Unsere Generali Engagement-Richtlinien, für Sie kurz zusammengefasst

Unser Ziel ist es, als institutioneller Investor mit unseren Investitionen die Welt und die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Als Konzern ermutigen wir Unternehmen, verantwortungsvoll zu handeln. Wir fordern sie auf, ihr Verhalten zu ändern, wenn es nicht den von der Gruppe festgelegten Nachhaltigkeitsstandards entspricht.

Unsere Rolle als Eigentümer nehmen wir aktiv wahr. Wir steuern unsere Aktivitäten mit einem umfassenden Regelwerk, unserem Gruppen-Leitliniendokument.  Die Richtlinie - Active Ownership Guideline - definiert die Grundsätze, Hauptaktivitäten und Verantwortlichkeiten, die die Rolle der Gruppe als aktiver Investor bestimmen. Damit erklärt der Konzern als langfristiger, verantwortungsbewusster, institutioneller Anleger und Eigentümer von Vermögenswerten eine treuhänderische Pflicht gegenüber allen beteiligten Stakeholdern, insbesondere unseren Kunden.

Der Konzern ergreift entsprechende Maßnahmen, indem er

  • Unternehmen, in die wir investieren, überwacht,
  • Unternehmen ermutigt, Nachhaltigkeitskriterien in finanzielle und nicht finanzielle Angelegenheiten einzubeziehen,
  • auf Hauptversammlungen für die Verbreitung bewährter Verfahren in Bezug auf Unternehmensführung, Berufsethik, sozialen Zusammenhalt, Umweltschutz und Digitalisierung stimmt.

Die Richtlinie Active Ownership Guideline stimmt mit der Aktionärsrechtsrichtlinie II (ARUG II) überein. Diese regelt die Einbeziehungspolitik institutioneller Anleger (Art. 3g der Richtlinie (EU) 2017/828 zur Änderung der Richtlinie 2007/36 / EG). Sie berücksichtigt außerdem bewährte Verfahren aus internationalen Standards. Daran halten wir uns als Generali Gruppe.

Das Übergangsrisiko ist das Risiko, das sich aus dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ergibt. Unternehmen und Betriebe mit hohem Emissionsniveau oder umweltschädlichen Produkte riskieren, dass sie vor dem Ende ihres Wirtschaftslebens ihren Wert verlieren. Die Kohlekraftwerke sind das deutlichste Beispiel für dieses Risiko.

Umweltvorschriften erhöhen die Kosten für die Energieerzeugung mit Kohle. Der öffentliche Druck verringert den Bedarf an Strom aus dieser Tätigkeit. Die Vermögenswerte schrumpfen; die Kraftwerke verlieren vorzeitig ihren Wert. Dies kann einen wichtigen Einfluss auf unsere Investitionen haben. Ein solches Risiko möchten wir sorgfältig steuern.

Generali hat 2018 eine Strategie zum Klimawandel verabschiedet (https://www.generali.com/our-responsibilities/our-commitment-to-the-environment-and-climate). Damit steuern wir das Übergangsrisiko und das Risiko, dass Vermögenswerte von Unternehmen in unserem Portfolio vorzeitig ihren Wert verlieren. Mit unserer Strategie zeigen wir, welchen Weg in eine kohlenstoffarme Zukunft wir als Konzern gehen wollen. Ganz konkret: Wir beteiligen uns nicht an in thermischen Kohle- und Teersandgeschäft tätige Unternehmen. Wir setzen auf umweltfreundliche und nachhaltige Investitionen.

Wir wollen den Klimawandel auf einen Temperaturanstieg auf 1,5 ° C begrenzen. Dann darf kein neues Kohlekraftwerk mehr in Betrieb genommen werden. In den OECD Ländern muss ein Kohleabbau bis 2030, in nicht-OECD-Ländern bis 2040 stattfinden. Darauf weisen die jüngsten Erkenntnisse des Zwischenstaatlichen Gremiums für Klimawandel (IPCC) hin. Der Übergang zu einem saubereren Energiemix ist lebenswichtig. Deshalb entwickeln wir unsere Strategie zum Ausschluss von Kohle weiter.

Das Übergangsrisiko betrifft auch andere Sektoren als die Kohle- und Teersandaktivität. Deshalb haben wir eine übergreifende interne Methodik entwickelt, um dieses Risiko in unserem Portfolio laufend zu verringern.  Wir engagieren uns nicht in den umweltschädlichsten Unternehmen. Vor allem Unternehmen ohne klare Kohle-Ausstiegs-Strategie schließen wir aus. Damit möchten wir den CO2-Fußabdruck unserer Investitionen verringern. Deshalb haben wir uns der Net Zero Asset Owner Alliance (NZ AOA - https://www.unepfi.org/net-zero-alliance/) angeschlossen. Alle Mitglieder haben sich verpflichtet, ihr Portfolio ohne Kohle-Energie zu gestalten, um bis 2050 klimaneutral zu werden.

Die Anstrengungen und Maßnahmen, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sind nur ein Teil der Bemühungen um den Klimawandel.

Selbst wenn es uns gelingt, die Emissionen zu senken, müssen wir mit weiteren, unumkehrbaren Veränderungen der globalen Klimamuster rechnen. Laut IPCC hat der Mensch bereits eine globale Erwärmung von etwa 1,0 ° C über dem vorindustriellen Niveau verursacht. Bei dem jetzigen Tempo dürfte die globale Erwärmung zwischen 2030 und 2052 1,5 ° C erreichen. Dazu gehören folgende Ereignisse:

  • schwerwiegende Auswirkungen auf die Ökosysteme
  • der Anstieg des Meeresspiegels
  • die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Dürre, Wirbelstürme, Überschwemmungen, Waldbrände - sogenannte physische Risiken

Mit einem speziellen Projekt wollen wir sowohl Übergangs- als auch physische Risiken identifizieren. Wir messen, verwalten und melden sie, wenn unsere Bilanz und unsere Investitionen diesen Klimaszenarien ausgesetzt sein könnten. So verstehen wir besser, welche Sektoren und Unternehmen am stärksten gefährdet sind, bezogen auf ihre Geschäftsbereiche und geografische Positionierung.

Artikel 4 der EU-Richtlinie zur Transparenz der nachhaltigen Anlage-Strategien

Wir fühlen uns verpflichtet

Wir haben folgende Vereinbarungen unterzeichnet:

  • Global Compact der Vereinten Nationen (2007)
  • Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren (2011)
  • Pariser Abkommens (2015)
  • TCFD (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) (2017)
  • Net Zero Asset Owner Alliance (2020).

Im Einklang mit diesen Initiativen nehmen wir seit einigen Jahren auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) in unsere Anlagestrategien auf. Auf Gewinne müssen wir trotzdem nicht verzichten. Wir handeln fair und verantwortungsbewusst. Unser Verhalten wirkt sich positiv auf unsere Stakeholder aus. Es verringert das Risiko für unsere Investitionen und schützt unseren Ruf.

Schon 2006 hat die Generali Gruppe ihr Engagement für verantwortungsbewusstes Investieren definiert.  2010 hat sie ihre eigenen ethischen Richtlinien für die Gruppe verabschiedet. Im Jahr 2015 haben wir unser Engagement weiter gestärkt, indem wir unser Responsible Investment Group Committee eingerichtet haben. Unser Verhalten am Markt ist seit dem in der Responsible Investment Group-Richtlinie (https://www.generali.com/our-responsibilities/responsible-investments) geregelt. Ziel ist es, die ESG Faktoren in bei Entscheidungen unseres Managements über Investments zu integrieren.

Im Jahr 2020 haben wir außerdem unsere Richtlinie für aktive Eigentümergruppen veröffentlicht. Wir möchten hier unsere Rolle als Investor nutzen, damit sich durch sinnvolle Investitionen etwas zum Positiven verändert.

Der Vorstand der Generali hat alle Empfehlungen des neuen italienischen Corporate Governance Kodex (https://www.borsaitaliana.it/comitato-corporate-governance/comitato/comitato.htm) angenommen. Diese Entscheidung haben wir am 14. Oktober 2020 veröffentlicht. Der Kodex soll sicherstellen, dass börsennotierte italienische Unternehmen sich ständig an internationalen Best Practices orientieren. Das Konzept soll zu nachhaltigem Erfolg führen. Werden die Bedingungen berücksichtigt, entsteht ein langfristiger Wert zum Nutzen unserer Aktionäre und unserer relevanten Stakeholder. Nachhaltiger Erfolg ist für uns ein Ziel, das die Handlungen unserer Vorstände bestimmt. Dieses Ziel haben wir in unseren normalen Geschäftsverlauf und in die gesamte Organisation der Generali Gruppe integriert.
Darüber hinaus haben das Europäische Parlament und der Rat am 27. November 2019 die Verordnung (EU) 2019/2088 „Sustainable Finance Disclosure Regulation“ (SFDR) verabschiedet. Sie regelt, wie Unternehmen die Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren innerhalb der EU einheitlich, transparent und offen darlegen sollen. Die Verordnung trat am 29. Dezember in Kraft.

Die Generali erfüllt diese Anforderungen der Europäischen Verordnungen mit folgenden Offenlegungen:

  • Die Politik zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investitionsentscheidungsprozess nach Artikel 3 des SFDR
  • Die Erklärung zu den Sorgfaltspflichten in Bezug auf die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen nach Artikel 4 des SFDR

Unser Umgang mit den Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren

Mit den Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) können wir bewerten, wie solide die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens ist. Verhält sich ein Unternehmen nicht korrekt, wirkt sich dies auf sein Geschäft aus. Die ESG-Faktoren warnen uns frühzeitig vor schwerwiegenden Problemen im Unternehmen selbst.

Umweltverstöße (E-Faktor) weisen möglicherweise nicht nur auf mangelnde Verantwortung hin. Sie können auch zu Geldstrafen führen. Außerdem entstehen mitunter hohe Kosten für die Beseitigung der Umweltschäden.

Auf die gleiche Weise können Menschenrechts- und Arbeitsrechtsverletzungen (S-Faktor) den Ruf des Unternehmens beeinträchtigen. Mangelndes Bewusstsein für ethische Grundsätze oder die totale Missachtung führen zu großen Imageschäden. Ein Unternehmen mit einem angeschlagenen Ruf hat viele Probleme:

  • seine Produkte werden boykottiert
  • die Kapitalbeschaffung wird schwierig
  • Geldstrafen und Strafen werden verhängt
  • Geschäftsmöglichkeiten werden untergraben

Im Falle von Korruption (G-Faktoren) sind Unternehmen hohen ethischen, geschäftlichen, rechtlichen und finanziellen Risiken ausgesetzt. Wenn sie die Korruption nicht wirksam bekämpfen, wirkt sich das äußerst negativ auf die Geschäftsentwicklung aus.
Generali erkennt diese Nachhaltigkeitsrisiken anhand einer internen Bewertung. Sie stellt fest, ob Unternehmen nach den Grundsätzen des UN Global Compact handeln.

Erkennen wir Fälle von Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen von Arbeitsrechten, Umweltschäden und Korruption, investieren wir nicht in dieses Unternehmen. Das haben wir in unseren Richtlinien für verantwortungsbewusste Anlagen festgelegt. Wir beziehen die ESG-Faktoren immer in unsere Entscheidungen ein. Das sind wir den beteiligten Versicherungsunternehmen und unseren Kunden schuldig. Schließlich tragen sie das Anlagerisiko mit.

Wir aktualisieren unsere Bewertungen kontinuierlich. So erkennen wir mögliche neue Fälle unter den Unternehmen in unserem Portfolio sofort.

Diese Fälle erörtern und bewerten wir zweimal im Jahr in unserem Responsible Investment Committee. In dem Committee definieren wir die neuen Ausschlüsse. Außerdem überprüfen wir den methodischen Ansatz, stärken und verbessern die Bewertungskriterien.

Identifizierung und Priorisierung: Was wirkt sich besonders negativ auf die Nachhaltigkeit aus?

Fehlgeleitete Investitionsentscheidungen können sich möglicherweise nachteilig auf Stakeholder, Umwelt und Gesellschaft auswirken. Deshalb haben wir einen klaren Rahmen festgelegt, in dem wir uns mit unseren Anlageentscheidungen bewegen. Schließlich wird das Risiko von den Versicherungsunternehmen getragen oder mit den Versicherungsnehmern geteilt. Es liegt in unserer Verantwortung, nachteilige Auswirkungen zu minimieren und die Beteiligungsunternehmen durch unsere Abstimmung und unser Engagement aktiv zu steuern.

Seit vielen Jahren orientieren wir uns unter anderem an diesen Initiativen:

  • den Global Compact der Vereinten Nationen (2007)
  • die Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren (2011)
  • die Net Zero Asset Owner Alliance (2020)
  • das Pariser Klimaabkommen: Im Jahr 2018 haben wir unsere Konzern-Klimaschutzstrategie gestartet, in der wir unsere Maßnahmen und Ziele an den Zielen des Pariser Abkommens ausrichten.

Unsere Group Responsible Investment Guidelines verpflichten uns, unsere Anlageentscheidungen auf die Interessen unserer Stakeholder, auf die der Gesellschaft und der Umwelt insgesamt abzustimmen.

Darüber hinaus bewertet der Konzern alle 3 Jahre die eigene Nachhaltigkeitsstrategie. Welche ESG-Faktoren sind möglicherweise in Bezug auf unsere Aktivitäten, unsere Geschäftsstrategie und den Kontext, in dem wir arbeiten, relevant? Weitere Informationen: https://www.generali.com/our-responsibilities/responsible-business/Materiality-Matrix
Die verschiedenen Geschäftsbereiche des Konzerns unterstützen die Bewertung mit ihrem Input.  Wie bei den anderen Geschäftsaktivitäten des Konzerns werden die wichtigsten Nachhaltigkeitsfaktoren für die Investitionstätigkeit analysiert.  Wir suchen nach solchen systemischen Änderungen, die in den nächsten 10 Jahren erhebliche Risiken und Chancen für den Konzern mit sich bringen können.

Dies ist ein wichtiger Schritt, um zu identifizieren und zu priorisieren, wie sich externe Ereignisse auf die Generali Gruppe auswirken.

„Nachhaltigkeitsfaktoren“ sind Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerangelegenheiten, Achtung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung und Bestechungsbekämpfung. Jede Anlageentscheidung kann sich negativ auf diese Faktoren auswirken. Deshalb sind sie eng mit der Idee der „nachteiligen Auswirkungen“ verbunden. Die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Anlageentscheidungen und -beratung sind die, die die Nachhaltigkeitsfaktoren negativ beeinflussen.

Der Klimawandel ist von zentraler Bedeutung für unser Investmentgeschäft. Er wirkt sich auf unsere Anlageentscheidungen aus. Und er ist ein wesentliches Risiko für unsere Portfolien  - für uns und für die Generali-Gruppe. Als Investor können wir die Unternehmen beeinflussen, in die wir investieren. Wir können unsere Investitionen in umweltverschmutzende Unternehmen reduzieren und mehr Finanzmittel für sauberere und umweltfreundlichere Aktivitäten bereitstellen. Aber wir wirken nicht nur über Investitionsentscheidungen, Investitionen und Veräußerungen auf sie ein. Wir können auch mit Unternehmen zusammenarbeiten und sie motivieren, gemeinsam mit uns die globale Erwärmung zu reduzieren.

Drei nachteilige Auswirkungen beeinflussen die Nachhaltigkeitsfaktoren ganz erheblich. Sie wirken sich sehr negativ auf Umwelt und Gesellschaft aus. In unseren Richtlinien für verantwortungsbewusste Investitionen und in unserer Wesentlichkeitsmatrix haben wir sie dargestellt:

Durch unsere Investitionsentscheidungen können wir Unternehmen und Aktivitäten finanzieren, die einen höheren oder niedrigeren CO2-Ausstoß aufweisen. Eine transparente Sicht auf den CO2-Fußabdruck unserer Portfolien und Investitionen zeigt, wie gut unsere Investitionen eine sauberere und umweltfreundlichere Welt fördern. Im Januar 2020 trat die Generali-Gruppe der Initiative Net Zero Asset Owner Alliance bei. Sie wird von den Vereinten Nationen und PRI (Principles for Responsible Investments) gefördert. Im Rahmen dieser Initiative haben wir uns verpflichtet, unser Anlageportfolio bis 2050 an den Netto-CO2-Emissionen von Null auszurichten. Diese Reduzierung beeinflusst einerseits unsere Investitionsentscheidungen z. B. mit dem Verkauf umweltschädlicher Unternehmen. Anderseits treiben wir auch die Dekarbonisierung der Unternehmen voran, in die wir investiert haben.  

Durch diese langfristige Initiative wollen wir die Klimaauswirkungen unserer Investitionen minimieren. Die Wirtschaft und die Gesellschaft möchten wir positiv auf eine nachhaltigere Zukunft ausrichten.

Wir berechnen den CO2-Fußabdruck unserer Portfolien mithilfe mathematischer Formeln:

  • Stärke des durchschnittlichen gewichteten Kohlenstoffanteils im Portfolio
  • Stärke des gesamten Kohlenstoff „Fußabdrucks“ zur Messung des Einflusses auf die Umwelt
  • Stärke des einzelnen Kohlenstoff „Fußabdrucks“ gemessen je Investition zur besseren Vergleichbarkeit

Unsere Richtlinien für verantwortungsbewusstes Investieren beinhalten einen ethischen Filter. So vermeiden wir Investitionen in Unternehmen, die für ethische Verstöße verantwortlich sind. Das können z. B. Missachtungen der Grundsätze des UN Global Compact oder Verwicklungen in kontroverse Geschäftsbereiche sein.

Wir investieren nicht in

  • Unternehmen, die an schwerwiegenden oder systematischen Menschenrechts- und / oder Arbeitsrechtsverletzungen beteiligt sind;
  • Unternehmen, die an schweren Umweltschäden beteiligt sind;
  • Unternehmen, die in Fälle von grober Korruption und Bestechung verwickelt sind.

Basierend auf einer ESG-Bewertung schließen wir solche Unternehmen aus dem Anlageuniversum aus, wenn sie die Anforderungen der Gruppe nicht erfüllen. Alternative werden sie streng überwacht und möglicherweise beauftragt, ihr ethisches Verhalten weiter zu verbessern.

Erkennen wir diese Probleme in einem bestehenden Anlageengagement, verbieten wir neue Investitionen, veräußern sofort das gesamte Eigenkapital und lassen festverzinsliche Papiere auslaufen.

Nach unseren ethischen Grundsätzen investieren wir nicht in Unternehmen, die umstrittene Waffen einsetzen, entwickeln, produzieren, erwerben, lagern oder Handel damit betreiben.

Umstrittene Waffen sind

  • Streubomben
  • Antipersonen-Landminen
  • Atomwaffen
  • biologische und chemische Waffen

Auch Dienstleister und Unternehmen mit Schlüsselfunktionen rund um umstrittene Waffen filtern wir heraus und lehnen die Zusammenarbeit ab.

Artikel 5 der EU-Richtlinie zur Transparenz der Anlage-Strategien, Verordnung EU 2019/2088 (?)

  • Die Generali strebt ein langfristiges Wachstum an, integriert Nachhaltigkeit in das Kerngeschäft und agiert als Lifetime Partner der Stakeholder.
  • Das Nachhaltigkeits-Engagement ist eine Säule der Geschäftsprioritäten von Generali. Es ist vollständig in die Vergütungspolitik und das Anreizsystem der Gruppe eingebettet, zusammen mit einer langfristigen nachhaltigen Wertschöpfung.
  • Das Anreizsystem für die Group Executives basiert auf einem leistungsorientierten Ansatz und einem mehrjährigen Rahmenwerk. Es kombiniert eine jährliche variable Barvergütung mit einer aufgeschobenen aktienbasierten variablen Vergütung.


Das Anreizsystem verbindet die strategischen Ziele „Nachhaltigkeit / ESG“ * mit den Generali Zielen 2021 und den Generali Klimazielen. Diese hat die Generali bereits veröffentlicht:

  • Mindestens 20% der jährlichen variablen Barvergütung von Top-Managern sind an die ESG*-Ziele sowie an folgende KPIs gebunden:
  1. Menschen (z. B. Diversity & Inclusion Index)
  2. Brand & Lifetime Partner (z. B. Beziehungs-Net Promoter Score)
  3. Nachhaltigkeit (z. B. prozentuales Wachstum grüner und nachhaltiger Investitionen; prozentuales Wachstum grüner und sozialer Produkte, Entwicklung der sozialen Gemeinschaft durch The Human Safety Net)
  • Die aufgeschobene aktienbasierte variable Vergütung zahlt auf langfristige, nachhaltige Wertschöpfung ein.
  • Die Konzernvergütungspolitik bezieht Nachhaltigkeitsrisiken bei Anlageentscheidungen ein. Sie stützt sich dabei auf spezifische konzerninterne Vorschriften.
  • Ein vorrangiges Ziel unserer Gruppe: Nachhaltigkeit und Vergütung immer besser miteinander verknüpfen.