Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist „ein Durchführungsweg“ der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), der in der Grundkonstruktion und Rollenverteilung der Direktversicherung ähnelt. Er bietet jedoch den Vorteil, dass liberalere Kapitalanlagevorschriften gelten. Deshalb dürfen Pensionsfonds z. B. über einen hohen Aktienanteil verfügen.

Der Pensionsfonds erhält vom Arbeitgeber Beiträge, mit denen die späteren Leistungen der betrieblichen Altersversorgung finanziert werden. Die Anlage dieser Finanzierungsmittel kann auch teilweise in Form von Rückdeckungsversicherungen  erfolgen. Die verbleibenden Beitragsteile werden in Investmentfonds angelegt.

Rückdeckungsversicherungen
Eine auf das Leben des Arbeitnehmers abgeschlossene Versicherung. Die über den Pensionsfonds zugesagten Versorgungsleistungen entsprechen den Leistungen aus der Versicherung.

Pensionsfonds eignen sich auf Grund der Steuervorschriften insbesondere für die Auslagerung von Pensionsrückstellungen aus der Unternehmensbilanz.

Unsere konzerneigene Gesellschaft Generali Pensionsfonds AG bietet Ihnen kompetente Beratung und innovative Lösungen zur betrieblichen Altersversorgung.

Die Versorgungszusagen über einen Pensionsfonds unterliegen grundsätzlich einer gesetzlichen Insolvenzsicherungspflicht. Träger der Insolvenzsicherung ist der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG). Im Falle einer Unternehmensinsolvenz zahlt er laufende Renten weiter und gewährleistet, dass unverfallbare Anwartschaften  später im Leistungsfall erfüllt werden.

Wenn Sie als Arbeitgeber eine insolvenzsicherungspflichtige Zusage erteilen, werden Sie beitragspflichtiges Mitglied im PSVaG. Die Absicherungspflicht ergibt sich aus den Vorschriften des Betriebsrentengesetzes.

Unverfallbare Anwartschaften
Ein Arbeitnehmer hat einen so genannten unverfallbare Anspruch auf die versprochene betriebliche Altersversorgung, wenn er von der Erteilung der Zusage bis zu seinem Ausscheiden mehrere Jahre dem Betrieb angehörte. Eine unverfallbare Anwartschaft liegt von Beginn an vor, wenn die Beiträge über das Bruttogehalt des Arbeitnehmers (Entgeltumwandlung) finanziert werden.

Umsetzung der Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Transparenz-VO) nach Artikel 3, 4, 5

Artikel 3: Wie ist die Versicherungswirtschaft vom Klimawandel betroffen?

Die Diskussionen rund um das Thema Klimawandel nehmen weltweit kontinuierlich an Fahrt auf. Die Förderung nachhaltiger Kapitalanlagen liegt dabei auch im Interesse der Versicherungswirtschaft. Steigende Schadenhöhen und -häufigkeiten aufgrund von Naturkatastrophen infolge der Erderwärmung beeinflussen langfristig unsere Grundlagen. Somit ist die Versicherungswirtschaft nicht nur als einer der größten institutionellen Kapitalanleger, sondern auch als Träger versicherungstechnischer Risiken von diesen Entwicklungen unmittelbar betroffen.

Wie berücksichtigen wir Nachhaltigkeitskriterien bei unseren Investitionen?

Weiterhin besteht ein Gleichlauf zwischen den langfristig orientierten wirtschaftlichen Grundlagen der Versicherer sowie den langen Laufzeiten von nachhaltigen Projekten z.B. in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien. Die EU-Kommission hat dabei 2018 den politischen Rahmen für nachhaltige Anlagemöglichkeiten mit ihrem "Aktionsplan für die Finanzierung eines nachhaltigen Wachstums" geschaffen. Bereits heute berücksichtigen die Gesellschaften der Generali Deutschland, zu denen auch die Generali Pensionsfonds AG gehört, Nachhaltigkeitskriterien immer stärker in der Kapitalanlage, im Risikomanagement sowie in vielen originären Geschäftsprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsdiskussionen stehen derzeit ökologische Aspekte. Gemäß der Environment Social Governance (ESG) – Kriterien der Vereinten Nationen umfasst Nachhaltigkeit von Unternehmen darüber hinaus soziale und Governance-Aspekte (Aspekte der guten Unternehmensführung).

Ethische und ökologische Grundsätze sind ein Grundpfeiler unserer Kapitalanlage auf eigene Rechnung. Hierbei werden entsprechende Sektoren und Firmen von einer Investition ausgeschlossen oder unterliegen einer besonderen Beobachtung der weiteren Entwicklung. Folgende Belange und/oder Geschäftsbereiche sind hierbei im Rahmen der ESG-Belange insbesondere relevant:

  • Beteiligungen an Unternehmen, die möglicherweise gegen die Grundsätze des "Global Compact" der vereinten Nationen verstoßen wie Menschen- oder Arbeitsrechtsverletzungen,
  • die Beteiligung an schweren Umweltschäden, Korruption und Bestechung, sowie
  • Investitionen in die Kohle- und Teersandindustrie sowie Rüstungs- und Waffenindustrie, die in die Herstellung und Verbreitung kontroverser Waffen wie Streubomben, Antipersonen-Landmienen, Atomwaffen sowie biologische und chemische Waffen involviert sind.

Artikel 4: Wie engagieren wir uns für Nachhaltigkeit?

Die Assicurazioni Generali, unsere Konzernmutter in Italien, ist Mitglied der Net Zero Asset Owner Alliance. Diese Allianz zielt darauf ab, ihre Investments auf ein 1,5 Grad-Szenario anzupassen. Die Mitglieder haben sich verpflichtet, ihre Anlageportfolien bis 2050 auf Null-Netto Emissionen umzustellen, einhergehend mit einem maximalen Temperaturanstieg von 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auch hat die Assicurazioni Generali Anfang 2019 eine Technische Note herausgegeben, welche besagt, dass kohlebezogene Aktivitäten nicht erweitert werden und keine neuen Investments in "Kohle" getätigt werden. Zudem soll das bestehende Engagement im Kohlesektor abgebaut werden. Nachteilige Nachhaltigkeitsrisiken, die sich auf Investitionsentscheidungen für die Kapitalanlage auswirken können, wie zum Beispiel Veränderung der Vermögenswerte durch Klimawandel oder durch Verschärfung von Regulierungen, finden bei der Investitionsentscheidung Berücksichtigung und werden regelmäßig neu bewertet und hinterfragt.

Wie werden Nachhaltigkeitsrisiken und potenziell negative Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren bei der Generali Pensionsfonds AG für das konventionelle Sicherungsvermögen berücksichtigt und welche Auswirkungen können Nachhaltigkeitsrisiken auf das Ergebnis des konventionellen Sicherungsvermögens haben?

Wir berücksichtigen bei der Kapitalanlage für eigene Rechnung zur Bedeckung versicherungsförmig garantierter Zusagen mittelbar Nachhaltigkeitsrisiken und vermeiden Investitionen in Vermögenswerte mit potenziell negativen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Die Kapitalanlage (für eigene Rechnung) unterliegt dann den gruppenweiten ESG-Richtlinien. Dies bedeutet, dass nicht in Sektoren und Firmen investiert werden darf, wenn auf sie die oben genannten Belange zutreffen. Bereits getätigte Investitionen unterliegen bei Eintritt dieser Umstände einer besonderen Beobachtung.

Investitionen in nachhaltige Investments bringen, wie alle Investments, Chancen und Risiken mit sich. Der Wert einer Anlage und Erträge daraus können sinken oder steigen.

Artikel 5: Wie berücksichtigen wir Nachhaltigkeitsrisiken in unserer Vergütungspolitik?

Alljährlich legen wir im Rahmen unserer Vergütungsrichtlinien auf allen Hierarchieebenen des Unternehmens Ziele fest, die unsere nachhaltige Ausrichtung fördern.

So schaffen wir Jahr um Jahr monetäre Anreize, zur Verbesserung des globalen Klimas beizutragen, uns sozial zu engagieren und intern Arbeits- und Privatleben der Mitarbeiter in harmonischen Einklang zu bringen.

Somit tragen wir den nachhaltigen Zielen "Ökologie", "gesellschaftliche Verantwortung" und "gute Unternehmensführung" Rechnung.

Und dies tun wir dauerhaft mit dem Ziel, uns stetig zu verbessern. So bemühen wir uns, das Ziel der deutschen Versicherungswirtschaft, die Bürogebäude und Infrastruktur bis 2025 CO2-neutral auszurichten, bereits früher zu erreichen.

Außerdem fördern wir mit unserer internationalen Initiative "The Human Safety Net" Menschen auf Ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben.

Die Generali Pensionsfonds AG bietet Ihnen eine attraktive Fondsauswahl.

FondsnameISINFondsfaktenVerkaufsprospekt / Informationen nach Art. 10 der EU-Transparenzverordnungwesentliche Anlegerinformationen
di exclusive Linus global
DE000A2DKRQ7PDFPDFPDF
Fidelity Global Multi Asset IncomeLU1116430247PDFPDFPDF
Generali Komfort BalanceLU0100842029PDFPDFPDF
Generali Komfort WachstumLU0100846798PDFPDFPDF
GIS Euro BondLU0145476817PDFPDFPDF
GSF Amundi Managed GrowthLU1580343520PDFPDFPDF
GSF Fidelity WorldLU1718711820PDFPDFPDF
GSF GENERAtion Next ProtectLU1718710343PDFPDFPDF
GSF GENERAtion Plus Euro EquityLU1718711077PDFPDFPDF
GSF JP Morgan Global Macro OpportunitiesLU1580343108PDFPDFPDF
GSF SerenityLU1580344411PDFPDFPDF
Nordea 1 Stable Return FundLU0227384020PDFPDF / ProduktinformationPDF
Sycomore LS OpportunitiesFR0010363366PDFPDFPDF
Xtrackers MSCI WorldIE00BGHQ0G80PDFPDFPDF
Xtrackers Stoxx Europe 600LU0328475792PDFPDFPDF


Fragen & Antworten zur Renteninformation Pensionsfonds bei Auslagerung

Die grundsätzlichen Regeln haben wir auf einem Merkblatt zusammengefasst. Dieses haben wir Ihnen oder Ihrem Arbeitgeber mit den Unterlagen zum Vertrag zugesendet.

Bitte beachten Sie, dass wir Sie nicht steuerlich beraten dürfen.

Bei Ihrem Vertrag handelt es sich um eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Das Recht zu kündigen liegt bei ihrem Arbeitgeber. Er ist unser rechtlicher Vertragspartner.

Nur für bestimmte Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) sind wir dazu verpflichtet, die Renteninformation Ihnen zuzusenden. Dies sind

  • Direktversicherungen
  • Pensionsfondsverträge.

Haben Sie in diesen Durchführungswegen mehrere Verträge, kann die Auskunft zeitlich versetzt kommen. Dann bitten wir Sie um Ihre Geduld.

Besitzen Sie eine Direktzusage Ihres Arbeitgebers, wenden Sie sich bitte an diesen.

Bei Zusagen für eine Versorgung über eine Unterstützungskasse gibt es keine Pflicht für eine Renteninformation.

Die Renteninformation gilt für das vorangegangene Jahr. Ist der Stichtag der1. Januar 2021, zeigen wir Ihnen den Stand zum Ende des Vorjahres (31. Dezember 2020).

Wenn sich wesentliche Änderungen der Werte gegenüber dem Vorjahr ergeben haben, sind die Werte in Kursivdruck gekennzeichnet. Dabei werden verringerte und erhöhte Beträge gleichermaßen berücksichtigt. Zur besseren Lesbarkeit weisen wir nur die aufsummierten Gesamtwerte kursiv aus.

Fragen & Antworten zur Renteninformation Pensionsfonds

Die grundsätzlichen Regeln haben wir auf einem Merkblatt zusammengefasst. Dieses haben wir Ihnen oder Ihrem Arbeitgeber mit den Unterlagen zum Vertrag zugesendet.

Bitte beachten Sie, dass wir Sie nicht steuerlich beraten dürfen.

Diese Frage müssen Sie sich nur stellen, wenn Ihr Arbeitsvertrag endet. Sie haben einen unverfallbaren Anspruch

  • wenn Sie die Beiträge aus Ihrem eigenen Gehalt zahlen oder

zum Ende des Arbeitsvertrages

  • 21 Jahre alt sind und
  • die Versicherung mindestens 3 Jahre besteht.

Ist dies der Fall, können Sie keine vorzeitige Auszahlung verlangen. Dies ist im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt.

Ist Ihr Vertrag gesetzlich unverfallbar, gelten nach dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) folgende Verfügungsbeschränkungen:

  • Sie können die Versicherung nicht vorzeitig kündigen. Sie dürfen den Vertrag weder abtreten noch beleihen.

Sprechen Sie trotzdem eine Kündigung aus, führen wir die Versicherung weiter. Sie zahlen keine Beiträge mehr.

Bei Ihrem Vertrag handelt es sich um eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Das Recht zu kündigen liegt bei ihrem Arbeitgeber. Er ist unser rechtlicher Vertragspartner.

Eine Kündigung ist nicht möglich, wenn der Vertrag gesetzlich unverfallbar ist.

Ihr Vertrag ist eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) und vom Gesetzgeber gefördert. Sie können den Vertrag nicht kündigen, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Dies ist im Betriebsrentengesetzt (BetrAVG) geregelt.

Die Voraussetzungen liegen vor, wenn

  • Ihr Arbeitsvertrag endet und
  • Ihr Vertrag gesetzlich unverfallbar ist.

Wir informieren Sie trotzdem über den aktuellen Wert des Vertrages. Das ist eine Pflicht für uns in der Renteninformation.

Beziehen Sie eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, können Sie den Vertrag trotzdem vorzeitig auflösen. Hierzu brauchen wir die Kopie Ihres Altersrentenbescheides der gesetzlichen Rentenversicherung.

Für Abfindungen gibt es ein gesetzliches Verbot. Ausgenommen davon sind sogenannte Kleinstanwartschaften. Liegt der Betrag zur Auszahlung unter einem bestimmten Wert, können wir den Vertrag abfinden.

Die Abfindung kann nur Ihr ehemaliger Arbeitgeber verlangen.

Nur für bestimmte Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) sind wir dazu verpflichtet, die Renteninformation Ihnen zuzusenden. Dies sind

  • Direktversicherungen
  • Pensionsfondsverträge.

Haben Sie in diesen Durchführungswegen mehrere Verträge, kann die Auskunft zeitlich versetzt kommen. Dann bitten wir Sie um Ihre Geduld.

Besitzen Sie eine Direktzusage Ihres Arbeitgebers, wenden Sie sich bitte an diesen.

Bei Zusagen für eine Versorgung über eine Unterstützungskasse gibt es keine Pflicht für eine Renteninformation.

Uns bekannte Erhöhungen für die Zukunft sind in der Renteninformation berücksichtigt. Dies sind fest vereinbarte Dynamiken. Zum Beispiel kann dies ein bestimmter Prozentsatz des aktuellen Beitrages sein.

Ist eine Dynamik vereinbart, sind diese in den Werten zum Ende des Vertrages oder zum Beginn der Rente eingerechnet. Ist dies der Fall, finden Sie in der ersten Tabelle einen Hinweis bei den betreffenden Werten.

Die Renteninformation gilt für das vorangegangene Jahr. Ist der Stichtag der1. Januar 2021, zeigen wir Ihnen den Stand zum Ende des Vorjahres (31. Dezember 2020).

Wenn sich wesentliche Änderungen der Werte gegenüber dem Vorjahr ergeben haben, sind die Werte in Kursivdruck gekennzeichnet. Dabei werden verringerte und erhöhte Beträge gleichermaßen berücksichtigt. Zur besseren Lesbarkeit weisen wir nur die aufsummierten Gesamtwerte kursiv aus.

Diese Informationen zur Verkaufsunterstützung geben Ihnen nur einen Überblick über den möglichen Vertragsinhalt. Ihr konkreter Versicherungsschutz ergibt sich aus Ihren individuellen Vertragsunterlagen, insbesondere aus Ihrem Versicherungsschein und den zugrunde liegenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

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