Die Deutschen und ihr Fahrrad

  1. MEDIATHEK
  2. DIE DEUTSCHEN UND IHR FAHRRAD

Fahrradfahren ist unabhängig vom Alter die beliebteste Sportart der Deutschen1, wie die beeindruckende Anzahl von rund 83 Millionen Fahrrädern in Deutschland belegt. Das Fahrrad steht auch für eine nachhaltige Mobilitätswende, deren Förderung ein wichtiges Anliegen der Generali ist.

Eine aktuelle Umfrage des Forschungsinstituts YouGov im Auftrag der Generali in Deutschland, zeigt, wie intensiv und wofür die Menschen in Deutschland ihr Fahrrad nutzen.2 Dazu wurden im Mai 2023 rund 2.400 Menschen bundesweit sowie zudem auch in den Großstädten der Generali-Standorte in Aachen, Berlin, Hamburg, Köln und München befragt.

Die Ergeb­nisse

2 von 3 Deutschen haben ein eigenes Fahrrad oder nutzen Bike-Sharing-Angebote

Knapp 70 Prozent der Befragten haben ein eigenes Fahrrad, E-Bike oder JobRad oder nehmen an Bike-Sharing-Angeboten teil. Davon nutzen 47 Prozent ihr Fahrrad überwiegend für Ausflüge und Freizeitaktivitäten sowie 17 Prozent für Sport/Fitness.

Mehrheit fühlt sich sicher auf dem Rad

Bei der Frage nach der Sicherheit im Straßenverkehr fühlt sich nur die Minderheit unsicher auf dem Zweirad. 30 Prozent der Befragten geben an, eher unsicher oder sehr unsicher unterwegs zu sein. Die Mehrheit empfindet hingegen überwiegend Sicherheit auf den Straßen: Zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten geben an, sich sehr bzw. eher sicher zu fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Radfahrer fühlen sich auch in Großstädten sicher

Auch in den Großstädten fühlen sich die Befragten sehr bzw. eher sicher: in Berlin und in Hamburg sind es 65 Prozent, in München sogar 76 Prozent. Kritischer zeigen sich Radfahrer in Aachen und Köln: Hier fühlen sich lediglich 52 bzw. 53 Prozent der Befragten sehr sicher bzw. eher sicher.

Großteil ist zufrieden mit Verkehrsinfrastruktur

Sehr unterschiedlich bewertet wird die Verkehrsinfrastruktur: Mit dem Ausbau und Zustand der Radwege an ihrem Wohnort zeigen sich insgesamt 44 Prozent der Befragten eher unzufrieden bzw. sehr unzufrieden, während die Mehrheit (54 Prozent) angibt, eher zufrieden bzw. sehr zufrieden zu sein. Spitzenreiter bei den Großstädten sind Berlin (65 Prozent) und München (64 Prozent). In Köln und Aachen dagegen überwiegt die Unzufriedenheit mit der Radinfrastruktur – 57 Prozent bzw. 50 Prozent der dortigen Radfahrer geben an, eher unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein.

Gesundheit als wichtigster Antrieb

Zu den wichtigsten Gründen, weshalb sich die Menschen für das Fahrradfahren entscheiden, zählen die Gesundheit, der Freizeitspaß sowie die Umwelt. Befragt wurden die Teilnehmer nach den drei wichtigsten Faktoren ihrer Entscheidung pro Rad: 38 Prozent der Befragten sagen, Fahrradfahren sei umweltfreundlich. 44 Prozent fahren Rad, weil es Spaß macht und mehr als jeder Zweite (54 Prozent) steigt aufs Rad, weil er sich damit fit und gesund halten will. Weitere Faktoren sind Kostengründe (33 Prozent), Flexibilität (21 Prozent) sowie der Vorteil, keinen Parkplatz suchen zu müssen (18 Prozent).

Vorausschauendes Fahren hoch im Kurs

Die Generali wollte von den Befragten auch wissen, wie sie sich beim Fahrradfahren vor Gefahren schützen. Dabei geben 74 Prozent an, stets vorsichtig und vorausschauend zu fahren, 65 Prozent halten sich stets an die Straßenverkehrsordnung, 59 Prozent achten darauf, dass das Fahrrad in puncto Verkehrssicherheit den gesetzlichen Vorschriften entspricht, 56 Prozent verzichten auf Alkohol, 41 Prozent tragen einen Helm und 24 Prozent tragen auffällige Kleidung.

Unzureichender Diebstahlschutz

Die Anzahl an Fahrrädern ist in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.3 Dabei haben Wert und Ausstattung der Zweiräder ebenfalls deutlich zugenommen. Doch nur die wenigsten Radfahrer schützen sich vor einem möglichen Diebstahl ihres Zweirads. Lediglich 22 Prozent der von YouGov Befragten geben an, eine Fahrradversicherung zu haben. Gleichzeitig nehmen Fahrraddiebstähle deutlich zu. Die Leistungen der Versicherer in Deutschland für gestohlene Fahrräder hat im Jahr 2022 mit 140 Millionen Euro und einem Schadendurchschnitt pro Rad von 970 Euro einen historischen Höchststand erreicht.4 Im Jahr 2022 gab es mehr als 265.000 Fahrraddiebstähle (233.584 in 2021). Dabei lag die Aufklärungsquote der Polizei lediglich bei 9,3 Prozent (9,9 Prozent in 2021). Wird also ein Fahrrad in Deutschland geklaut, dann ist die Wahrscheinlichkeit, es wiederzubekommen, sehr gering.

  

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Jeder Radfahrende sollte jedoch auch auf seine eigene Sicherheit achten: Im Jahr 2021 gab es rund 84.000 Fahrradunfälle.6 Vorausschauendes Fahren, einen Helm tragen und keinen Alkohol trinken sind Beispiele, die dazu beitragen, die eigene Gesundheit zu schützen. Dennoch lassen sich Unfälle nicht immer vermeiden.

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Facts­heet Die Deut­schen und ihr Fahr­rad

Pres­se­mit­tei­lung Gene­rali Velo­City Ber­lin

Für weitere Informationen zur Umfrage wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.


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1)Repräsentative Befragung „Sportarten“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im März 2023 wurden in Deutschland 1.507 Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

2) Repräsentative Befragung „Fahrradnutzung” des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Generali Deutschland. Im Mai 2023 wurden in Deutschland rund 2.400 Bürgerinnen und Bürger befragt.

3) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154198/umfrage/fahrradbestand-in-deutschland/

4) https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/fahrraddiebstahl-nimmt-wieder-zu-versicherungsleistung-erreicht-hoechststand--132868

5) https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/pks-2022.pdf?__blob=publicationFile&v=4, Seite 19

6) https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Publikationen/Downloads-Verkehrsunfaelle/unfaelle-zweirad-5462408217004.pdf?__blob=publicationFile, Seite 24


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