Ob Physiotherapie, Brille oder Prothese – lesen Sie unseren Ratgeber mit Infos zur Kostenerstattung bei Heil- und Hilfsmitteln

Wenn die tarifliche Leistungsbeschreibung keine anderen Regelungen enthält, werden die Kosten von medizinisch erforderlichen Brillengläsern (z. B. Fern-, Lese oder Gleitsichtbrillen) und Kontaktlinsen (mit Ausnahme von Eintageslinsen) ohne summenmäßige Begrenzung erstattet.

Die konkreten Leistungen für Sehhilfen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung Ihres Tarifes.

Mit dem Begriff Heilmittel sind im Grunde physiotherapeutische Anwendungen gemeint. Zu ihnen zählen z. B. Krankengymnastik, Bewegungsübungen, Kälte- und Wärmebehandlungen oder Massagen.

Falls Ihrem Vertrag die Rahmenbedingungen (RB/KK) zugrunde liegen, werden von uns die Leistungen nach Abschnitt E der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) anerkannt. Alle erstattungsfähigen Heilmittel sind in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Abschnitt E "Physikalisch-medizinische Leistungen" aufgeführt.

Die Tarife GesundPro, GesundSmart, Privat, Privatpro, PrivatproMed, Vario und Vita haben ein "Preis-Leistungs-Verzeichnis für Heilmittel". Darin sind alle physikalischen Maßnahmen aufgeführt, die wir in dem Tarif anerkennen. Auch der maximale Betrag, den wir erstatten, ist darin festgelegt. 

Wichtig: Die Kosten werden nur übernommen, wenn die Heilmittel von einem Arzt verordnet sind und die Leistungen von einem Physiotherapeuten erbracht werden.

Zu den Hilfsmitteln gehören zum Beispiel Schuheinlagen, orthopädische Schuhe, Krücken, Hörgeräte, Sauerstoffgeräte oder Rollstühle. Einige Hilfsmittel werden gekauft; dafür zahlt Generali die Anschaffungskosten. Andere Hilfsmittel stellt Generali im Rahmen ihres Hilfsmittelmanagements zur Verfügung. Hilfsmittel, die der allgemeinen Lebensführung dienen, z. B. Wärmflaschen oder Fieberthermometer, werden nicht erstattet.

Die erstattungsfähigen Hilfsmittel sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen in der Regel vollständig aufgeführt. Bitte beachten Sie die folgende Übersicht:

GesundPro

Erstattungsfähig sind Aufwendungen für

  • Hörhilfen, Körperersatzstücke, orthopädische und andere Hilfsmittel, die Krankheits- oder Unfallfolgen sowie Behinderungen unmittelbar ausgleichen bzw. mildern, den Erfolg der Heilbehandlung sichern oder das Leben erhalten.
  • die Anschaffung eines Blindenführhundes.
  • Blutzuckermessgeräte mit Sensortechnik einschließlich der notwendigen Sensoren.
  • Perücken bei Haarausfall infolge onkologischer Behandlungen oder bei kreisrundem Haarausfall.
  • die Reparatur und Wartung von Hilfsmitteln sowie die Unterweisung im Gebrauch. 

Nicht erstattungsfähig sind Aufwendungen für:

  • Produkte, die als Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens einer gesunden Person anzusehen sind.
  • Produkte, die vorrangig dem Fitness- oder Wellnessbereich zuzuordnen sind.
  • den Unterhalt und die Betriebskosten von Hilfsmitteln (z. B. Stromkosten und Batterien).
  • den Unterhalt des Blindenführhundes (z. B. Hundefutter, Tierarztkosten).
  • Fieberthermometer, Allergikerbettwäsche, Pulsmessgeräte, Waagen, Wärmelampen, Heiz- und Kältekissen, Mundduschen und Zahnbürsten. 

Besteht auch ein Anspruch auf Leistungen gegen einen anderen Kostenträger (z. B. Pflegepflichtversicherung), ist die Generali nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die vom Anspruch gegen den anderen Kostenträger nicht umfasst sind.

GesundSmart, PrivatproMed, Privatpro und Privat

Erstattungsfähig sind zu 100 % unter Anrechnung einer evtl. Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Aufwendungen für die nachfolgend genannten Hilfsmittel. Die tarifliche Höchsterstattung für die in den Tarifbeschreibungen genannten Vorsorgeuntersuchungen und Präventionskurse, Naturheilverfahren und alternative Medizin sowie ärztliche Leistungen beträgt insgesamt 1.600 € innerhalb von zwei Kalenderjahren.

Erstattungsfähig sind Aufwendungen für Hörhilfen, Körperersatzstücke, orthopädische und andere Hilfsmittel, die Krankheits- oder Unfallfolgen sowie Behinderungen unmittelbar ausgleichen bzw. mildern, den Erfolg der Heilbehandlung sichern oder das Leben erhalten.

Erstattungsfähig sind auch Aufwendungen für die Reparatur und Wartung von Hilfsmitteln.

Nicht erstattungsfähig sind Aufwendungen für:

  • Produkte, die als Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind
  • Produkte, die vorrangig dem Fitness- oder Wellnessbereich zuzuordnen sind
  • den Unterhalt und die Betriebskosten von Hilfsmitteln (z.B. Stromkosten und Batterien)
  • Fieberthermometer, Pulsmessgeräte, Waagen, Wärmelampen, Heiz- und Kältekissen, Mundduschen und Zahnbürsten.
Besteht auch ein Anspruch auf Leistungen gegen einen anderen Kostenträger (z.B. Pflegepflichtversicherung), ist die Generali nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die vom Anspruch gegen den anderen Kostenträger nicht umfasst sind.
Vario

Erstattungsfähig sind Aufwendungen für

Bandagen, Blindenleitgeräte, Blindenstöcke, Bruchbänder, Epithesen, Gehstöcke, Insulinpumpen, elektronische Kehlköpfe, Kompressionsstrümpfe, Kunstaugen, orthopädische Stützapparate, orthopädische Einlagen, ein Paar orthopädische Maßschuhe je Kalenderjahr (Erstausstattung zwei Paar), Prothesen, Spezialklingeln für Gehörlose, Stoma-Versorgungsartikel, Unterarmgehstützen.

Hörgeräte und Krankenfahrstühle werden bei Bezug über das Hilfsmittel-Management zu 100 % erstattet, sonst zu 80 %.

Betriebskosten (Strom, Batterien etc.) sind nicht erstattungsfähig.

Vita

Erstattungsfähig sind zu 100 % Aufwendungen für die nachfolgend genannten Hilfsmittel:

Bandagen, Blindenleitgeräte, Blindenstöcke, Bruchbänder, Epithesen, Gehstöcke, Insulinpumpen, elektronische Kehlköpfe, Kompressionsstrümpfe, Kunstaugen, orthopädische Stützapparate, orthopädische Einlagen, orthopädische Maßschuhe (ein Paar je Kalenderjahr; Erstausstattung zwei Paar), Prothesen, Spezialklingeln für Gehörlose, Stoma-Versorgungsartikel, Unterarmgehstützen.

Betriebskosten (Strom, Batterien etc.) sind nicht erstattungsfähig.
Übrige Vollversicherungstarife mit Rahmenbedingungen (RB/KK)

Hörgeräte, Sehhilfen, handbetriebene Rollstühle, Bandagen, Bruchbänder, Leibbinden, Kunstaugen, künstliche Kehlköpfe, orthopädische Stützapparate, orthopädische Schuheinlagen, Gummistrümpfe, Bein- und Armprothesen, Insulinpumpen, Krücken, Gehstöcke, Stoma-Artikel und die Mehraufwendungen für orthopädische Schuhe gegenüber normalem

Lederschuhwerk einmal im Kalenderjahr (der jeweils gültige Betrag für „normales Lederschuhwerk“ wird in der Jahresmitteilung bekanntgegeben).

Weitere Hilfsmittel über das Generali Hilfsmittel-Management

Einige weitere, besonders kostenintensive Hilfsmittel stellen wir Ihnen im Rahmen unseres Hilfsmittel-Managements direkt zur Verfügung. Dies sind:

  • Heimmonitore zur Überwachung der Atmungs- und/oder Herztätigkeit von Kleinstkindern (zur Vorbeugung gegen plötzlichen Kindstod),
  • Sauerstoffgeräte,
  • Ernährungspumpen,
  • Wechseldruckmatratzen und -systeme,
  • Krankenbetten in  funktionaler Standardausführung,
  • Schmerzmittelpumpen,
  • Beatmungs- und Schlafapnoegeräte,
  • Motor-Bewegungsschienen und
  • Heimdialysegeräte.

Im Tarif Privat stellt die Generali die Hilfsmittel standardmäßig über das Hilfsmittel-Management zur Verfügung.

Werden Hilfsmittel ohne Absprache mit dem Hilfsmittelmanagement der Generali selbst beschafft, werden die erstattungsfähigen Aufwendungen gekürzt. Bitte beachten Sie hierzu die Regelungen Ihres Tarifs. Die Kürzung erfolgt nicht, wenn

  • das Hilfsmittel im Rahmen einer unfall- oder notfallbedingten Erstversorgung bezogen wird oder
  • die Aufwendungen für das Hilfsmittel einen Betrag von 500 € nicht überschreiten. Bei wiederholtem Bezug ist die Generali berechtigt, für die Zukunft die Einbindung des Hilfsmittelmanagements für dieses Hilfsmittel zu verlangen.

Wir empfehlen Ihnen, sich vorab mit  dem Hilfsmittel-Management unter 0221-1636-5012 (Servicezeiten: Mo–Fr, 8:00–19:00 Uhr) in Verbindung zu setzen. So können unter Umständen Kosten vermieden oder Eigenanteile gesenkt werden.

Für Vollversicherte der Generali ist die Kinderwunschbehandlung im Versicherungsschutz enthalten, falls die Ursache für die Kinderlosigkeit auf einen krankhaften medizinischen Befund bei unserem Versicherten zurückzuführen ist. Je nach versichertem Tarif können unsere Leistungen begrenzt und an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sein.

Unsere Gesundheitsspezialisten stehen Ihnen von Anfang an zur Seite, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder wenn es um Fragen zur Kostenübernahme geht. Schreiben Sie uns deshalb rechtzeitig an unter kinderwunsch@generali.com und vereinbaren Sie einen Rückruftermin.

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Sie haben weitere Fragen? Dann rufen Sie unser Hilfsmittelmanagement unter 0221-1636 5012 an.

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