Heftiger Wind, Regen und Blitze: Ein Orkan ist in mehrfacher Hinsicht eine Bedrohung für Mensch und Eigentum. Du kannst die Gefahren für dich und dein Zuhause jedoch deutlich verringern, indem du dich gut informierst und die richtigen Sicherheitsvorkehrungen triffst.

In deiner Gegend droht Windstärke 8? So bereitest du dich am besten auf den Sturm vor.

1. Mit Kerzen und Taschenlampen auf einen Stromausfall vorbereiten

Bei einem Unwetter fällt häufig auch der Strom aus. Dann kommt es besonders gelegen, wenn du Kerzen und Streichhölzer oder eine Taschenlampe griffbereit hast. Ebenfalls eine gute Idee: ein batteriebetriebenes Radio. So bleibst du selbst bei einem Stromausfall auf dem Laufenden. Überprüfe außerdem, ob dein Handyakku geladen ist.

2. Alle Türen und Fenster schließen

Das ist ja eigentlich klar. Aber ein gekipptes Fenster wird schnell übersehen und dann fällt es erst auf, wenn es klirrt. Kontrolliere zur Sicherheit alle Fenster und Türen noch einmal, bevor es ernsthaft stürmt. Schließe auch die Fensterläden, falls vorhanden. Wenn du Balkonpflanzen oder Blumenkästen draußen hast, hole sie vor dem Sturm rechtzeitig in die Wohnung. Haustiere solltest du bei einer Sturmwarnung auch nicht mehr hinauslassen. Bei einem Unwetter ist schon so manche Katze vor Schreck davongelaufen. Richte dein Zuhause tierfreundlich ein und stelle für deine Freigängerkatze eine Katzentoilette in der Wohnung auf.

3. Unbefestigte Gegenstände draußen sichern

Alles, was nicht festgemacht ist, kann sich bei einem Sturm in ein gefährliches Geschoss verwandeln. Stelle Terrassenmöbel und Gartengeräte nach drinnen und sorge dafür, dass keine Blumentöpfe fortgeweht werden können. Außerdem sollte ein Dachdecker regelmäßig nach losen Ziegeln sehen. Vor allem, damit keine Passanten verletzt werden.

4. Sicherer Parkplatz: Autos bei Sturmwarnung schützen

Eine Garage ist natürlich ideal. Wenn du keine hast, versuche trotzdem, dein Fahrzeug so geschützt wie nur möglich abzustellen. Vor allem sollte nichts auf deinen Wagen fallen können. Achtung: Falls ein fremdes Auto durch einen deiner Bäume beschädigt wird, kannst du möglicherweise haftbar gemacht werden. Am besten prüfst du bei einer Unwetterwarnung, ob dein Baum morsche Äste hat, und entfernst sie, damit sie keinen Schaden anrichten. Bevor du dich allerdings ans Fällen machst, solltest du dich über die Baumschutzverordnung informieren und dir gegebenenfalls eine Genehmigung einholen.

5. Bevor der Sturm wütet: Abflüsse überprüfen

Und falls nötig reinigen, wenn sie verstopft sind. Denn ein Sturm tritt oft zusammen mit Starkregen auf. Wenn dann die Kanalisation überläuft, kann Abwasser in deinen Keller geschwemmt werden.

6. Wenn das Unwetter tobt: Keine Risiken eingehen

Wenn es bereits stürmt und du keine Zeit hattest, dein Haus mit den erwähnten Vorkehrungen zu schützen, dann ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Deine persönliche Sicherheit geht vor. Bleibe drinnen, bis der Sturm vorbeigezogen ist.

7. Schutz vor Blitzen

Bei Gewitter solltest du zur Sicherheit deine Elektrogeräte vom Netz nehmen. Zudem ist es auch sicherer, wenn du nichts anfasst, was bei einem Blitzschlag Strom leitet. Dazu gehören Wasser, Festnetztelefone, Betonwände und -böden sowie alle Elektrogeräte, die noch eingesteckt sind.

8. Von Flutwasser fernhalten

Flutwasser enthält häufig auch Abwasser aus der Kanalisation. Deshalb sollte sich jeder von Flutwasser fernhalten, insbesondere Kinder. Auch wenn dein Nachwuchs die Wassermengen interessant findet, lass deine Kinder nie darin spielen, geschweige denn schwimmen.

9. Nach dem Unwetter Sturmschäden sichten

Auch wenn der Sturm längst vorbei ist, kannst du dich an beschädigten Gegenständen verletzen. Mach also zuerst einmal einen großen Bogen um Mauern, Bäume, Schornsteine und freiliegende Leitungen, bis du die Gewissheit hast, dass keine Gefahr droht. Wenn dir Schäden an deinem Gebäude oder Grundstück auffallen, machst du am besten Fotos davon. Nimm Kontakt mit deiner Versicherung auf, um eine Schadensmeldung zu machen. Und organisiere einen Profi für die nötigen Reparaturen.

10. Welche Versicherung wofür?

Auch das gehört zur Vorbereitung auf einen Sturm: die richtige Versicherung. Denke dabei nicht nur an dein Haus, sondern auch an die Garage oder den Carport und dein Gartenhäuschen. Fällt zum Beispiel ein Baum auf dein Haus, kannst du Schäden bei der Wohngebäudeversicherung der Generali geltend machen. Wenn Möbel kaputtgehen, etwa weil Regen durch das beschädigte Dach kommt, greift hingegen die Hausratversicherung.

Herunterfallende Dachziegel oder Äste, die ein fremdes Auto beschädigen oder gar jemanden verletzen, sind ein weiteres Risiko. Dann steht die Haftpflicht- oder Grundbesitzerhaftpflichtversicherung der Generali für die Forderungen ein. Informiere dich rechtzeitig über Versicherungsangebote rund um Haus und Wohnen.

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung empfiehlt sich für (fast) alle Hauseigentümer

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