laufkleidung eingehen. Besonders empfehlenswert sind solche „dryfit“ Stoffe! Diese ermöglichen eine schnellere Schweißverdampfung, indem sie die Feuchtigkeit nach außen transportieren. Zudem trocknen sie schnell und saugen sich nicht so voll wie Baumwolle, welche bis zu 40 Prozent des Eigengewichts an Wasser aufnehmen kann und somit erheblich schwerer werden. Für den Anfang ist eine solche normale Baumwollbekleidung natürlich ausreichend, aber wenn ihr richtig mit dem Laufen durchstarten wollt, dann achtet bei eurem nächsten Kauf darauf und stattet euch mit funktioneller Sportkleidung aus!

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter in Deutschland regnet es ziemlich oft! Es gibt inzwischen unzählige verschiedene Kleidungsmöglichkeiten, wie man sich dagegen wappnen kann, aber um kein Vermögen für zig verschiedene Kleidungsstücke auszugeben, empfehle ich euch Wind und Wetter Jacken bzw. ganz leichte Softshell Jacken mit Kapuze. Die sind am praktischsten, weil man sie sowohl bei mittelmäßigen Temperaturen einfach über seinem Sportshirt tragen kann als auch bei Schnee und kalten Temperaturen im Zwiebellook (auf den gehe ich später noch genauer ein). Somit werden die meisten Wetterbedinungen mit einem Kleidungsstück sinnvoll abgedeckt.

Während im Sommer ein Shirt und kurze Hose ausreicht, rate ich euch bei wirklich kalten Temperaturen zu dem Zwiebellook und zwar bestehend aus 3 Schichten.

Die erste Schicht sollte ein enges  Funktionssportshirt sein, welches wirklich direkt auf der Haut aufliegt und dem Schweißtransport dient.

Die zweite Schicht sollte ein langärmliges Funktionsoberteil sein, welches der Wärmeisolation und ebenfalls dem Schweißtransport dient.

Die dritte Schicht sollte dann die Wind und Wetter Jacke sein, von der ich vorhin schon gesprochen habe.

Zudem trage ich auch zwei lange Sporthosen übereinander, was doch einiges ausmacht, auch wenn das Material nur sehr dünn ist.

Für die Kälte im Winter gibt es außerdem bereits einige Dinge, die das Laufen gehen angenehmer machen und ich auf jeden Fall empfehlen kann. Dazu zählen vor allem Laufhandschuhe. Diese halten die Hände natürlich auch nicht super warm, aber sie sind schon mal eine große Hilfe bei der Kälte und dank der Touchscreenfunktion kann man sein Handy, Musikplayer usw. weiterhin problemlos bedienen.
Des Weiteren kann ich Laufschals und eine Mütze empfehlen, weil man über Kopf und Nacken 40 Prozent der Körperwärme verlieren kann. Außerdem verkrampft man schnell und verspannt unangenehm, wenn es im Nacken zieht, sodass man darauf achten sollte.

Außerdem ist das Aufwärmen ganz wichtig! Was im Sommer vielleicht unproblematisch ohne Aufwärmen möglich ist, kann bei Kälte schnell zu Verletzungen wie z.B. Muskelfaserrisse, führen. Ich persönlich empfehle zudem noch ein wärmendes Gel, welches man sich vor dem Laufen gehen auf die betroffenen Stellen schmiert. Es erwärmt die Muskulatur, regt die Durchblutung an. Ich schmier mir damit im Winter immer meine Knie, Waden, meinen Leistenbereich und den Nacken ein.

Vor allem im Winter wird es schnell dunkel, sodass man vielleicht nicht die Möglichkeit hat im Hellen laufen zu gehen. Wenn man also im Dunkeln laufen geht, dann sollte man Lauflichter und/oder eine Taschenlampe mitnehmen, vor allem wenn man an der Straße entlang läuft! Zum einen hilft es einem selber den Weg und mögliche Unebenheiten besser zu sehen und zum anderen ist es wichtig, damit andere einen auch besser sehen können! Dafür eignen sich z.B. auch reflektierende Streifen, die oftmals bereits in Laufjacken integriert sind (Achtet mal beim nächsten Einkaufen darauf!).

Die verschiedenen Jahreszeiten bringen teilweise verschiedene Extreme und Gefahrenpotenziale mit sich, auf die man entsprechend achten muss. 

Im Sommer hat man selbst in Deutschland öfters mal mit Temperaturen von 35 Grad zu kämpfen oder mit einer unglaublichen Schwüle. In solchen Fällen ist das Trinken noch viel wichtiger als eh schon und darf auf keinen Fall zu kurz kommen! Deshalb sollte man sich beim Laufen eine Flasche Wasser mitnehmen (z.B. in einem Bauchgurt oder bei einer sicheren Stelle der Strecke vorher deponieren).
Zudem ist Sonnenschutz sehr wichtig! Zum einen eine gut einziehende Sonnencreme und gegebenenfalls auch einen Kopfschutz, um einen Sonnstich zu vermeiden.

Im Herbst dagegen muss man gut auf das herabgefallende Laub aufpassen! Durch die nasse Jahreszeit wird das Laub auf dem Boden sehr rutschig, worauf man vor allem in Kurven achten sollte. Lauft dann lieber etwas langsamer bevor ihr ausrutscht und euch verletzt!

Das gleiche gilt natürlich auch für den Winter, wenn Schnee liegt oder es Glatteis gibt! Hierbei rate ich euch auf jeden Fall Strecken herauszusuchen, wo gestreut wird. Ich bin letzten Winter das erste Mal bei Schnee und Glatteis gelaufen und kann euch wirklich nur sagen wie rutschig das ist! Deshalb nochmal: Sicherheit geht immer vor! Lauft lieber etwas langsamer und bedachter als auf Teufel komm raus eure Bestzeit laufen zu wollen! Durch den Schnee könnt ihr außerdem z.B. mögliche Unebenheiten nicht sehen, stark umknicken und gegebenenfalls verletzen, also passt gut auf!

 
Eure @Valentina_just_do_it

Über Valentina - valentina_just_do_it

Valentina just do it

Valentina ist jung, frisch und dynamisch. Neben ihrem Sport- und Fitnessprogramm, zeigt sie auf ihrem Blog Valentina_just_do_it (valentina-just-do-it.com) tolle und ansprechende, gesunde Rezeptideen zum Nachkochen. Ihr Motto: Einfach mal machen – Just do it! Mit ihren Beiträgen rund um Sport, Ernährung und Lifestyle macht sie Lust, auf ein gesundes Leben mit Bewegung.

Im Generali Magazin unterstützt Valentina euch, eure Motivation zu stärken und zeigt euch, wieso man Aufgaben oder Herausforderungen einfach mal angehen soll! 

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