Was ist aus unseren Partnerstorys geworden?

In den Interviews mit unseren Gewinnern erfährst du, wie die Partnerstorys weitergehen! Viel Spaß beim Lesen.

Generali präsentiert: Die Partnerstorys des Jahres.

Über 600 Teilnehmer/innen haben mitgemacht! Die Suche nach den inspirierendsten Partnerstorys war ein voller Erfolg. Und das Beste: Ab sofort heißt es „Film ab“, denn wir haben alle Gewinner/innen mit einem Kamerateam besucht. Freut euch auf einzigartige Filme, mit ganz besonderen Partnerschaften. Viel Spaß beim Anschauen!

Gewinner 1: „Special Mission Hockey“

Es war pures Glück, dass Sonja und Linda sich über den Weg gelaufen sind. Nicht nur für die Beiden, denn sie haben ein gemeinsames Ziel: Specialhockey in Deutschland groß machen und bei der EM 2021 an den Start gehen! Mehr zu dieser einzigartigen Partnerstory erfahrt ihr im Film.

„Gemeinsam organisieren wir die wenigen Aktivitäten, die es für Hockey für geistig behinderte Menschen in Deutschland gibt. Egal ob Training, Hockeyturniere oder die Planung und Durchführung der Teilnahme des Specialhockey Teams Deutschland, also der inoffiziellen Nationalmannschaft für geistig behinderte Spieler. Wir helfen, wo wir können, um den Spielern diese einmaligen Erlebnisse zu ermöglichen. Das kann mitunter der anstregend sein, da es für diese Aktivitäten keine Budgets gibt, die Spieler teilweise in Werkstätten leben und arbeiten und selbst über kaum Einkommen verfügen, Hartz IV beziehen oder einfach gar nicht selbständig genug leben, um das zu organisieren. Auf kreative Art und Weise versuchen wir immer, alles irgendwie möglich zu machen. Es steckt viel Herzblut und eigens Geld darin. Für immer verbinden werden uns sicherlich die beiden gemeinsamen Teilnahmen an den Europameisterschaften im Specialhockey in Amsterdam und Antwerpen. Wenn man diese ganze Mühe und Organisation im Vorfeld hineinsteckt, ist es so ein berührender Moment mit dem Team im Stadion zu stehen, sich zu umarmen, die Nationalhymne zu singen und zu spielen. Egal ob Sieg oder Niederlage, wir konnten immer so stolz sein auf unser Team und auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Und wenn Lindas Mama dann in ihrem Garten dem Team einen Partyempfang mit Deutschlandfahnen, Hymne und gutem Essen organisiert, dann war es die beste EM aller Zeiten - egal mit welchem Platz sie ausging.“

...die Teilnahme an Europameisterschaften für unser Team und die zuvor damit verbundenen Lehrgänge für die nächsten Jahre sichern können. Jedes Jahr müssen wir aufs Neue schauen, wie wir die Finanzierung gedeckelt kriegen, wo wir Gelder herbekommen oder gewinnen können und wie wir die Ausgaben stemmen können. Schließlich versuchen wir, dass alle Spieler die gleichen Minimalausgaben haben, egal wie wir Einkommen aussieht. Gerade durch Corona können wir keine langen Lehrgänge in diesem Jahr machen und die EM wurde im nächsten Jahr sogar vorgezogen. Daher hoffen wir, dass wir Ende des Jahres oder Anfang des nächsten dann richtig Gas geben können mit dem Team. Unser Ziel ist es, auch geistig behinderten Mädchen die Chance zu geben, mitzuspielen. Leider gibt es da in Deutschland noch nicht viele, so dass wir gerne Spielerinnen gewinnen wollen. Auch dazu müssen wir sicherlich ein wenig investieren. Und gerne würden wir unserem Team auch mal eine richtig schöne Players Party gönnen!

Moritz Fürste wird das Special Hockey Team Germany auf ihrem Weg 2021 unterstützen und begleiten. Wie die Trainerinnen, Linda & Sonja, auf diese Nachricht reagiert haben, seht ihr im Video.

Gewinner 2: „Lennys Traum“

Julia ist nicht nur die große Schwester von Lenny, sondern auch sein treuester Fan. Sie war nämlich immer an seiner Seite und hat an sein Talent geglaubt – auch wenn er am Anfang vor allem die schiefen Töne getroffen hat. Mehr zu dieser einzigartigen Partnerstory erfahrt ihr im Film:

„Mein kleiner Bruder Lenny hat mich mit seiner Musik in vielen Lebensphasen begleitet. Angefangen mit Wohnzimmerkonzerten, bei denen wir mit verrückten Verkleidungen zu damaligen Charthits Playback gesungen haben bis zu selbstgeschriebenen Songs. Seit er vor etwa sieben Jahren mein altes Keyboard auf dem Dachboden entdeckt hat, gibt es ihn nicht mehr ohne. Das improvisierte Rumgeklimper wurde dank etlichen YouTube-Tutorials immer besser und hinzu kamen noch seine Leidenschaft für das Gitarrespielen und vor allem den Gesang. Trotz vieler schiefer Töne und nörgelnden Nachbarn hat er sich nie unterkriegen lassen und sein Ding durchgezogen.Seine Musik geht mitten ins Herz, so hat er mich und viele andere (mittlerweile auch die Nachbarn) schon damit glücklich gemacht. Ich möchte Lenny gerne etwas zurückgeben, leider bin ich selbst musikalisch nicht die Talentierteste, um ihm auf diese Weise eine Freude zu bereiten. Ich möchte ihn dabei unterstützen, seine Musik professioneller aufzuziehen und so seinem Traum, Musik zu studieren und vielleicht sogar mal davon leben zu können, einen großen Schritt näher zu kommen. Das Video zeigt Lennart in seinem Zimmer, wo er das Lied „Lucky“ von Jason Mraz und Colbie Caillat für seine beste Freundin gesungen hat.“

...ihn aus den Socken hauen! Ich würde ihm ein Mini-Tonstudio mit geeignetem Equipment Zuhause einrichten, wo er seine Songs selbst aufnehmen bzw. produzieren kann. Da das Keyboard, mit welchem er seine Leidenschaft zur Musik entdeckt hat, von mir kam, wäre ein richtiges Klavier, welches dann ebenfalls von mir kommt, eine riesige Überraschung. Nicht zu vergessen, würde ich Lenny mit dem Gewinn eine Menge Spaß bereiten und allen anderen, die seine Musik zu hören bekommen. Vielleicht komponiert er ja den nächsten Generali-Jingle... ;)

Die Generali begleitet auch im Jahr 2021 die Partnerstorys weiter. Um dich auf dem aktuellen Stand zu halten wie es bei unseren Partnerstorys weitergeht, haben wir ein kleines Interview geführt, in dem Lenny uns erzählt hat, wie sein Leben aktuell läuft:

Hat sich der Gewinn bei den Generali-Partnerstorys auf dein Musikengagement und deinen Lebensweg ausgewirkt?

Ich würde nicht sagen, dass ich durch den Gewinn engagierter geworden bin, da ich das bereits war. Allerdings haben sich durch das neue Equipment natürlich auch neue Chancen ergeben und Türen geöffnet, die ich sonst nicht gehabt hätte. Das hat somit auch einen Einfluss auf meinen, zumindest musikalischen Lebensweg, da ich mir viel Neues aneignen kann/konnte und ausprobieren kann.

Wie weit bist du mit deinem Song, an dem du schon zu Beginn der Generali-Partnerstory gearbeitet hast?

Durch die Pandemie hat sich viel geändert und ich hatte viel Zeit um an neuen Projekten zu arbeiten. Der Song war für mich immer ein Band-Projekt und das ließ sich zurzeit mit Corona nicht vereinbaren, weswegen ich den Song auch neu denken musste. Der Song ist in einem neuen Rahmen fertig, was nicht heißt, dass ich ihn vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmal neu auffassen werde, wenn man wieder mit mehreren Leuten gemeinsam daran arbeiten kann.

Deine Band ist ein wichtiger Bestandteil hinsichtlich deines Engagements für die Musik. Wie oft spielt ihr zusammen und wie sehen eure gemeinsamen Proben aus?

Unsere Bandproben haben sich im Verlaufe des letzten Jahres immer wieder stark verändert, weil wir uns natürlich auch den Umständen anpassen mussten, sodass wir teilweise als Notlösung in einem Kindergarten geprobt haben, bis wir einen neuen Proberaum organisieren konnten. Außerdem haben wir uns von der Musikschule gelöst an der wir uns zusammengefunden und gemeinsam ein Ensemble gebildet haben. Der jetzige Stand ist jedenfalls, dass wir einen Proberaum angemietet und eingerichtet haben, mit Equipment zur eigenen Musikproduktion. Da wir aber gerade in der letzten Zeit nie alle zusammen proben können, haben mein Drummer und ich zusätzlich ein Duo gestartet, indem wir Songs covern und auf unseren Socialmedia Kanälen (YouTube, Instagram) hochladen. Sobald es wieder möglich ist zusammen zu Proben wollen wir natürlich wieder Vollgas geben.

Was bedeutet es für dich und deine Schwester gemeinsam füreinander da zu sein?

Nach wie vor halten wir zusammen und unterstützen uns gegenseitig, indem sie mich z.B. immer wieder zu neuen Ideen berät oder mir bei Organisatorischen Herausforderungen zur Seite steht. Bei Auftritten ist sie natürlich auch immer am Start. Schön war, dass wir durch den Videodreh viel Zeit miteinander verbringen konnten, was zurzeit ja eigentlich nicht die Norm ist.

Gewinner 3: „Zwei Brüder“

Die Brüder Bulat und Umar haben schon viel erlebt: Flucht aus Tschetschenien, Neuanfang in Deutschland und den tragischen Tod ihres Bruders. Aber trotz zahlreicher Rückschläge haben sie niemals aufgegeben. Im Gegenteil. Mehr zu dieser einzigartigen Partnerstory erfahrt ihr im Film:

„Hallo ich bin Bulat Schabasov und bin 34 Jahre .Ich bin auch Kunde bei ihnen.Kurz zu unsere Geschichte.Wir waren drei Brüder und sind mit unseren Eltern von Krieg aus Tschetschenien 2002 nach Deutschland geflogen.In Deutschland haben wir uns sehr gut integriert.Durch Schicksal 2010 haben wir unseren einen Bruder durch Auto Unfall verloren.Jetzt sind wir nur zwei Brüder und Seitdem hat sich vieles geändert.Mein jüngster Bruder heißt Umar,er war noch ein kleiner jünger Als das passierte aber er war für mich da .Jetzt ist er 22 Jahre und hat eine Fachabirur er wird bald zu Polizei gehen. Seitdem Tod meines anderen Bruder musste Umar mit mir sehr viel durch machen, wir mussten um die Eltern kümmern und den zu Seite stehen und vieles zusammen durch stehen was uns noch mehr zusammen geschweißt hat.Wir treiben beide Karate und sind immer zusammen unterwegs ,er unterstütz mich über all wo er kann und das nicht nur als mein jüngere Bruder sondern auch als er mein bester Freund.Er findet immer die richtige Worte und das macht ihn so besonders.Und es gibt vieles mehr was uns so zusammen bindet.Wir haben 2019 bei der Karate WM Beide 2x 2 Plätze erreicht.Sie können auf Google.de gehen und dort einfach Bulat und Umar Schabasov angeben und sie werden es selber sehen.Wir sind als Brüder durch viele schwere Zeiten durch gegangen und haben nie aufgegeben .“

Wir würden unser Eltern unterstützen und den das Geld zu Seite legen weil unser Eltern sind nicht die jüngsten.Und natürlich würde ich meine Bruder ein kleines Auto kaufen damit er nicht immer mit Bus und Bahn fährt.Wir würden uns sehr freuen wen wir die Chance kriegenMit freundlichen Grüßen Bulat Schabasov

Die Generali begleitet auch im Jahr 2021 die Partnerstorys weiter. Um dich auf dem aktuellen Stand zu halten wie es bei unseren Partnerstorys weitergeht, haben wir ein kleines Interview geführt, in dem uns Bulat und Umar erzählt, wie ihr Leben aktuell läuft:

Hat sich der Gewinn bei den Generali-Partnerstorys auf euren Lebensweg und eure Ziele ausgewirkt?

Wir würden beide behaupten, dass sich der Gewinn bei den Generali-Partnerstorys auf unseren Lebensweg und auf unsere Lebensziele ausgewirkt hat. Einerseits waren die Erfahrungen, die beim Drehtag und am Ende mit dem fertigen Video in Erinnerung gerufen wurden, unersetzlich und sehr prägend für uns gewesen. Wir haben tolle neue Menschen kennengelernt, die es geschafft haben, die Höhepunkte und Werte unseres Lebens genau wiederzugeben. Das Video enthält so viele Erinnerungen und Emotionen und spiegelt uns und unser Erlebtes wahrhaftig wider. Für dieses Geschenk werden wir für immer dankbar sein und es später noch stolz unseren Enkelkindern zeigen. Anderseits haben wir erneut gemerkt, dass Sport unsere Familie und vor allem uns Brüder über all die Jahre stark zusammengehalten hat. Es hat uns die Stärke und Motivation nach dem Tod unseres Bruders gegeben und gleichzeitig auch die Erinnerung an ihn nie verblassen lassen, da er bei jedem Wettkampf immer bei uns war. Es wurde einem erst richtig bewusst, nachdem man sich alle bisher erhaltenen Pokale bei dem Dreh angeschaut hat. Das Wichtigste war für uns, dass wir durch den Gewinn ein Grundkapital für das Eigenheim der Eltern erlangt haben und somit eine Sorge im Leben weniger haben.

Ihr konntet schon tolle Erfolge im Karatesport feiern. Wie geht es mit eurem Sport, der euch so stark verbindet, weiter?

Letztes Jahr konnten wir, trotz der Covid-19 Situation, an Wettkämpfen teilnehmen und waren froh, dass einige Verbände die Teilnahme trotz der eingeschränkten Bedingungen ermöglicht haben.
Als Highlight im Jahr 2020 hieß es dann im August, dass die Weltmeisterschaft des WUKF Verbands im September stattfindet. Wir waren Feuer und Flamme, den Titel nach Hause zu holen. Das haben wir auch geschafft: wir haben beide jeweils den ersten Platz im Einzelkampf und den dritten im Teamkampf gewonnen. Leider konnte die deutsche Meisterschaft im Jahr 2020 nicht stattfinden, jedoch haben wir unsere Platzierungen des letzten Jahres beibehalten können.
Für das Jahr 2021 erhoffen wir uns natürlich, dass die deutsche Meisterschaft und die Landesmeisterschaft stattfinden wird, genauso wie die Weltmeisterschaft von dem WUKF Verband Mitte Juli in Rumänien. Bulat hat sich auf der Landesmeisterschaft weiter vernetzt und wird demnächst in einem Teamwettbewerb (Leistungsklasse) auftreten. Ob diese und weitere Wettkämpfe stattfinden dürfen, wissen wir noch nicht, aber wie letztes Jahr gehandhabt trainieren wir dafür konsequent weiter.

Wie und wie oft trainiert ihr während der Corona-Zeit um euch fit zu halten?

Die Trainingseinheiten und Trainingsweisen haben sich im letzten Jahr immer unterschiedlich entwickelt. Es gab Phasen, wo wir nur noch draußen trainiert haben, dann sind wir zum Beispiel Fahrrad gefahren, laufen gegangen oder haben unterschiedliche Übungen gemacht. Manchmal sind wir auch mit anderen Sportlern oder Trainern unterwegs gewesen, um Abwechslung und Austausch zu halten. In solchen Phasen haben wir zwei bis dreimal die Woche trainiert, was zeitlich durch die Arbeit auch erschwert wurde.
Auch jetzt versuchen wir jegliche freie Zeit zu nutzen, um uns körperlich fit zu halten und das Training weiter standhaft durchzuziehen. Jeder schaut auch individuell für sich, wie er das Training für sich gestaltet. Improvisieren ist dafür eine Grundvoraussetzung – aber wir finden immer einen Weg mitzuhalten und weiterzumachen, trotz der komplizierten Situation.

Was bedeutet es für euch gemeinsam füreinander da zu sein?

Ich glaube das Zitat „Wir sind ein Herz und eine Seele“ aus der Partnerstory beschreibt die Verbindung zwischen uns Brüdern am besten. Es vergeht kein Tag, wo wir uns nicht über unseren Tag, unsere Sorgen oder unser Erlebtes austauschen. Wir planen unsere Wochen immer gemeinsam und versuchen, alles zusammen zu schaffen. Und im Fokus unserer Planungen stehen immer weiterhin unsere Eltern, für die das letzte Jahr auch nicht einfach gewesen ist, da der zehnjährige Todestag unseres Bruders immer in Gedanken war. Bei unserem Training motivieren wir uns gegenseitig, damit keiner von uns in den Zeiten von Corona von dem erreichten Leistungsniveau abrutscht oder die Ziele aus den Augen verliert.
Trotz des Altersunterschiedes versteht man sich, weil der große Bruder für den kleinen da ist und der Kleine für den Großen. An vielen Abenden denken wir trotz allem dann an unseren Bruder zurück und wünschten uns oft, dass er diese Momente mit uns teilen könnte. Aber wir sind nie alleine, denn wir sind immer die 3 Brüder und das macht uns auch aus.

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