Ein Staubteufel wirbelt über freies Feld

Was ist ein Staubteufel?

  1. WAS IST EIN STAUBTEUFEL?

Was ist ein Staub­teu­fel?

Tornados, im Deutschen auch Windhose genannt, treten an Schauer- oder Gewitterwolken auf. Ein Staubteufel ist zwar ein Wirbel, aber er unterscheidet sich vom Tornado. Staubteufel treten bei sonnigem und trockenem Wetter auf. Sie werden manchmal auch Heuwirbel genannt. Anders als Tornados sind Staubteufel meistens harmlos.

Wie erkenne ich einen Staubteufel?

Staubteufel kommen in der Regel bei sonnigem Wetter vor. Der Wirbel hat eine senkrechte Achse und ist meist nur wenige Meter breit. Er reicht mehrere Dutzend Meter in den Himmel hinauf. Manchmal ist er sogar mehrere Hundert Meter hoch. Die Windgeschwindigkeit ist meistens weniger als 120 km/h. Oft wird nur Staub oder Heu herumgewirbelt. Leichte Abdeckplanen können ebenfalls umherfliegen. Nur sehr selten richten Staubteufel größere Schäden an. Dennoch sollte man sich von einem Staubteufel fernhalten. Durch herumfliegende Gegenstände besteht Verletzungsgefahr.

Wie entsteht ein Staubteufel?

Staubteufel entstehen bei starker Sonneneinstrahlung. Die bodennahe Luft erwärmt sich dann besonders stark. Vor allem auf Sport- und Tennisplätzen mit Asche- oder Sandbelag können Staubteufel entstehen. Die erwärmte Luft vom Boden steigt schnell auf. Die Luft wird dann durch Wind herumgedreht, der gerade oder quer bläst („Scherung“). Es entsteht der Wirbel (Staubteufel). Sichtbar wird der Wirbel erst durch das aufgewirbelte Material, zum Beispiel durch trockene Erde, Asche oder Sand. Auf Asphalt kann der Wirbel sogar fast unsichtbar bleiben. Staubteufel entstehen meistens in den Nachmittagsstunden. Dann ist die Sonneneinstrahlung am stärksten.

Wo entsteht ein Staubteufel?

Staubteufel können überall auf der Erde entstehen. Die größten Staubteufel kommen in Steppen und Wüsten vor. In Deutschland ist die genaue Zahl nicht bekannt. Es gibt jedes Jahr sicher Hunderte, wenn nicht Tausende Staubteufel. Gigantische Ausmaße nehmen Staubteufel auf dem Mars an. Sie können hier bis zu zwei Kilometer hoch werden und vermutlich Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h und mehr haben.

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