Viele junge Fahrer haben Angst, dass sie ihren Führerschein verlieren, nur weil sie geblitzt worden sind. In der Regel ist der Führerschein zwar noch nicht verloren ist, allerdings kann das Risiko steigen, das man ihn verliert. 

Probezeit heißt gesonderte Strafen

Der Bußgeldkatalog unterscheidet zwischen A- und B-Verstößen. Als Fahranfänger sollte man diese Unterschiede kennen, damit man sich den Risiken auch bewusst ist. A-Verstöße stellen schwerwiegende Verstöße im Straßenverkehr dar. Dazu gehört die Unfallflucht, das Überfahren einer roten Ampel und das Fahren unter Alkoholeinfluss. Bei B-Verstößen handelt es sich um Taten, die nicht so gravierend sind. Dazu zählen das Falschparken oder Telefonieren während des Fahrens.

Wenn die Tat während Ihrer Probezeit einem A- oder B-Verstoß unterliegt dann bekommen Sie nicht nur ein Bußgeld, sondern auch eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Dies ist sehr ärgerlich, weil Sie zusätzlich noch ein Aufbauseminar besuchen müssen.

Problematisch wird es aber erst, wenn Sie während dieser verlängerten Probezeit einen dieser beiden Verstöße begehen, dann wird nämlich Ihr Führerschein eingezogen.

Geblitzt in der Probezeit: Alles halb so wild?

Wenn Sie während Ihrer Probezeit geblitzt werden, hat das keine Auswirkungen auf Ihre Probezeit. Erst, wenn Sie mit Ihrem Auto oder Motorrad mehr als 20 km/h zu schnell unterwegs waren, begehen Sie einen A-Verstoß. Dann wird Ihre Probezeit um 2 Jahre verlängert.

Grundsätzlich sollten Sie während der Probezeit immer besonders vorsichtig fahren, um sicher unterwegs zu sein und Ärger mit den Behörden zu vermeiden.