Satellitenbilkd von einem Hurrikan über dem Golf von Mexiko

Hurrikan

  1. HURRIKAN

Hur­ri­kan

Ein Hurrikan ist ein tropischer Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 118 km/h. Der Name Hurrikan wird für Wirbelstürme auf dem Nordatlantik, dem Golf von Mexiko, dem Karibischen Meer und dem Nordostpazifik verwendet. Wenn ein genauso starker Sturm im Nordwestpazifik entsteht, dann heißt er Taifun. Ein Taifun kann z.B. vor der Küste Chinas und Japans entstehen. Die gleichen Stürme im Indischen Ozean und in der Südsee werden Zyklone genannt.

Hurrikane entstehen meistens in den Monaten Juni bis November. Damit ein Hurrikan entstehen kann, müssen viele Vorrausetzungen erfüllt sein:

  • Das Wasser muss mindestens 26 Grad warm sein. Dann entsteht viel Energie durch Verdunstung.
  • Es gibt nur eine kleine vertikale Windscherung. Das bedeutet, dass der Höhenwind nicht stärker ist, als der Bodenwind.
  • Der Höhenwind muss aus der gleichen Richtung kommen wie der Bodenwind.
  • Es muss ein spezieller Abstand vom Äquator gegeben sein. Nur dann kann die sogenannte Corioliskraft zuströmende Luftmassen in Bewegung setzen. Die Corioliskraft lenkt bewegte Luft ab. Auf der Nordhalbkugel wird diese Luft nach rechts abgelenkt. Auf der Südhalbkugel wird sie nach links abgelenkt.
  • Es muss eine ausreichend große Meerwasserfläche vorhanden sein.
  • Es muss viel Feuchte und eine labil geschichtete Atmosphäre vorherrschen

Auf Satellitenbildern lassen sich Hurrikane meist gut erkennen. Auffällig ist dabei auch das sogenannte „Auge“. Das ist ein fast kreisrundes Gebilde mit schwachen Winden und freundlichem Wetter im Zentrum eines starken tropischen Wirbelsturmes. Hier ist es häufig windstill und fast wolkenlos.

Hurrikane können einen Durchmesser von bis zu 1.000 Kilometer und Windgeschwindigkeiten von bis zu 350 km/h erreichen. Sie werden nach der Saffir-Simpson-Skala in fünf verschiedene Kategorien eingeteilt.

Windgeschwindigkeits-Tabelle zu den fünf Kategorien eines Hurrikans

Hurrikane, aber auch alle anderen tropischen Wirbelstürme, können große Zerstörung anrichten. Auf den Ozeanen gefährden sie durch Sturm und hohen Seegang die Schifffahrt. Am Festland, kommen zu den hohen Windgeschwindigkeiten noch Gefährdungen durch starken Regen dazu. Hierdurch kann es zu Überschwemmungen und Sturmfluten an den Küsten kommen.

Jeder Hurrikan hat einen Namen, der nach einer Liste der Weltorganisation der Meteorologen (WMO) vergeben wird. Bekannte Hurrikane sind zum Beispiel „Katrina“, „Wilma“ oder „Mitch“.

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